Gesund bleiben mit starken Wurzeln

Gesundheit ist nicht nur eine Frage der Physis, sondern es gibt zahlreiche Faktoren, die dazu beitragen, dass man seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit dauerhaft erhalten kann. Während relativ klar ist, was man für den Körper tun kann, damit er gut funktioniert, sieht es bei psychischen Ursachen für Erkrankungen, und damit sind auch organische gemeint, wesentlich schwieriger aus. Ein gesundes Umfeld im weitesten Sinne gehört wohl offensichtlich dazu, auch wenn der Zusammenhang zwischen Ursache und konkreter Wirkung als Erkrankung keinesfalls geklärt ist. Während sowohl gesetzliche Krankenkassen als auch private Krankenversicherer vielfältige Angebote breit halten, die körperliche Gesundheit zu erhalten, muss man sich um sein geistiges und seelisches Wohlbefinden hauptsächlich selbst kümmern. Eine Ursache für dauerhaftes Unwohlsein ohne körperliche Symptome oder Ursachen scheint eine neue Studie ans Tageslicht gebracht zu haben. Immer mehr Menschen leiden offenkundig an einem ausgeprägten Heimweh, dass jedoch weiter geht, als es der überkommene Begriff vermittelt. Daher hat man die Krankheit vorläufig Dis-Embedding getauft. Dies bedeutet konkret, dass eine Person leidet, weil sie sich nirgendwo zu Hause fühlt und an keinem Ort Wurzeln schlagen kann.Dieses Krankheitsbild taucht nicht zufällig gerade jetzt auf. Wer einen anspruchvolleren Beruf ausübt, der muss statistisch gesehen nicht weniger als sechs Mal während seines Berufslebens die Stelle wechseln. Das ist in Zeiten der Globalisierung und immer stärkerer Vernetzung aller Volkswirtschaften oft auch damit verbunden, in eine andere Stadt oder gar in ein anderes Land zu ziehen. Diese Beweglichkeit wird heute von jedem Arbeitnehmer verlangt, der nicht auf der Strecke bleiben will. Ein Arbeitsplatz am Heimatort ist heute eher die Ausnahme als die Regel.

Noch ausgeprägter ist ein umfassendes Heimweh bei Menschen, die aus politischen oder anderen unabwendbaren Gründen ihre Heimat verlassen mussten und dorthin auch nicht mehr zurückkehren können. Für letzteren Personenkreis werden mittlerweile sogar psychologische Amulanzen bereit gestellt. Genauso betroffen sind jedoch auch leitende Angestellte, die auf Grund häufiger Ortswechsel keine stabilen sozialen Bindungen mehr aufbauen können oder einen Bezug zu dem Ort bekommen können, an dem sie allzu kurze Zeit eingesetzt sind, bevor es an den nächsten Einsatzort weiter geht. Das hat spürbare Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und führt zu Identitätskrisen. Daraus können nicht nur behandlungsbedürftige psychische Krankheiten erwachsen, sondern auch eine physische Erkrankung kann die Folge davon sein.

Menschen können sich auf Dauer nur dann wohl fühlen, wenn sie sich mit einem Ort verwurzelt sind. Daher nehmen viele Arbeitnehmer weite Strecken zur Arbeit in Kauf, nur um den Heimatort nicht verlassen zu müssen.

jetzt kommentieren? 18. November 2008

Ärztliche Schweigepflicht in Gefahr

Das gerade vom Bundestag verabschiedete BKA – Gesetz hat auch Auswirkungen auf das Gesundheitswesen. Ärzte klagen an, dass durch die neuen Befugnisse für das Bundeskriminalamt die ärztliche Schweigepflicht praktisch ausgehöhlt wird. Sie hegen die Befürchtung, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient leiden wird, wenn der Patient nicht mehr sicher sein kann, dass seine Daten vertraulich bleiben. Dies ist nicht nur ein theoretisches Problem, sondern kann zum Beispiel durch die neuen Befugnisse zur Bekämpfung des Terrorismus sehr konkret werden. Erleidet ein Patient zum Beispiel Verletzungen, die auch im Zusammenhang mit einer terroristischen Straftat entstanden sein könnten, so ist ein Arzt künftig verpflichtet, der Polizei alle gewünschten medizinischen Auskünfte über seinen Patienten zur Verfügung zu stellen. Da die ärztliche Schweigepflicht jedoch die Basis des Arzt – Patienten – Verhältnisses ist, sehen die Vertreter des Ärztestandes die Grundlage ihrer Arbeit bedroht.Besonderer Kritikpunkt der Ärzteschaft ist die Ungleichbehandlung verschiedener Geheimnisträger. Während zum Beispiel Abgeordnete oder Priester weiterhin schweigen dürfen, wenn die Polizei Auskünfte verlangt, müssen Ärzte und Journalisten die vertraulichen Daten ihrer Patienten beziehungsweise Informanten preisgeben. Dafür würde ein sachlicher Grund fehlen, da es keinen nachvollziehbaren Grund dafür geben würde, dass eine Berufsgruppe weiterhin ihr Berufsgeheimnis wahren darf, während es bei der anderen aufgehoben wird.

Die Befürworter des Gesetzes dagegen argumentieren, dass die Informationen gebraucht würden, um Menschenleben zu schützen. Daher müsste das Vertrauensverhältnis der Berufsgeheimisträger zu ihren Kunden zurückstehen.

Allerdings wird es allgemein als problematisch angesehen, dass die Polizei nunmehr Befugnisse erhalten soll, die ansonsten den Nachrichtendiensten vorbehalten sind. Während letztere durch parlamentarische Kommissionen überwacht werden, fehlt entsprechende Regularien im BKA – Gesetz.

