Das Rating der privaten Krankenversicherung: Hilfreich oder verwirrend?

26.Dezember 2008

Ranglisten sind beliebt. Am Fernsehen leben ganze Abend füllenden Sendungen davon, über irgendwelche Ranglisten zu senden. Mittlerweile gibt es zu jedem noch so abwegigen Thema eine Rangliste. Viele davon sind sehr subjektiv und haben einen eher bescheidenen Gebrauchswert. Es gibt aber auch sinnvolle Ranglisten. Bei Banken und Versicherungen werden regelmäßig derartige Listen veröffentlicht. Darin wird deren Bonität bewertet. Auch diese Listen sind umstritten. Die einen Ratingagenturen bewerten manchen Faktoren der Finanzdienstleister zu hoch, andere Kennziffern werden weniger schwer gewichtet. Viele der vermeintlichen Bankexperten mussten sich im Zuge der globalen Finanzkrise harte Kritik gefallen lassen. Viele Risiken, so der Vorwurf, haben die Ratingagenturen nicht erkannt oder erkennen wollen.Auch bei privaten Krankenversicherungen gibt es Ratinglisten. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung einen Blick darauf werfen und nachsehen, wie die favorisierte Versicherungsgesellschaft dort abschneidet. Derartige Ratinglisten werden von verschiedenen Experten erstellt. Im Internet finden sich viele Ranglisten für private Krankenversicherungen. Manche sind allerdings alles andere als aktuell! Vor allem auf das Datum, wann diese Ratingliste erstellt wurde sollte als erstes geachtet werden. Eine derartige Bewertung, die schon zwei oder mehr Jahr als ist, hat nur noch einen sehr beschränkten praktischen Wert. Ebenfalls ist es für einen Laien schwer zu beurteilen, wie objektiv die Ratinglisten für private Krankenversicherungen sind. Vor allem Fachzeitschriften und Magazinen wird ein gewisses Interesse unterstellt, manche private Krankenversicherungsgesellschaften entsprechend gut abschneiden zu lassen. Schließlich handelt es sich dabei oft um lukrative Anzeigenkunden. Eine fundierte Untersuchung von verschiedenen privaten Krankenversicherungen sollte folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Unternehmenssicherheit
  • Ertragslage
  • Wachstum
  • Stabilität der Beiträge
  • Kundenorientierung

Um sich ein Gesamtbild über die Krankenversicherungsgesellschaft zu verschaffen, bedienen sich die Ratingagenturen verschiedener Quellen. Teilweise handelt es sich dabei um Informationen die nicht frei zugänglich sind. Externe haben keine Chance sich derart tiefe Einblicke zu verschaffen. Mit der verliehenen Note darf eine Krankenversicherung nur ein Jahr werben, bis das neue Rating erstellt wurde.

Artikel gespeichert unter: private Krankenversicherung

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