Vor zu hohen Beiträgen im Alter schützen!

27.November 2008

Wie bei allem was Geld kostet, steigt auch das Beitragsniveau für die Krankenversicherung kontinuierlich. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um eine private oder gesetzliche Krankenversicherung handelt. Etliche Versicherte von privaten Krankenversicherungsgesellschaften sind der Meinung, dass der Wechsel in den Standardtarif ein adäquates Mittel dagegen ist. Besonders im Alter steigen die Beiträge und der Wechsel in diesen Basisschutz bietet sich an. Durch das Versicherungsvertragsgesetz haben die Versicherten ein Recht darauf, einen Versicherungstarif zu wechseln. Der Grund für die höheren Beiträge im Alter könnte sein, dass im Alter die Krankheitskosten steigen und der Überalterung der Gesellschaft Rechnung getragen wird. Der Wechsel in den günstigen Tarif wäre eine Lösung. Ein großes Problem dabei ist, dass viele Krankenversicherungen einen solchen Basistarif gar nicht anbieten. Ein großer Nachteil dieses Tarifes ist es, dass das Honorar des behandelnden Arztes maximal 1,7 mal mehr über dem Normalsatz betragen darf. Unter Umständen müsste vor jeder Behandlung das Honorar mit dem Mediziner ausgehandelt werden. Doch wer will das schon als Patient?Ein sinnvolles Einsparpotenzial bietet die Krankenhaustagegeld-Versicherung. In den meisten Fällen ist dies vollkommen entbehrlich. Ebenso überflüssig ist der Kurtarif. Auch dieser verteuert jeden Monat die Beitragszahlungen und bietet ein ungünstiges Preis-Leistungsverhältnis. Mit dem Abbau von überflüssigen Leistungen kann den hohen Beiträgen für die private Krankenversicherung im Alter sinnvoll begegnet werden. Viel versprechend ist auch ein Wechsel von einem bisherigen Tarif ohne Selbstbehalt, in einen mit Selbstbehalt. Wer bereits einen Tarif mit Selbstbehalt hat, kann in einen höheren wechseln. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Selbstbehalt pro Monat mit einem finanziell vertretbaren Maximalbetrag limitiert ist. Die Beiträge lassen sich auch drücken, in dem statt dem vertraglich vereinbarten Einbettzimmer im Krankenhaus, nun auch eine Unterbringung in einem Zwei- oder Dreibettzimmer akzeptiert wird. Ebenfalls durch eine verminderte Erstattung beim Zahntarif lassen sich bemerkbare Einsparungen für ältere private Krankenversicherte erzielen. Durch die Abspeckung der Leistungen lässt sich ein Verhandeln über die ärztlichen Honorare umgehen, wie es bei dem Basistarif passieren könnte. Auch bieten etliche Versicherungsgesellschaften „Billigtarife” an. Bei diesen fehlt beispielsweise die Behandlung durch einen Heilpraktiker.

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