jetzt kommentieren? 17. November 2008

Hilfe zur Selbsthilfe



Nirgendwo sonst auf der Welt existieren mehr Selbsthilfegruppen im Verhältnis zur Anzahl der Bevölkerung als in Deutschland. Grund genug, dass diese wichtigen freiwilligen Einrichtungen des Gesundheitswesens staatlich gefördert werden. Die Aufgaben, die Selbsthilfegruppen für alle möglichen Problemfälle übernehmen, sind durch Leistungen anderer Träger wie etwa Krankenkassen oder Ärzten nicht zu ersetzen. Allein in Baden-Württemberg gibt es an die sieben Tausend solcher Gruppe. Die Initative eine Selbsthilfegruppe zu gründen, geht meistens von einer persönlichen Betroffenheit aus. Wer zum Beispiel erfährt, dass er an einer schweren Krankheit leidet, der ist zum einen dankbar, wenn er Menschen in einer ähnlichen Situation treffen kann; ist dies nicht möglich, weil es eine entsprechende Gruppe in seinem Bereich noch nicht gibt, so wird gerade von den Betroffenen oder deren Angehörigen oft eine solche gegründet. Die menschliche Zuwendung ist dabei neben Informationsaustausch der wichtigste Grund, sich einer solchen Gruppe anzuschließen. Den meisten Menschen hilft dies dabei, mit ihrem Problem besser fertig zu werden. Ein Arzt kann eine solche Hilfestellung genauso wenig geben wie andere Stellen des Gesundheitswesens. Das liegt zum einen daran, dass eine derartige Leistung weder durch die gesetzlichen Krankenkassen noch durch private Krankenversicherungen honoriert wird und es den Fachleuten ganz einfach an der nötigen Zeit fehlt, um sich so intensiv mit ihren Patienten beschäftigen zu können. Die Zeit fehlt, besonders in Krankenhäusern, schon oft genug um die notwendige medizinische Versorgung zu gewährleisten. Eine Besserung dieser Situation ist leider nicht in Sicht, da gerade den deutschen Kliniken nach wie vor erhebliche finanzielle Mittel fehlen die notwendig wären, um sich angemessen um Patienten zu kümmern. Vielmehr ist zu befürchten, dass auch in den nächsten Jahren noch mehr Personal abgebaut werden muss, da die Krankenhausfinanzierung nach wie vor ein Streitpunkt der Gesundheitsreform ist.Gerade die zahlreichen Selbsthilfegruppen zeigen, dass man mit privater Initiative oft viel mehr erreichen kann, als mit aufwändigen und teuren staatlichen Programmen.

jetzt kommentieren? 14. November 2008

Der Basistarif – wem er nutzen wird



Ab nächstem Jahr sind alle privaten Krankenversicherungen verpflichtet, einen so genannte Basistarif anzubieten. Er muss von den Leistungen her und auch von der Beitragshöhe in etwa dem entsprechen, was auch die gesetzlichen Krankenkassen anbieten. Dies ist eine ganz neue Alternative für eine Krankenversicherung, die einer Reihe von Personen zu Gute kommen wird.Einmal profitieren davon diejenigen, die bereits privat versichert sind, die aber Geld sparen wollen oder müssen. Wer auf die Zusatzleistungen seines bisherigen Tarifes verzichtet, kann jederzeit in den Basistarif seiner Versicherungsgesellschaft wechseln. Das gilt auch für alle, die in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwilliges Mitglied sind. Im ersten Halbjahr 2009 dürfen sie ebenfalls in den Basistarif einer privaten Krankenversicherung ihrer Wahl wechseln. Das gilt auch dann, wenn man erst später freiwilliges Mitglied der GKV wird. Dann läuft ebenfalls die halbjährige Frist zum Wechsel in den Basistarif.

Wer einmal privat krankenversichert war, dies nun aber nicht mehr ist, weil er entweder gekündigt wurde oder weil er freiwillig ausgeschieden ist, da er die Prämien nicht mehr bezahlen konnte, der ist ebenfalls möglicher Kunde für einen Basistarif. Wer noch niemals eine Krankenversicherung hatte und auch kein Pflichtmitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung ist, für den bietet sich mit dem Basistarif ebenfalls eine neue Option.

Ein großer Vorteil dieses Tarifs für die Versicherten ist, dass individuelle Risiken nicht in den Beitrag eingerechnet werden dürfen. Der Beitrag berücksichtigt lediglich die Tatsache, ob man eine Frau oder ein Mann ist sowie das Lebensalter. Das bedeutet, die umfangreichen Fragebögen oder gar eine Gesundheitsprüfung entfallen beim Eintritt in den Basistarif, obwohl man dadurch Mitglied einer privaten Krankenversicherung wird. Erklärt man sich bereit, einen gewissen Betrag der jährlichen anfallenden Kosten selbst zu übernehmen, kann man nochmals beim monatlichen Beitrag sparen. Hilfsbedürftige zahlen lediglich die Hälfe des normalen Beitrags. Wer als Arbeitnehmer in den Basistarif wechselt, der erhält wie für seine bisherige gesetzliche Krankenkasse die Hälfte der Beiträge vom Arbeitgeber bezahlt. Auch hier wird, wie bei jeder privaten Krankenversicherung, eine Altersrückstellung gebildet. Dies kann man auch mitnehmen, wenn man einmal in einen anderen Tarif seines Versicherers überwechselt.

jetzt kommentieren? 12. November 2008

Behinderung ist keine Ausnahme

Über zehn Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an einer Behinderung, die offiziell anerkannt ist. Das sind beinahe neun Millionen Menschen, mehr als die doppelte Einwohnerzahl der Hauptstadt Berlin.Es existieren sehr detailierte Statistiken, die Zusammenhänge etwas zwischen aufgeübtem Beruf und einer Behinderung deutlich machen. Diese Informationen, die noch aus der letzten großen Volksbefragung stammen, können wertvolle Hinweise darauf liefern, wo man ansetzen könnte, um Menschen das Schicksal einer dauerhaften Behinderung zu ersparen. Das hätte volkswirtschaftlich einen sehr positiven Nutzen, ganz abgesehen natürlich von den persönlichen Schicksalen, die sich hinter diesen Zahlen verbergen. Ein ganz überwiegender Teil der Betroffenen kann nämlich seinen Lebensunterhalt nicht mehr mit eigener Arbeit erwirtschaften, sondern ist auf Rentenzahlungen angewiesen. Zwar leiden häufig ältere Menschen an einer Behinderung, aber viele haben das Renteneintrittsalter noch längst nicht erreicht, wenn sie erkranken. Nur etwas zwanzig Prozent können noch selbst für ihr Auskommen sorgen, ein kleinerer Teil lebt auf Kosten der Familie.

Bemerkenswert ist die Erkenntnis, das fast ein Drittel aller Behinderten Menschen über keinerlei Schulabschluss oder eine Berufsausbildung verfügt. Lediglich die Hauptschule abgeschlossen haben über sechzig Prozent der Betroffenen. Nur eine geringer Teil hat es bis zum Abitur oder einem Studium geschafft. Offenkundig scheint das Risiko, durch einen Erkrankung oder einen Unfall behindert zu werden, eng mit dem Bildungsstand zusammen zu hängen. Naheliegenderweise müssen Menschen mit keinem oder einem geringen Bildungsabschluss oft Tätigkeiten verrichten, die körperlich anstrengend sind, zu ungünstigen Zeiten absolviert werden müssen, oder die eine hohe Wahrscheinlichkeit bergen, einen Unfall zu erleiden oder mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Berührung zu kommen. Eine Lösung, um künftig einer größeren Anzahl von Menschen dieses Schicksal zu ersparen, könnten also in vermehrten Bildungsanstrengungen liegen. Das würde die Sozialsystem, angefangen von den Krankenkassen bis zur gesetzlichen Rentenversicherung dauerhaft entlasten.

