Die private Krankenversicherung: Optionen, Möglichkeiten und Bedingungen einer Versicherung im Rahmen einer privaten Krankenversicherung

17.Juli 2008

Gerade momentan denken viele Bundesbürger darüber nach, bei denen die Option da ist, sich selbst und ihre Familienmitglieder privat zu versichern. Rund 6 Millionen deutsche Bürger haben diese Wahl, weil sich ihre Einkünfte über der so genannten Jahresentgeltgrenze befinden. Man sollte primär darüber nachdenken, wenn man eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung (PKV) in Betracht zieht, wie es um die eigene Familienplanung in Zukunft bestellt ist, denn eine geplante Heirat oder sich einstellender Nachwuchs ist unter Berücksichtung der zu erwartenden Kosten auch in Bezug auf die Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung zu beachten. Wenn man auf höhere Leistungen in seinem Tarif Wert legt, können man auch private Zusatzversicherungen abschließen oder die einzelnen Punkte alle in den Tarif aufnehmen lassen, den man mit der privaten Krankenversicherung seiner Wahl vertraglich fixiert. Zudem muss man sich genau und sorgfältig informieren, wie kostenintensiv eine persönliche private Krankenversicherung sein würde, und was die privaten Krankenversicherungen im Einzelnen ihren Mitgliedern bieten. So hat man generell bei allen privaten Krankenversicherungen das Recht auf die feie Wahl des behandelnden Arztes und die freie Wahl des Krankenhauses, wenn ein stationärer Aufenthalt notwendig wird. Als Mitglied in einer der privaten Krankenversicherungen Deutschlands hat man einen besonderen Status bei Ärzten und in Krankenhäusern inne, was sich in optimaler Behandlung äußert, da das Budget bei den Mitgliedern der privaten Krankenversicherung nicht limitiert ist wie im Gegensatz zu den Versicherten, die in einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind. Im Dentalbereich schließt man am besten eine Zusatzversicherung über diesen Bereich ab. Als Mitglied einer privaten Krankenversicherung kann man sich die Erstattung der Kosten für Zahnersatz auch im Tarif fixieren lassen, was allerdings zu einem höheren monatlichen Beitrag führt, den man an seine private Krankenversicherung zu zahlen hat. Hat man diesen Passus entsprechend in seinem Tarif über seine private Krankenversicherung fixiert, kann man auch ein Recht auf ein Einbettzimmer im Krankenhaus mit dazugehöriger Chefarztbehandlung in Anspruch nehmen. Wichtig ist zudem, dass man überlegt, ob man auch eine Erstattung haben möchte, die über den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte angesiedelt sind. Wer großen Wert auf die Dienste von Heilpraktikern und auf die Behandlung durch Psychotherapeuten legt, sollte sich dies auch in seinen Tarif aufnehmen lassen, den man zu Beginn des Versichertenverhältnis mit der ausgewählten privaten Krankenversicherung festlegen muss. Auch über eine Auslandskrankenversicherung, also über einen Krankenversicherungsschutz außerhalb des Heimatlands, sollte man gebührend nachdenken. Alleinstehende und doppelt verdienende Paare ohne Kinder sind mit der privaten Krankenversicherung in der Regel bestens versorgt.  Die Auswahl der privaten Krankenversicherung und die Definition des Tarifs sollte man sich bestens überlegen, da es sich um eine langfristige und wichtige Entscheidung handelt. Daher sollte man vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung nicht nur einzig und allein die Höhe der Beiträge achten, sondern auch auf die Leistungsinhalte der einzelnen Tarife der privaten Krankenversicherungen. den angebotenen Konzepten. In der Regel fährt man am besten mit einer privaten Krankenversicherung, die vorweisen kann, dass sie in der Vergangenheit mit geringfügigen Beitragssteigerungen aufwarten konnte und bei denen der Inhalt der Tarife, also der Umfang der Leistungen, ausreichend ist. So kann man bei diesen privaten Krankenversicherungen davon in der Regel ausgehen, dass die Beiträge auch im Alter finanzierbar bleiben. Leider ist die Option, in eine private Krankenversicherung wechseln zu können, nur bestimmten Gruppen vorbehalten. So können alle besser verdienenden Arbeitnehmer (wie zum Beispiel Akademiker), Selbstständige, Künstler, Beamte und Freiberufler Mitglied in einer privaten Krankenversicherung werden. Wer die Bedingungen für eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung nicht erfüllt, der kann sich mit Hilfe des Abschlusses adäquater privater Krankenzusatzversicherungen für wenige Euro im Monat auf das Niveau eines Mitglieds in einer privaten Krankenversicherung hieven. Für Studenten, die gerne eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung aufnehmen möchten, besteht die Option, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Die Befreiung sollte schon vor dem Antritt des Studiums beantragt werden, so dass die Versicherungspflicht erst gar nicht akut wird. Losgelöst davon hat ein Student bzw. eine Studentin die Option, in den ersten drei Monaten zu Beginn der Versicherungspflicht einen Befreiungsantrag zu stellen. Die Befreiung wird ab Eintritt der Versicherungspflicht gültig, sollten bis zum Zeitpunkt des Antrags noch keinerlei Leistungen beansprucht wurden. Ansonsten gilt die Befreiung vom Anfang des Monats an, der nach der Antragstellung kommt. Die Stelle, an der man sich für einen Befreiungsantrag wenden muss, ist die Ortskrankenkasse am Wohnort oder Studienort. Hatte man schon eine studentische Pflichtversicherung, ist der Befreiungsantrag an die Versicherung zu adressieren, bei der man als Letztes  versichert war. Interessant in diesem Zusammenhang für Interessierte: Ein privater Versicherungsschutz muss für die Befreiung nicht deklariert werden.

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