Eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung (PKV) ist auch für besser verdienende Arbeitnehmer wie zum Beispiel für Akademiker mehr und mehr interessant

09.Juli 2008

Viele deutsche Versicherte möchten gern Mitglied in einer privaten Krankenversicherung werden, weil das angebotene Leistungsspektrum der privaten Krankenversicherungen deutlich umfangreicher ist als das Angebot der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Als Mitglied in einer privaten Krankenversicherung kann man nämlich auf Grund der individuellen Auswahl des individuell passenden Tarifs selber das Leistungsspektrum des Vertrags definieren, den man mit der privaten Krankenversicherung seiner Wahl abschließt. Ein großer Vorteil der privaten Krankenversicherungen stellt die Tatsache dar, dass man eine bevorzugte Behandlung durch niedergelassene Ärzte und Zahnärzte in Anspruch nehmen kann, was unter anderem daran liegt, dass man als Mitglied in einer privaten Krankenversicherung für medizinische Leistungen in der Regel deutlich höhere Summen zahlt, als dies die gesetzlichen Krankenversicherungen für ihre Mitglieder tun. Als Privatpatient hat man aber den Vorteil dass man je nach gewähltem Tarif, den man mit seiner privaten Krankenversicherung vereinbart hat, eine Hülle und Fülle an Vorteilen genießen kann, so zum Beispiel auf dem Gebiet der ambulanten Leistungen. Zudem hat man als Mitglied in einer privaten Krankenversicherung Anrecht auf eine freie Arztwahl und kann mit kurzen Wartezeiten bei einem Arztbesuch durch eine konkrete Terminvereinbarung rechnen. Im Gegensatz zu einem Mitglied in einer privaten Krankenversicherung kann man zu jedem Zeitpunkt einen Arztwechsel vornehmen, und das auch ohne Überweisung, ganz zu schweigen davon, dass man als Mitglied in einer privaten Krankenversicherung keine Praxisgebühr pro Quartal zahlen muss. Als Mitglied in einer privaten Krankenversicherung kann man zudem auf die neuesten, auch auf alternative oder sehr kostenintensive, Behandlungsmethoden und Arzneimittel Anspruch erheben.Zudem besitzen die Mitglieder, die in einer privaten Krankenversicherung versichert sind, das Privileg der freien Verschreibung aller Medikamente und müssen somit im Gegensatz zu den Mitgliedern, die in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, keine so genannte Praxisgebühr entrichten. Es besteht also eine Zuzahlungsfreiheit bei allen Arzneimitteln und Heilmethoden, wenn man in einer privaten Krankenversicherung versichert ist. Auch besteht für Mitglieder der privaten Krankenversicherungen das Recht auf eine freie Auswahl unter allen zugelassenen Heilpraktikern in Deutschland. Auch im Bereich der Sehhilfen kann man von einer Hülle und Fülle von Vorteilen partizipieren, wenn man als Mitglied in einer privaten Krankenversicherung versichert ist und diese Bedingungen in den Tarif mit hat aufnehmen lassen, den man mit seiner privaten Krankenversicherung vertraglich fixiert hat. In dem Fall bekommt man als Versicherter von seiner privaten Krankenversicherung eine Kostenerstattung auch für entspiegelte und getönte Brillengläser oder man kann auf eine Kostenerstattung durch seine private Krankenversicherung für die entstandenen Brillengestelle zwischen 100 und 250 Euro Anspruch erheben. Ebenfalls kann man in dem Tarif mit seiner privaten Krankenversicherung den Punkt aufnehmen lassen, dass man entstehende Kosten, die für den Kauf von harten oder weiche gasdurchlässige Linsen anfallen, erstattet bekommt.  Viele private Krankenversicherungen bieten ihre Leistungen mit einer europaweiten Gültigkeit an, manche private Krankenversicherungen sogar mit einer weltweiten Geltung, und das ohne Mehrkosten. Im Falle eines stationären Aufenthalts kann man im Vorfeld des vertraglichen Abschlusses, den man mit der privaten Krankenversicherung seiner Wahl in Angriff nimmt, einige Punkte in den Tarif mit aufnehmen lassen, die im Falle des Falles Annehmlichkeiten und Erleichterungen mit sich bringen. So hat man bei der entsprechenden Tarif Vereinbarung die freie Wahl des Krankenhauses, das Recht auf eine Chefarztbehandlung, das Anrecht auf eine Unterbringung in einem  Einbett- oder Zweibettzimmer und die Option, ein so genanntes Krankenhaustagegeld in Anspruch nehmen zu können. Zudem muss man als Mitglied in einer privaten Krankenversicherung keinen Eigenanteil in Bezug auf die Krankenhauskosten leisten. Auch bei zahnärztlichen Leistungen besteht als Mitglied das Recht auf eine freie Wahl des behandelnden Zahnarztes, die Möglichkeit, eine Kostenerstattung für Zahnbehandlung bis zu 100 Prozent, auch im Falle von Inlays, in Anspruch nehmen zu können. Auch bei notwendig gewordenen Zahnersatz kann man mit seiner privaten Krankenversicherung in dem Tarif vereinbaren, dass man die Kosten bis zu 100 Prozent zurück erstattet bekommt. Ebenso werden Implantate und aufwändiger Zahnersatz je nach Tarif von der zuständigen privaten Krankenversicherung bezahlt, was je nach Vereinbarung, die man mit seiner privaten Krankenversicherung getroffen wurde, auch für das Gebiet der Kieferorthopädie Gültigkeit besitzt. Man kann als Versicherter in einer privaten Krankenversicherung mit seiner privaten Krankenversicherung ebenso vereinbaren dass man im Krankheitsfall ein so genanntes Krankentagegeld in Anspruch nehmen kann. Dieses Geld garantiert dem Versicherten eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch seine private Krankenversicherung, deren Leistung gemäß dem vereinbarten Satz der Krankentagegeldversicherung bis zu der Höhe des kompletten Nettoeinkommens mit seiner privaten Krankenversicherung fixiert werden kann.

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