jetzt kommentieren? 11. November 2008

Leben wie ein Privatpatient – auch ohne PKV

Auch Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung können sich große Teile der Annehmlichkeiten sichern, die auch Privatpatienten genießen dürfen. Mit Zusatzversicherung kann man sich solche Leistungen einkaufen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht getragen werden. Allerdings gibt es bei Zusatzversicherung Einstiegshürden genau wie bei der privaten Krankenvollversicherung. So muss der Anbieter einer Zusatzversicherung neue Kunden nicht aufnehmen. Er darf ablehnen, wenn die Voraussetzungen für eine Vertragsschluss nicht vorliegen, insbesondere, wenn der potentielle Neukunde ein zu hohes Kostenrisiko darstellt. Das wird regelmäßig der Fall sein, wenn er beispielsweise schon an einer Krankheit leidet. Auch die bei jeder privaten Krankenversicherung obligatorischen Gesundheitsfragen sind Voraussetzung, um in den Genuss einer privaten Absicherung zu kommen. Auch ärztliche Untersuchungen können in bestimmten Fällen verlangt werden, besonders bei Neukunden im fortgeschrittenen Alter.Eine Zusatzversicherung erhält man nämlich nicht in jedem Lebensalter. Während die gesetzlichen Krankenkassen jedermann in jedem Alter aufnehmen müssen, gibt es bei privaten Zusatzversicherung Altersgrenzen. Meistens liegen diese bei fünfundsechzig Lebensjahren. Auch gilt der Versicherungsschutz nicht unmittelbar nach dem Vertragsschluss. Häufig werden Wartezeiten vereinbart, bevor man erstmals eine Leistung auf Kosten der Versicherung in Anspruch nehmen kann.

Es gibt auch bei den gesetzlichen Krankenkassen ein Angebot an Zusatzversicherung. Dieses ist jedoch auf die Mitglieder der jeweiligen Kasse beschränkt. Ist die passende Versicherung bei der eigenen Krankenkasse nicht verfügbar, kann man selbstverständlich Angebote jeder anderen privaten Krankenkasse in Anspruch nehmen, sofern sie einen aufnimmt.

Die so genannten Wartezeiten sind nicht einheitlich geregelt. Es kommt darauf an, vor welchem Risiko man sich absichern will. Brillen werden zum Beispiel meistens erstmals nach drei Monaten übernommen, bei Zähnen dauert es bis zu acht Monaten. Bevor man sich nach einem privaten Anbieter umsieht, sollte man auf jeden Fall mit seiner Krankenkasse sprechen, da viele Kooperationen mit privaten Versicherungen bestehen, die oft günstiger sind, als wenn man direkt dort abschließt.

jetzt kommentieren? 10. November 2008

Krankenhäuser kranken an Unterfinanzierung

Den deutschen Krankenhäusern geht es schlecht. Trotz Milliardenzuschusses vom Bund hat sich die Lage nicht wesentlich verbessert. Vor kurzem haben die Beschäftigen der Kliniken auf ihre Lage mit Demonstrationen aufmerksam gemacht. Dennoch macht ein Drittel aller Klinken nach wie vor Verluste. Obendrein fehlt es an dringend notwendigen Investitionen in die Gebäude. Noch dringender wird mehr Personal, sowohl Ärzte als auch Pflegekräfte benötigt, um die Patienenversorgung auch nur annähernd sicher zu stellen. Die steigenden Kosten im Gesundheitswesen, namentlich bei den Medikamenten, machen den Häusern ebenfalls schwer zu schaffen. Trotz massiven Personalabbaus in den letzten Jahren können viele Kliniken die Kosten nicht in den Griff bekommen. Es gibt über viertausend offene Stellen, die mit Ärzten besetzt werden sollen, aber mangels finanzieller Mittel nicht besetzt werden können. Die Krankenhäuser benötigen nach Angabe ihres Verbandes beinahe sieben Milliarden Euro zusätzlich, da andernfalls noch mehr Personal entlassen werden müsste. Da die Patienten schon heute oft nur noch mit dem Nötigsten versorgt werden können, wenn überhaupt, käme das einer Katastrophe gleich.Das kürzlich auf den Weg gebrachte Paket der Regierung, das mit über drei Milliarden Euro den Krankenhäuser erste Hilfe leisten soll, ist nach wie vor im Gesetzgebungsverfahren. Ob und wann das Geld tatsächlich bei den Betroffenen ankommt, ist bis heute völlig ungewiss. Die Haushaltsplanung für das kommende Jahr wird so für viele Häuser nahezu unmöglich, da sie die versprochenen Mittel noch nicht einplanen können. Mit Gewinn arbeitet zur Zeit nur ein gutes Drittel aller deutschen Häuser. Alle anderen machen entweder Verluste oder kommen mit ihren Einnahmen gerade zurecht.

Mit einer Verbesserung der Lage rechnen daher nur wenige. Vielmehr stellen sich über die Hälfte der Betriebe auf noch schlimmere Zeiten im nächsten Jahr ein. Ausbaden werden am Ende die Misere die Patienten, für die weder genug Personal noch ausreichende Ausrüstung zur Verfügung steht. Kritiker wenden ein, dass in Deutschland zu viele Krankenhäuser existieren würden und es an Effektivität bei der Arbeit fehlen würde. Auf Grund der Finanzlage werden ohnehin in der nächsten Zeit zahlreiche Häuser auf Dauer schließen müssen, was besonders in ländlichen Regionen die Versorgungslage deutlich verschlechtern wird.

