Die Beitragserhöhung der gesetzlichen Krankenkassen und ihre Folgen!

28.Oktober 2008

Zum 01.01.2009 gilt in Deutschland für alle gesetzlichen Krankenkassen ein einheitlicher Beitragssatz. 15,5% des Bruttoeinkommens sind nun als Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse fällig. Die Zeiten in denen Betriebskrankenkassen und Ersatzkassen über die unterschiedlichen Beitragshöhen miteinander konkurrierten sind vorbei. Die Folge wird sein, dass einige Krankenkassen sich in den nächsten Jahren auflösen werden oder mit anderen fusionieren müssen.Als einzige Möglichkeit sich von den Wettbewerbern auf dem Markt der gesetzlichen Krankenkassen abzugrenzen besteht nun in den Sonderleistungen. Leider ist das Angebot bei manchen gesetzlichen Krankenkassen derart unübersichtlich, dass es den Versicherten schwer fällt den Überblick zu bewahren. Gerade die Transparenz der Sonderleistungen ist jedoch für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen wichtig, denn so können diese zusätzlichen Leistungen entscheiden oft darüber welcher Krankenkasse beigetreten wird.

Viele gesetzliche Krankenkassen bieten Bonusmodelle an. Diese sind in ihren Prämien her und dem System nach dem ein Bonus erreicht werden kann extrem unterschiedlich. Bei manchen Krankenkassen müssen die Versicherten Bonushefte führen, in denen sie sich diverse Vorsorgeuntersuchungen und die regelmäßige zahnärztliche Prophylaxe bestätigen lassen. Am Ende eines Kalenderjahres sind diese Nachweise der Krankenkasse vorzulegen. Leider ist es für viele Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen nur schwer nachvollziehbar, wie sich der Bonus errechnet. Fehler die bei der Bonusberechnung passieren, kann der Laie in den wenigsten Fällen erkennen.

Bonus wird auch gewährt, wenn Raucher sich einer Therapie unterziehen und zum Qualmen aufhören. Ebenso gibt es einen Bonus, wenn der Versicherte seine körperliche Fitness nachweisen kann. Für den angesammelten Bonus erhalten die Versicherten zur Belohnung Sachpreise oder auch Geld. In den besten Fällen, kann dies mehrere hundert Euro ausmachen. Wichtig ist, wenn ein gesetzlich Krankenversicherter an einem Bonusprogramm seiner Krankenkasse teilnimmt, dass er die Bedingung eines Selbstbehaltes nicht akzeptiert!

Bei so genannten Selbsthalttarifen bezahlen die Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse, wie privat Versicherte, zuerst mit dem eigenen Geld die Arztkosten bis zu einem bestimmten Betrag. Die Krankenkasse erstattet ihnen diese ausgelegten Beträge zurück. Dafür gibt es einen Beitragsnachlass. Jedoch besteht bei diesem Konstenerstattungsprinzip ein großes Risiko, auf einen Teil der Behandlungskosten sitzen zu bleiben.

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