Ärztetarif nach der Familiengründung

31.Dezember 2008

Der übliche Ärztetarif ist teuerer als der Assistenzarzttarif der privaten Krankenversicherung. Auch wenn der privat versicherte Arzt nach wie vor dieselben Leistungen bekommt, als zuvor in dem günstigen Assistenzarzttarif, sind die Beiträge zu der privaten Krankenversicherung nun erheblich höher. Ein Grund dafür ist  der hohe Sparanteil für den Aufbau der entsprechenden Altersrückstellung. Wer als Arzt allein stehend ist, zahlt in Relation zu den Leistungen der privaten Krankenversicherung gesetzt, relativ geringe Beiträge. Unabhängig davon ob es sich bei dem privat krankenversicherten Mediziner um eine Frau oder einen Mann handelt. Bei Ärzten gilt, wie bei anderen Versicherungsnehmern auch, dass sich der Tarif für die private Krankenversicherung erheblich verteuert, wenn bei dem Versicherungsnehmer schwere Vorerkrankungen vorliegen. Eine böse Überraschung kann es geben, wenn es zu einer Familiengründung bei der versicherten Ärztin oder dem Arzt kam. Solange es sich um gut bezahlte Doppelverdiener handelt, die ledig sind ist die private Krankenversicherung die beste Entscheidung. Doch auch hier gibt  es einen Ausnahmetatbestand: Werden aufgrund der vorangegangen Erkrankungen Risikozuschläge erhoben, ist die private Krankenversicherung für einen Arzt sehr teuer! Richtig ins Geld gehen die Beiträge zu einer privaten Krankenversicherung, wenn der versicherte Mediziner verheiratet ist und Kinder hat. Für die Frau und den Nachwuchs müssen dann Krankenversicherungsbeiträge gezahlt werden die über 800 Euro im Monat liegen können. Wer nicht auf einen „Magertarif” wechselt, in dem bestimmte Leistungen der privaten Krankenkasse gestrichen sind und ein hoher Selbstbehalt vorliegt, dem drückt der Krankenkassenbeitrag jeden Monat ordentlich auf das Budget. Im Vergleich zu den gesetzlichen Krankenversicherungen sind die Beiträge bei der privaten Krankenversicherung beträchtlich höher. Der einzige Trost für die Versicherten ist, dass die Leistungen sich in der Qualität deutlich von denen der gesetzlichen Krankenkassen abheben. Ein Wechsel in die preiswerteren Gesetzlichen macht wenig Sinn. Im Gegensatz zu den privaten Krankenversicherungen sind hier die Kinder kostenlos mitversichert. Bis zur Volljährigkeit oder zum Ende des Studiums ist der Nachwuchs über die Familienversicherung abgesichert.

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