jetzt kommentieren? 08. November 2008

Basistarif – der ungeliebte Einstieg in die PKV

Die Gesundheitsreform bringt auch für die privaten Krankenversicherungen Neuerungen – auch solche, die sich sich nicht gewünscht haben. Während bei der gesetzlichen Krankenversicherung der neu geschaffene Einheitsfonds für Diskussionen sorgt, ist es bei der PKV der Basistarif, der dort auf wenig Gegenliebe stößt. Die privaten Krankenversicherungen sind ab nächstem Jahr gesetzlich dazu verpflichtet, einen so genannten Basistarif anzubieten. Dieser Tarif entspricht in seinen Leistungen in etwa dem, was auch die gesetzlichen Krankenkassen anbieten. Der Gedanke, die PKV zur Einführung eines solchen Tarifs zu verpflichten rührt daher, da viele ehemalige Privatpatienten aus irgendwelchen Gründen ihre Versicherung gekündigt haben – meist, weil sie sich dies nicht mehr leisten konnten. Diese Personen stehen heute oft ohne jede Krankenversicherung da, weil die gesetzlichen Krankenkasse sie nämlich nicht wieder aufnehmen müssen. Genau diesen Betroffenen soll ebenfalls, wie allen anderen Bürgern, die Möglichkeit eröffnet werden, wieder in eine Krankenversicherung zurück zu kehren. Der Nachweis einer Krankenversicherung ist seit drei Jahren ohnehin verpflichtend; auch damit diese Bürger ihrer Verpflichtung nunmehr nachkommen können, wurden die privaten Krankenkassen gezwungen, den Basistarif zu schaffen. Die privaten Krankenversicherer sind naturgemäß darüber nicht sehr glücklich. Da sie nunmehr jeden in diesen Tarif aufnehmen müssen, der dies wünscht, haben sie hier keinen Einfluss mehr auf das Kostenrisiko, dass sie mit einem solchen Kunden eingehen. Jeder andere Aspirant einer privaten Krankenversicherung muss unter anderem eine obligatorische Gesundheitsprüfung über sich ergehen lassen. Stellt sich heraus, dass er auf Grund seiner Krankengeschichte ein zu hohes Risiko darstellt, wird ihm die Aufnahme entweder verweigert oder er muss einen entsprechend höheren Beitrag zahlen. Eine Gesundheitsprüfung und ein Risikozuschlag ist jedoch beim Basistarif nicht vorgesehen, so dass sogar Kunden mit bereits bestehenden Erkrankungen in die PKV zurückkehren können. Da der Tarif nicht teurer sein darf als der teuerste Krankenkassenbeitrag, besteht auch auf der Einnahmeseite kein Spielraum für die PKV. Da sich der Tarif also voraussichtlich nicht rechnen wird, werden die Mehrkosten wohl die anderen Kunden der PKV durch höhere Beiträge mitfinanzieren müssen. Aus diesem Grund haben die privaten Krankenversicherer Verfassungsbeschwerde eingelegt. Obgleich darüber noch nicht entschieden wurde, hoffen die Unternehmen, dass der Basistarif noch im letzten Moment gestoppt werden kann. Trotzdem laufen die Vorbereitung für eine pünktliche Einführung zum Jahreswechsel.

jetzt kommentieren? 07. November 2008

Pflege ist auch eine Frage der richtigen Wohnform

In jungen Jahren macht sich kaum jemand Gedanken darüber, wie er in fortgeschrittenen Alter einem wohnen will, wenn es gesundheitlich langsam bergab geht. So lange man noch fit und voll einsatzbereit ist, besteht auch wenig Anlass sich darüber zu sorgen, ob man noch mehrere Stockwert Treppen steigen kann und ob das Badezimmer auch mit einem Rollstuhl benutzbar ist. Dabei sind dies durchaus wichtige Punkte, die später dabei helfen können, im Alter möglichst lange selbstständig zu bleiben. Es gibt dabei inzwischen Wohnformen für alle möglichen Zwecke und Altersgruppen, die dabei helfen, durch Alter und Krankheit entstandene Defizite auszugleichen. Laut einer aktuellen Umfrage sind diese Angebote jedoch zwei Dritteln der Bevölkerung völlig unbekannt. Auch hat sich von dieser Gruppe noch keiner je Gedanken darüber gemacht, ob und was für ihn später einmal als Alterswohnsitz in Betracht käme. Das es zwischen den Wohnformen Altersheim, betreutem Wohnen und eine Pflegeheim gravierende Unterschiede gibt, ist ebenfalls den meisten nicht bekannt. Das verwundert nicht bei den jüngeren Befragten, die ja noch weit entfernt davon sind, dass das Alter einmal zu Kompromissen beim Wohnen zwingen könnte. Aber auch die Middelagers beschäftigen sich überraschender Weise nicht mit ihrer dann nicht mehr so ganz fernen Zukunft als Senior, der vielleicht auf Pflege oder wenigstens Hilfe angewiesen sein könnte. Eine Alternative, die in den letzten Jahren immer populärer wird, ist zum Beispiel die Seniorenwohngemeinschaft. Während Wohngemeinschaften bei jungen Menschen auch heute noch recht weit verbreitet sind, hat sich diese eigentlich naheliegende Idee, die Vorteile des gemeinsamen Wohnens auch im Alter zu nutzen, erst in jüngerer Zeit durchgesetzt. Gerade eine solche Wohnform muss man jedoch beizeiten planen und vorbereiten. Es ist mit erheblichem Zeitaufwand verbunden, die passenden Mitbewohner zu finden und die Organisation zu stemmen. Daher sollte man sich darum bereits kümmern, wenn man eigentlich noch nicht auf die Unterstützung anderer angewiesen ist.Konfrontiert mit ihrem Informationsdefizit gibt die Mehrheit der Befragten der genannten Studie an, das über diesen Problemkreis besser informiert werden sollte. Beratung zu Wohnformen im Alter bieten nicht nur die Gemeinden, sondern auch die gesetzlichen und die privaten Krankenkassen. Gerade letztere haben ein vitales Interesse daran, dass ihre Kunden möglichst lange ohne teure Pflege auskommen.

jetzt kommentieren? 06. November 2008

Was leisten private Krankenversicherungen wirklich?

In den letzten zehn Jahren wechselten sehr viele vormals in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte zu einer privaten Krankenversicherung. Ein Grund dafür war, die regelmäßige Erhöhung der Beitragssätze zur gesetzlichen Krankenversicherung. Ebenso ging ein Großteil der Motivation zum Kassenwechsel von einem Abbau der Leistungen aus. So müssten seit 1997 die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung beispielsweise ihre Brillengestelle selbst bezahlen.Neben Beamten und Selbstständigen kann als Angestellter nur in die private Krankenversicherung wechseln, wer über ein Jahreseinkommen verfügt, das 47.700 Euro übersteigt. Die Auswahl an privaten Krankenversicherungskassen ist weit aus größer, als die an gesetzlichen Krankenkassen. Dafür sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen weitaus identischer, als die der privaten Anbieter. Ab dem 01.01.2009 haben alle gesetzlichen Krankenkassen einen einheitlichen Beitragssatz von 15,5% des Einkommens. Bei den privaten Anbietern sind hingegen die Tarife unterschiedlich.

