Wenn man die private Krankenversicherung (PKV) wechseln will, kann das durch die neue Reform schwer und kompliziert werden

21.August 2008

Die deutsche Regierung hat den Plan, in Bezug auf die Wechselmodalitäten, wenn es um die private Krankenversicherung (PKV) geht, den privat Versicherten bei einem Wechsel von der einen privaten Krankenversicherung (PKV) in eine andere private Krankenversicherung deutlich zu erschweren. In Kooperation haben das Finanz- und das Gesundheitsministerium schon jetzt entschieden, und das ganz am Anfang, dass man als Mitglied einer privaten Krankenversicherung (PKV) bei einem Wechsel zuerst einmal für die nächsten beiden Jahre ihrer Versicherungslaufzeit auf einem in der Regel nicht automatisch besseren und/oder attraktiveren Basistarif verbleiben muss, das wurde so von der Bundesregierung fest gelegt. Erst nach diesen zwei Jahren ist ein Wechsel in einen der anderen Tarife wieder möglich. Der Basistarif existiert aus dem Grund, weil die privaten Krankenversicherungen (PKV) im Zug der Gesundheitsreform zur Definition eines solchen Tarifs aufgefordert wurden. In der Regel findet man in solchen Basistarifen meistens die Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und stehen vor allen Dingen denjenigen zur Verfügung, die davor den Versicherungsschutz verloren haben. Auf Grund der Option in eine private Krankenversicherung (PKV), wenn man den Basistarif benutzt hat, steht es Mitgliedern frei,  in eine neue private Krankenversicherung (PKV) und damit in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Einige Krankenkassen fürchten deswegen das Abwandern und Kundenverluste daher. Daher gibt es Experten der Branche, die sich auf Änderungen geeinigt haben, womit allzu große Wechselbewegung durch die verstärkten Mitnahmen von Rücklagen aufgefangen werden, was viele Mitglieder, die in einer privaten Krankenversicherung (PKV) versichert sind, sehr freut. Eine gute Regelung, die auf keinen Fall zu einer Wettbewerbsverzerrung unter den Krankenkassen führt und vielmehr eine Art Wettbewerb forciert wird, was auch ebenfalls Teil des Plans rund um die Reform ist.

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