Nützliche Tipps und Tricks: Was man beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung (PKV) alles so beachten sollte

28.August 2008

Man kennt ja das Procedere vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung (PKV): Der Antragsteller ist verpflichtet, Erkrankungen auf zu listen, die er aktuell hat oder die in der Vergangenheit vorgefallen sind. Dabei kann es schnell dazu kommen, dass man versehentlich eine Krankheit vergessen kann – Irren ist schließlich menschlich. In dem Fall aber hat die private Krankenversicherung (PKV) die Option, die auf Grund der vergessenen Krankheit  geleisteten Kostenerstattungen zurück zu fordern und sogar den bestehenden Vertrag aufzukündigen, wodurch der Betroffene dann ohne Versicherung da stünde. Um dass zu vermeiden, sollte man seine private Krankenversicherung schriftlich dazu auffordern, auf Grund der eigenen Wissenslücken die Auskünfte direkt bei dem eigenen Hausarzt ein zu holen. Zudem sollte man bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) beachten, dass genau so wie im Fall einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) der Arbeitgeber einen Zuschuss zum Mitgliedsbeitrag der privaten Krankenversicherung zusteuern muss, der auch etwa bei  50 Prozent liegt, höchstens aber bei etwa 350 Euro angesiedelt ist. Durch eine gute Kombination der angebotenen Leistungen kann der Betrag so weit ausgereizt werden, was dann zu dem Ergebnis führt, dass man höhere Leistungen bekommt, während der Arbeitgeber die Hälfte der resultierenden Kostenfaktoren trägt. Dabei erscheint es ratsam, dass man einen guten Rentenrückstellungsanteil installiert. Denn man muss daran denken, dass man bei Beginn der Rente keinen Zuschuss mehr von Seiten des Arbeitgebers erhält, so dass man dann die kompletten Kostenfaktoren selbst tragen muss. Daher werden schon im Laufe der Berufstätigkeit Rückstellungen gesammelt, um die Belastung zum Zeitpunkt der Rente niedrig halten zu können. Dabei gilt im Großen und Ganzen die bewährte Faustregel: Umso höher die Rückstellungen sind, umso niedriger sind die Belastungen im Rentenalter. Man sollte dabei auf jeden Fall beachten, dass das auch umgekehrt der Fall ist! Man sieht also schnell, dass eine private Krankenversicherung (PKV) auch bei einem Vergleich mit den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nicht nur Vorteile bietet, keine Frage.

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