Die Leistungen einer privaten Krankenkasse sind beachtlich. Hier ein kleiner Überblick über deren Leistungen:

  • Kuren werden bezahlt
  • 100%ige Erstattung der Kosten für eine Kieferorthopädische Behandlung
  • Das Krankenhaus wählt der Versicherte selbst aus
  • Für die Kosten eines Krankenhausaufenthaltes wird kein Eigenanteil berechnet
  • Der Zahnarzt kann frei gewählt werden
  • Die Kosten für Kontaktlinsen, harte oder weiche, erstattet die private Krankenkasse
  • Je nach privater Krankenkasse werden bis zu 250 Euro für das Brillengestell bezahlt
  • Volle Kostenerstattung für Brillengläser.
  • Freie Wahl des behandelnden Arztes
  • Keine Zuzahlung bei verschriebenen Medikamenten
  • Heilpraktiker können selbst ausgewählt werden, die Behandlungskosten werden übernommen
  • Wechsel des Arzte ohne Überweisung ist kein Problem
  • Behandlung im Krankenhaus durch den Chefarzt
  • Der Zahnersatz wird zu 100% von der privaten Krankenkasse beglichen
  • Bei einem Krankenhausaufenthalt wird Krankenhaustagegeld an den Versicherten bezahlt
  • Der Versichertenschutz gilt ohne Zuzahlung europa- und weltweit
  • Übernahme der Kosten für die neuesten Behandlungsarten
  • Bezahlung der Behandlungskosten für alternative Heilmethoden
  • Keine Beteiligung des Versicherten an den Kosten für den Krankenhausaufenthalt
  • Einbettzimmer im Krankenhaus

Das Leistungsspektrum unterscheidet sich bei den privaten Krankenkassen erheblich von denen, der gesetzlichen Krankenkassen.

jetzt kommentieren? 03. November 2008

Pleite aber krankenversichert

Der Gesetzgeber hat in guter Absicht eine ambitionierte Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, die jeden Bürger eine Krankenversicherung garantiert. Die Krankenkassen wurden verpflichtet jeden wieder zu versichern, der einmal Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse gewesen ist. Das Angebot haben seit letztem Jahr fast einhundert Tausend Personen wahrgenommen und sind nunmehr wieder Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das eine Person keine Krankenversicherung hat, liegt jedoch meist nicht daran, dass er glaubt keine zu brauchen, sondern hat in aller Regel einen finanziellen Hintergrund. Das Gros der Bürger, die bislang ohne Krankenversicherungsschutz waren, konnten sich diesen schlicht nicht leisten oder benötigten das Geld für andere Zwecke. Letzteres kommt häufig vor Selbstständigen, insbesondere solchen, die erst seit kurzem auf eigenen Beinen stehen. Daher verwundert es nicht, das ein großer Teil der Rückkehrer der Krankenkasse Beiträge schulden. Inzwischen ist haben diese Rückstände ein Volumen von über einhundert Millionen Euro erreicht. Der Rückstand an Beiträgen liegt jedoch nicht allein daran, dass die Betroffenen ihre aktuellen Beiträge nicht bestreiten könnten. Vielmehr ist die Rückwirkung dafür verantwortlich, die der Gesetzgeber in das Gesetzt eingebaut hat. Dieses trat im April in Kraft und ab diesem Zeitpunkt ist jedermann verpflichtet, eine Krankenversicherung zu haben. Wer erst später zurückkehrt, hat dadurch nicht etwa die Beiträge für den vorangegangenen Zeitraum gespart, sondern muss diese rückwirkend zahlen. Da kommen rasch bedeutende Summen zusammen, die nicht jedermann zur Verfügung hat. Wer überschuldet ist oder als Unternehmer nicht über ausreichend Einnahmen verfügt, versucht meist sich erst dann bei seiner Krankenkasse zu melden, wenn er medizinische Hilfe benötigt. Dadurch entstehen zum Teil hohe Nachzahlungsverpflichtungen, von denen nur Harz IV – Empfänger ausgenommen sind, da hier das Arbeitsamt die Beiträge übernimmt. Auch viele freiwillig Versicherte sind hinken inzwischen mit Beitragszahlungen hinterher. Da sie trotzdem nicht gekündigt werden können, wachsen auch hier erhebliche Schuldenberge.

jetzt kommentieren? 31. Oktober 2008

Die Beitragserhöhung der gesetzlichen Krankenkassen und ihre Folgen!

Zum 01.01.2009 gilt in Deutschland für alle gesetzlichen Krankenkassen ein einheitlicher Beitragssatz. 15,5% des Bruttoeinkommens sind nun als Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse fällig. Die Zeiten in denen Betriebskrankenkassen und Ersatzkassen über die unterschiedlichen Beitragshöhen miteinander konkurrierten sind vorbei. Die Folge wird sein, dass einige Krankenkassen sich in den nächsten Jahren auflösen werden oder mit anderen fusionieren müssen.Als einzige Möglichkeit sich von den Wettbewerbern auf dem Markt der gesetzlichen Krankenkassen abzugrenzen besteht nun in den Sonderleistungen. Leider ist das Angebot bei manchen gesetzlichen Krankenkassen derart unübersichtlich, dass es den Versicherten schwer fällt den Überblick zu bewahren. Gerade die Transparenz der Sonderleistungen ist jedoch für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen wichtig, denn so können diese zusätzlichen Leistungen entscheiden oft darüber welcher Krankenkasse beigetreten wird.

Viele gesetzliche Krankenkassen bieten Bonusmodelle an. Diese sind in ihren Prämien her und dem System nach dem ein Bonus erreicht werden kann extrem unterschiedlich. Bei manchen Krankenkassen müssen die Versicherten Bonushefte führen, in denen sie sich diverse Vorsorgeuntersuchungen und die regelmäßige zahnärztliche Prophylaxe bestätigen lassen. Am Ende eines Kalenderjahres sind diese Nachweise der Krankenkasse vorzulegen. Leider ist es für viele Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen nur schwer nachvollziehbar, wie sich der Bonus errechnet. Fehler die bei der Bonusberechnung passieren, kann der Laie in den wenigsten Fällen erkennen.

Bonus wird auch gewährt, wenn Raucher sich einer Therapie unterziehen und zum Qualmen aufhören. Ebenso gibt es einen Bonus, wenn der Versicherte seine körperliche Fitness nachweisen kann. Für den angesammelten Bonus erhalten die Versicherten zur Belohnung Sachpreise oder auch Geld. In den besten Fällen, kann dies mehrere hundert Euro ausmachen. Wichtig ist, wenn ein gesetzlich Krankenversicherter an einem Bonusprogramm seiner Krankenkasse teilnimmt, dass er die Bedingung eines Selbstbehaltes nicht akzeptiert!

