Die Gesundheitsreform wirf ihre Schatten weit voraus: Auch für die privaten Krankenversicherungen wird sich noch so einiges dann ändern

31.August 2008

Ab 2009 gilt auf Grund der neuen Reform der so genannte Standardtarif, der den aktuell gültigen Basistarif der privaten Krankenversicherungen (PKV) dann ab diesem Zeitpunkt ablöst. Jede private Krankenversicherungen (PKV) ist verpflichtet diesen Tarif an zu bieten, der sich an dem Leistungspaket der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) orientiert. Wenn man in einer privaten Krankenversicherungen (PKV) mindestens 10 Jahre lang als Mitglied versichert war und dann auf einmal sich unterhalb der so genannten Beitragsbemessungsgrenze befindet, kann dann mit  55 Jahren den Standardtarif wählen. Mitglieder der privaten Krankenversicherungen (PKV), die ein Alter von über 65 Jahren erreicht haben und zudem auch noch ebenfalls mindestens 10 Jahre lang als Mitglied versichert waren, sind in der Lage, den Standardtarif losgelöst davon beantragen, ob sie sich zu diesem Zeitpunkt, wenn sie alle anderen Punkte erfüllen können, oberhalb oder  unterhalb der so genannten Beitragsbemessungsgrenze befinden. Sie können also in Anspruch nehmen, den Tarif losgelöst von der Höhe ihres Einkommens auswählen. Der monatliche Beitrag in Bezug auf den Standardtarif ist auf den Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) limitiert, und auch bei Erkrankungen im Vorfeld kann eine private Krankenversicherungen (PKV) die Aufnahme in den Standardtarif nicht verweigern, das ist so in der Reform fest gelegt worden.Es bleibt aber leider Gottes dabei, dass man anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bei der privaten Krankenversicherungen (PKV) keine beitragsfreie Mitversicherung vom gering verdienenden Ehepartner oder minderjährigen Kindern abschließen kann. Von denen muss weiterhin jeder Einzelne eine eigene private Krankenversicherungen (PKV)abschließen und einen eigenen Beitrag pro Monat bezahlen. Weiterhin gilt, dass man als Mitglied in einer privaten Krankenversicherungen (PKV) die Rechnung vom Arzt oder/und vom Krankenhaus bekommt und erst einmal in Vorleistung gehen muss, um dann später im Anschluss mit seiner privaten Krankenversicherungen (PKV) abzurechnen.

Artikel gespeichert unter: gesetzliche Regelungen

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