Ein komplexes Feld auf dem Gebiet des sozialen Systems der Bundesrepublik Deutschland: Die privaten Krankenversicherungen

24.Juli 2008

Das Feld der privaten Krankenversicherungen (PKV) deckt in Deutschland ähnlich wie die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) die Kosten ab, die aus Krankheit oder anderen gesundheitlichen Schäden resultieren oder durch präventive bzw. vorbeugende Maßnahmen nötig werden. Die Bezeichnung „Private Krankenversicherung” wird auch für den ganzen Komplex aller Versicherungsunternehmen, die eine private Krankenversicherung anbieten. Ein Unternehmen, das private Krankenversicherungen anbietet, bietet verschiedene Formen der Versicherung an. So kann man zum Beispiel eine so genannte Vollversicherung in Anspruch nehmen, bei der die kompletten Krankheitskosten abgesichert sind, zumindest aber die Kosten, die aus ambulanten und stationären Maßnahmen entstehen können. Eine so genannte Teilversicherung beinhaltet die Abdeckung eines Teils der Krankheitskosten. Bei Beamten zum Beispiel besteht ein Anspruch auf Beihilfe durch den jeweiligen Dienstherrn. Ein weiteres Feld der privaten Krankenversicherung, das auch für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung besonders von Belang ist, stellt die so genannte Zusatzversicherung dar, mit der man zusätzliche Risiken abdecken kann, die die gesetzlichen Krankenversicherungen nicht auffangen. Als Beispiel für eine Zusatzversicherung sind zum Beispiel eine Auslandsreisekrankenversicherung oder eine Zusatzversicherung über das so genannte Krankentagegeld zu nennen. Klingt insgesamt gut, was die privaten Krankenversicherungen alles zu bieten haben – der Wermutstropfen ist, dass nicht jeder Bürger auch Mitglied in einer privaten Krankenversicherung werden kann, denn es bestehen bei den privaten Krankenversicherungen gewisse Annahmevoraussetzungen, denn vor einem Vertragsabschluss beurteilen die privaten Krankenversicherungen den Antragsteller in Bezug auf Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand und zu versichernder Leistung, um zu entscheiden, ob man Mitglied in einer privaten Krankenversicherung werden kann oder nicht. In der privaten Krankenversicherung kann jeder Bürger Mitglied werden, der nicht der so genannten Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unterliegt. Zu diesen Personen gehören besser verdienende Angestellte wie zum Beispiel Akademiker, deren Verdienst sich oberhalb der so genannten Jahresarbeitsentgeltgrenze befindet, Beamte, Selbstständige, Künstler und Freiberufler. Für Studentinnen und Studenten gilt die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung; allerdings können sich Studentinnen und Studenten zu Beginn ihres Studiums oder bei dem Ende der Familienversicherung befreien lassen. Für Studenten wird von Seiten der privaten Krankenversicherungen Studententarife angeboten.

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