Bei so genannten Selbsthalttarifen bezahlen die Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse, wie privat Versicherte, zuerst mit dem eigenen Geld die Arztkosten bis zu einem bestimmten Betrag. Die Krankenkasse erstattet ihnen diese ausgelegten Beträge zurück. Dafür gibt es einen Beitragsnachlass. Jedoch besteht bei diesem Konstenerstattungsprinzip ein großes Risiko, auf einen Teil der Behandlungskosten sitzen zu bleiben.

jetzt kommentieren? 28. Oktober 2008

„Pflegegericht” neu eingeführt

Nicht nur bei der sonstigen Gesundheitsvorsorge sind die Dinge im Fluss und viele Änderungen und vor allen Dingen Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen stehen an oder sind bereits in Kraft. Auch die Pflegeversicherung wird weiter entwickelt. Zuletzt mit einem Gesetz, dass zur Jahresmitte in Kraft getreten ist und das die Beteiligten verpflichtet, bis zum aktuellen Monat eine so genannte Schiedsstelle für die Pflegeversicherung einzurichten. Diese Verpflichtung wurde inzwischen erfüllt. Die neue Schiedsstelle hat nunmehr auch eine Geschäftsordnung und kann ihre Arbeit wie geplant aufnehmen.Die Idee, eine Schiedsstelle überhaupt einzurichten, kommt aus dem Gedanken heraus, langwierige und teure Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Pflege zu vermeiden und eine unabhängige Instanz zu schaffen, die schnell und kostengünstig Konflikte klärt, zum Wohle aller Beteiligten, vor allen Dingen dem der Pflegebedürftigen. Daher hat man diese Schiedsstelle auch mit entsprechenden Fachleuten besetzt, die allerdings unabhängig von alle anderen Beteiligten arbeiten und keiner Weisung unterliegen. Zweck dieser Einrichtung ist es, schnelle und gute Ergebnisse bei Streitfällen zu erreichen. Sie soll vor allem dann ihre Funktion erfüllen, wenn es um die Qualität von Pflegeleistungen geht und eine Anlaufstelle sein, wenn Standards gesetzt werden sollen. Darüber hinaus soll sie als unabhängige Stelle Rechenschaftsberichte von Pflegestellen prüfen und Mindeststandards sichern helfen.

Die unabhängig Mitglieder werden in Kürze ernannt werden. Eine Prozedere zur Erstellung von Standards ist ebenfalls schon spruchreif und verabschiedet. Was die Prüfung von Pfelgedienstleistungen angeht, so hat sich besonders dieses Gebiet als äußerst schwierig erwiesen. Welche Maßstäbe hier angelegt werden sollen ist nach wie vor in der Diskussion und ein Ergebnis steht noch aus. Verständlich, da es hier um Ruf und vor allem um geldwerte Aufträge der geprüften Stellen gehen wird. Negative Prüfberichte werden aus nahe liegenden Gründen auf wenig Begeisterung stoßen. Daher wird auf beiden Seiten hart darüber verhandelt, welche Kriterien eine Pflege erfüllen muss, die gewissen festgelegten Standards genügen soll.

jetzt kommentieren? 27. Oktober 2008

Krankenkasse pleite – das ist die Zukunft

Auch Krankenkassen können in Zukunft in Konkurs gehen. Das ist die Folge des gerade vom Gesetzgeber verabschiedeten Gesetzes zur so genannten Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen der Krankenkassen.  Das heißt konkret, das ab übernächstem Jahr auch Krankenkassen in die Insolvenz gehen können, wenn sie über keine Mittel mehr verfügen ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Dieses Schicksal konnte bisher nur solche Kassen ereilen, die unter Bundesaufsicht standen, also alle bundesweit tätigen großen Krankenkassen. Die allseits bekannen regionalen Kassen, allen voran die AOKs, müssen also künftig wie jedes andere Unternehmen mit ihrem Geld haushalten und darauf achten, dass ihre Einnahmen die Ausgaben decken. Die Länder sind durch die neue Regelung aus der Haftung für die Verbindlichkeiten der Kassen entlassen worden. Geht es einer Kasse künftig finanziell schlecht, müssen erst einmal ihre Schwesterkrankenkassen aushelfen. Hilft das nicht, springt in der größten Not der Bundesverband der Krankenkassen ein, der auch Kassen zur Rettung miteinander verschmelzen kann.

Für alle Krankenkassen gilt künftig einen einheitliche Buchführungspflicht. Außerdem müssen sie in spätestens vierzig Jahren eine ausreichende Kapitaldecke gebildet haben.

Die Bundesländer werden durch die neuen Regelungen davor geschützt, durch den Fonds über eine Höchstgrenze hinaus in Anspruch genommen zu werden. Dafür sind im Gesundheitsfonds Mittel vorgesehen, die in Notfällen zum Einsatz kommen sollen.

Aufgehoben wird die bisherige Altersgrenze für Ärzte. Diese dürfen ab sofort auch über das achtundsechzigste Lebensjahr hinaus tätig sein.

Das so genannte Hausarztmodell soll zum Standard ausgebaut werden. Die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet, entsprechende Vereinbarungen für ihre Versicherungen zu treffen. Wer künftig statt direkt zum Spezialisten zu gehen, erst den Hausarzt aufsucht, wird dafür finanziell belohnt.

jetzt kommentieren? 24. Oktober 2008

PKV wird teuer – so kann man gegensteuern

Viele PKV – Kunden haben bereits oder werden demnächst unerfreuliche Post von ihrer privaten Krankenversicherung erhalten. Es stehen Beitragserhöhungen ins Haus. Manche dieser Erhöhungen sind sozusagen Routine, etwa weil eine Prämienanpassung auf Grund des Alters angezeigt ist. Auch die steigenden Gesundheitskosten werden die Unternehmen nunmehr an ihre Kunden weiter geben. Die Erhöhungen werden sich voraussichtlich im zweistelligen Prozentbereich bewegen, also ein ganz erheblicher Kostensprung.Wer nicht mehr zahlen kann oder will, hat zum Beispiel die Möglichkeiten, den so genannten Selbstbehalt zu erhöhen, um den Preisanstieg abzumildern. Bei wem diese Option im Vertrag vorgesehen ist, kann also vereinbaren, dass er künftig Rechnungen bis zu einer bestimmten Höhe selbst übernimmt. Das kann die Prämie ganz erheblich drücken.

Ob man sich auf diese Bedingungen einlässt, hängt natürlich von den persönlichen Verhältnissen ab. Wer ein ausreichend hohes Einkommen hat, kann auf einen höheren Selbstbehalt vermutlich ohnehin verzichten. Für alle anderen gilt der Rat, sich für eventuelle Rechnungen, die für Behandlungen fällig werden, entsprechend zu wappnen. Man sollte also ausreichend Rücklagen bilden, um den vereinbarten Selbstbehalt auch leisten zu können. Da man nie wissen kann, ob man erkrankt oder ein Unfall zu einer ärztlichen Behandlung zwingt, muss dieses Geld auf jeden Fall zur Verfügung stehen. Im Idealfall legt man die vereinbarte Summe auf einem Konto an, auf das man auch kurzfristig zugreifen kann.

