Kooperationen von privaten Krankenversicherungen mit gesetzlichen Krankenversicherungen

11.Januar 2009

Wie alle Versicherungsgesellschaften sind die privaten Krankenversicherungen auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern. Mit frischen Geschäftsideen lässt sich auch im Bereich der privaten Krankenversicherung der Ertrag steigern. So entdeckten viele Anbieter die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen als potenzielle Kunden. Dabei handelt es sich um gesetzliche Krankenkassenmitglieder, die nicht in die Möglichkeiten haben in die private Krankenkasse zu wechseln. Trotzdem gehört diese Klientel zu einer sehr stark umworbenen Personengruppe. Die privaten Krankenversicherungen haben nämlich seit dem Jahr 2004 Kooperationen mit den gesetzlichen Krankenkassen geschlossen. Ein großer Markt bietet sich dort den privaten Versicherern: Mit diversen Zusatzversicherungen versuchen sie die Lücken der gesetzlichen Krankenkassen abzudecken. Seit den ersten Kooperationen zwischen den Krankenversicherern und den Krankenkassen ist die Zusammenarbeit stark angestiegen. Die Zusatzversicherungen bieten allen Beteilligten Vorteile. Der gesetzlich Versicherte kann seine Zuzahlungen und Auslagen für Brillen oder Zahnersatz deutlich mindern. Ein positiver Synergieeffekt für die Krankenkassen ist es, dass die Mitglieder sich stärker an sie gebunden fühlen. Auch wird die Bereitschaft eingedämmt, in eine private Krankenkasse wechseln zu wollen. So bleiben auf Dauer der gesetzlichen Krankenversicherung die Mitglieder erhalten. Die privaten Versicherungsgesellschaften haben durch die Kooperationen neue Geschäftsfelder erschließen können. Bevor zu viele unnötige Zusatzversicherungen abgeschlossen werden, sollte der Krankenversicherte überlegen, welche Leistungen ihm wirklich wichtig sind. Meistens können als „Paket” eine Zusatzversicherung für das Krankenhaus, Zahnersatz und Brillen abgeschlossen werden. Wichtig ist vor Vertragsabschluss die Bedingungen der Versicherungen im Detail zu prüfen. Dabei sollten die angebotenen Leistungen mit den eigenen Prioritäten übereinstimmen. Bei der Krankenhaus-Zusatzversicherung sollte der Fokus nicht auf der Unterbringung in einem Zweibettzimmer oder einem Einzelzimmer liegen, sondern auch die gesonderten zusätzlichen Arztrechnungen beinhalten. Vor allem das Chefarzthonorar sollte durch diese Zusatzversicherung abgedeckt sein. Bei der Bezuschussung von Sehhilfen, muss beachtet werden, dass die Zusatzversicherungen meist nur 100 Euro hinzu zahlen und das auch nur alle zwei Jahre. Eine weitere Voraussetzung für die Zuzahlung ist, dass sich die Sehschärfe verändert haben muss.

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