Ob sich der höhere Selbstbehalt auch lohnt, lässt sich am besten im Gespräch mit dem Versicherungsberater klären. Der Selbstbehalt lohnt natürlich umso mehr, je jünger und gesünder man ist. Ist das Risiko einer Erkrankung gering, ist auch die Wahrscheinlichkeit nicht hoch, tatsächlich eigenes Geld bei einer Behandlung einsetzen zu müssen.

jetzt kommentieren? 23. Oktober 2008

PKV – wie sie in Zukunft verkauft werden soll

Private Krankenversicherungen sind zwar begehrt, besonders bei gehobenen Berufsständen, also zum Beispiel Unternehmern und Akademikern, aber verkauft werden müssen sie trotzdem. Zwar ähneln sich auch die Angebote der verschiedenen Anbieter von privaten Krankenvollversicherungen, aber jeder möchte neue Kunden natürlich für das eigene Unternehmen gewinnen. Der Wettbewerb ist hart, besonders weil die Zahl möglicher Neukunden durch den Gesetzgeber limitiert wird. Die Eingangsvoraussetzungen werden immer höher gelegt, so kommt zum Beispiel auf Grund der Beitragsbemessunggrenze ohnehin nur die besserverdienende Klientel als Kunde in Betracht, sofern es sich nicht um Beamte oder Selbstständige handelt, die ohne weiter Voraussetzungen in die PKV wechseln dürfen.Der Verkauf privater Krankenversicherungen lief bislang über so genannte Ausschließlichkeitsorganisationen. Das ist auch nach wie vor der Fall, was eine aktuelle Erhebung ergeben hat. Etwa die Hälfte aller Neuverträge werden über diesen Vertriebsweg abgeschlossen, obwohl der Anteil im Vergleich zum letzten Jahr spürbar gesunken ist.

Unabhängige Vertreter haben dagegen beim Vertrieb von privaten Krankenversicherungen deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Etwa ein Drittel aller Verträge geht auf ihr Konto, womit sie nunmehr in diesem Bereich ungefähr den gleichen Marktanteil halten wie bei Lebensversicherungen. Der Verkauf von privaten Krankenvollversicherung ist ein sehr beratungsintensives Geschäft, da es bereits jetzt unzählige Tarife gibt und in Zukunft die Auswahl wohl noch unübersichtlicher werden wird.

Kaum ein Rolle spielt in diesem Bereich der Direktvertrieb, ebenso ist der Vertrieb über Banken kaum der Rede wert. Dazu ist dieses Geschäft zu weit vom eigentlichen Bankgeschäft entfernt, um es für die Finanzdienstleister attraktiv zu machen. Der Direktvertrieb schneidet wohl deshalb schlecht ab, weil es an der erforderlichen Beratung fehlt, die die Kunden hier erwarten.

jetzt kommentieren? 22. Oktober 2008

Die Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände in Deutschland: Sehr, sehr wichtig für eine private Krankenversicherung (PKV)

Die Gewerkschaften sind im 19. Jahrhundert als Reaktion auf die schlechten Arbeitsbedingungen entstanden, die damals unter anderem aufgrund eines Überangebots von Arbeitskräften herrschten. Deshalb taten sich die Arbeitnehmer wie zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) zu Interessengruppen zusammen, um gemeinsam ihre Position gegenüber den Arbeitgebern zu stärken und eine Verbesserung ihrer Arbeitssituation zu erreichen.Um den Gewerkschaften eine ebenbürtige Verhandlungsmacht entgegensetzen zu können, zogen die Unternehmen wie zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) mit der Gründung von Arbeitgeberverbänden nach.

Heute sind sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeberverbände verfassungsrechtlich geschützt.

Gewerkschaften heute sind anders strukturiert, dass muss zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) wissen.

Mittlerweile übernehmen Gewerkschaften nicht mehr nur die Rolle des Sozialpartners in Tarifauseinandersetzungen, sondern bieten ihren Mitgliedern auch verschiedene Serviceleistungen an, beispielsweise Rechtsbeistand bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten, finanzielle Unterstützung in Notlagen und die Bereitstellung von Bildungsangeboten.

Bei den Gewerkschaften lassen sich verschiedene Typen unterscheiden: Da sind zum einen die Industriegewerkschaften, die die Arbeitnehmer wie zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) eines gesamten Wirtschaftszweigs repräsentiert, ohne die unterschiedlichen Berufsbilder der Angestellten zu berücksichtigen. Bekanntestes Beispiel für diesen Gewerkschaftstyp sind die Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), dem unter anderem die IG Metall und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di angehören. Daneben gibt es auch Arbeitnehmerverbände, die sich über einen bestimmten Arbeitnehmertyp wie zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) definieren, wie etwa den Deutschen Beamtenbund, und eigenständige Berufsverbände, die bestimmte Berufe repräsentieren, wie zum Beispiel der Deutsche Journalistenverband.

Insgesamt waren im Jahr 2006 bundesweit ca. 17,5 % aller Beschäftigten in einer Gewerkschaft organisiert, das ist nicht besonders viel, gar keine Frage, aber leider Gottes nun mal als gesichert an zu sehen. Die Arbeitgeberverbände führen die Tarifverhandlungen auf Arbeitgeberseite und gewähren ihren Mitgliedern im Falle des Arbeitskampfes finanziellen Ausgleich für durch Streiks entstandene Produktionseinbußen. Sie sind nach dem Muster der Branchen organisiert und in der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zusammengeschlossen. Zu deren Aufgaben gehören beispielsweise die Koordination der Arbeitgeberpolitik, die Interessenvertretung gegenüber Regierung und Parlament und die tarifpolitische Beratung der Mitgliedsverbände. Innerhalb der BDA ist „Gesamtmetall” einer der größten Arbeitgeberverbände.

jetzt kommentieren? 21. Oktober 2008

Was man beachten muss, wenn man gerade volljährig ist und einen Krankenversicherung Vergleich in Bezug auf eine private Krankenversicherung (PKV) machen will

Endlich 18! Ehrlich: Die meisten sind sicherlich froh, wenn sie 18 Jahre alt sind. Endlich erwachsen und volljährig und endlich kann man machen, was man will! Oder? Nicht ganz, denn Eltern, Lehrkräfte und Vorgesetzte können in vielen Fällen noch sagen, was zu tun und lassen ist und haben oft „das Recht” auf ihrer Seite, auch in Bezug auf eine private Krankenversicherung (PKV), gar keine Frage, das ist nun mal so und von wirklichkeitsfremden Juristen gesetzlich verankert worden.Wann darf man was, wann nicht und wann dürfen oder müssen „die anderen” etwas? In der Realität geht es um das, was sich mit dem 18. Geburtstag ändert; damit Ihr genau wisst, wann das Recht auf Eurer Seite ist, auch in Bezug auf eine private Krankenversicherung (PKV), ganz klar.

Rechte und Pflichten bis zur Volljährigkeit bauen sich nach und nach auf. Grob gesagt: je älter und erwachsener man wird, um so mehr darf man (und muss man auch), auch in Bezug auf eine private Krankenversicherung (PKV). Auch in Bezug auf Werbung: Werbung ist alltäglich. Sie begleitet uns auf allen Wegen, beim Medienkonsum, im Kino, im Internet. Sie ist nicht allmächtig und ein durchaus sinnvoller Teil moderner Gesellschaften Auch in Bezug auf eine private Krankenversicherung (PKV kann man eine Hülle und Fülle an Marketing Maßnahmen in unserer Gesellschaft finden – denn wer kennt zum Beispiel nicht denn berühmten Herrn Kaiser? Alle haben Rechte, bis hin schließlich zum Neugeborenen, das auch schon Rechte hat, ganz klar. Auch E-Commerce wird für eine private Krankenversicherung (PKV) immer wichtiger: Die Bedeutung des E-Commerce hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Der durch E-Commerce erzielte Umsatz betrug in Deutschland im Jahr 2001 rd. 20 Mrd. Euro und bedeutete Platz eins in Europa. Um auch kleine und mittelständische Unternehmen beim Einstieg in den elektronischen Geschäftsverkehr zu ermöglichen, sind insgesamt 24 regionale Kompetenzzentren, Branchenzentren und eine Internet-Plattform des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie entstanden. Das sollte man auf jeden Fall auch in Bezug auf eine private Krankenversicherung (PKV) de facto im Auge behalten.

jetzt kommentieren? 17. Oktober 2008

Bei einem Krankenversicherung Vergleich sollte man auf viele diverse Dinge achten

Will ein Akademiker private Krankenversicherung (PKV) und führt aus diesem Grunde einen Krankenversicherung Vergleich, so sollte er bei dem Krankenversicherung Vergleich unter anderem auch auf jeden Fall darauf achten, ob er den monatlichen Beitrag, den er an seine private Krankenversicherung zu entrichten hat, auch per Lastschrift bezahlen kann. Regelmäßige, aber unterschiedlich hohe Beträge kann man innerhalb des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit einer Lastschrift bezahlen. Dazu erteilt man dem Zahlungsempfänger (in dem Fall der privaten Krankenversicherung) die Erlaubnis, zu einem bestimmten Termin den Rechnungsbetrag vom Girokonto abbuchen zu lassen. Ein Tipp: Falls jemand unbefugt Geld vom eigenen Konto abbuchen lässt, sollte man auf alle Fälle möglichst innerhalb von 4 Wochen bei seiner Bank widersprechen und den Betrag zurückbuchen lassen. Generell gilt: Bei einem Krankenversicherung Vergleich sollte man auf jeden Fall auch mitunter darauf ein Auge haben, dass man Geld sparen kann. Denn Geld bestimmt einen großen Teil unseres Lebens. Je älter man wird, desto größer wird die Rolle, die Geld im Leben der Einzelnen spielt. Nicht nur das Taschengeld wird höher, auch die Bedürfnisse und Wünsche wachsen – und scheinen das eigene Vermögen schnell zu überflügeln. „Ich habe zu wenig Geld”, ist das Gefühl, das sich in der Folge bei Jugendlichen schnell einstellt und das auch viele Erwachsene zu teilen scheinen. Das sollte auch einem Akademiker bewusst sein, wenn er einen Krankenversicherung Vergleich in Angriff nimmt, um die am besten geeignete und vor allen Dingen auch die günstigste private Krankenversicherung (PKV) unter all den zig privaten Krankenversicherungen (PKV)  zu finden, gar keine Frage: Daran führt auf gar keinen Fall ein Weg dran vorbei, das ist als sicher an zu sehen. Mit Geld richtig umgehen zu lernen, bedeutet auch, bei einem Krankenversicherung Vergleich auch als oberste Prämisse im Hinterkopf zu behalten, wo man denn in dem Bereich der privaten Krankenversicherung auch Geld sparen kann, gar keine Frage.

jetzt kommentieren? 16. Oktober 2008

Wenn eine Versicherung einem Akademiker private Krankenversicherung (PKV) anbietet, muss die Versicherung eine Hülle und Fülle an diversen Dingen beachten

Die Leiter von Betrieben wie zum Beispiel einer privaten Krankenversicherung (PKV) verfolgen Ziele, genauso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer privaten Krankenversicherung. Auch Nichtbetriebsangehörige wie der Staat oder die Kunden haben Ziele, indem sie bestimmte Anforderungen an die Betriebe stellen, ganz klar. Die Herstellung von Schrauben oder die Reparatur von Autos, modische Frisuren oder Kindererziehung, private Krankenversicherung (PKV), Elektroinstallationen, Pflanzenhege oder der Druck von Prospekten – das sind alles Produkte und Dienstleistungen von Betrieben.Koch, Herd und Töpfe sowie Lebensmittel – Was fürs Kochen zu Hause gilt, gilt auch für Firmen wie zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV): Sie können nur produzieren, wenn alles Notwendige zusammen ist. Für die Joghurtproduktion in der Milchfabrik braucht man ein Fabrikgebäude, Maschinen und Geräte (Betriebsmittel), natürlich Milch, Erdbeeren, Zucker und andere Zutaten (Materialien). Außerdem braucht man Arbeitskräfte und Know How. Vor allem anderen muss das Geld zur Verfügung stehen, mit dem der Mitarbeiter oder die Milch bezahlt werden können. All diese wichtigen Aufgaben zählen zur Beschaffung.

Mit zwei Reifen, einem Haufen Metall- und Gummiteilen können wir nicht sehr viel anfangen, erst zusammengebaut werden sie zu einem Fahrrad. Bis aus den Einzelteilen das fertige Produkt wird, sind oft viele Arbeitsschritte zu erledigen. Diese Schritte bilden die Produktion / Fertigung.

Komplett sind die betrieblichen Funktionen erst, wenn Produkte oder Dienstleistungen wie zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) auch ihre Käufer finden. Man spricht hier vom Absatz. Je nach Produkt gibt es den direkten Absatzweg vom Produzenten zum Konsumenten oder mehrstufige Absatzwege. Sie führen vom Produzenten über Großhändler zu Einzelhändlern und dann zum Konsumenten.

Bevor das Produkt oder die Dienstleistung wie eine private Krankenversicherung (PKV)dem Kunden angeboten werden, sind viele Weichen zu stellen. Alle Maßnahmen, die helfen, ein Produkt an den Markt zu bringen, fasst man unter dem Begriff Marketing zusammen. Marketing beginnt schon bei der Planung, wie ein Produkt den Kundenwünschen besonders gut entspricht und reicht bis zur Werbung, gar keine Frage, das ist nun mal auf jeden Fall ein Fakt, ganz klar.

jetzt kommentieren? 15. Oktober 2008

neuere Beiträge ältere Beiträge


Versicherung s Links

Themen

Versicherung s Anzeigen

Versicherung s Inserate

Links

RSS Feeds