Die Gesundheitsreform kommt ab 2009: Sollte man jetzt noch die private Krankenversicherung (PKV) wechseln?

25.August 2008

Viele private Krankenversicherungen (PKV) wollen mit ihren nun noch sehr preiswerten  Beiträgen die deutschen Versicherten dazu überreden, in diesem Jahr noch wechseln und damit eine Menge Geld sparen zu können. Die Gretchenfrage in dem Fall muss auf jeden Fall lauten: Lohnt sich ein Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV) noch in diesem Jahr, oder lohnt sich ein Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV) nun doch wohl eher auf keinen Fall?Viele Experten sagen: Wer seine private Krankenversicherung (PKV) noch im laufenden Jahr wechseln möchte, dem bleibt nicht viel Zeit, um Geld  zu sparen.

Das mag unter anderem daran liegen, dass auf Grund der gesetzlich vorgegebenen Bestandszeit von anderthalb Jahren man seine private Krankenversicherung (PKV) ohne jede Angabe von Gründen bis zur Beendigung des übernächsten Monats kündigen kann. Wer also im Juli noch seine Kündigung ausspricht, ist bis Ende November in seiner bisherigen privaten Krankenversicherung (PKV) privat versichert und dann ab Dezember als Mitglied in seiner neuen privaten Krankenversicherung (PKV) privat versichert. Für den Zeitraum von 8 Wochen bezahlt der privat Versicherte in dem Fall noch den günstigeren Beitrag der neuen privaten Krankenversicherung (PKV), und dann im Anschluss an diese zeitliche Frist greift der einheitliche Beitrag. Man sieht also schon als Laie, dass bei einem Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV) im Großen und Ganzen nur sehr, sehr geringe Sparmöglichkeiten für den privat Versicherten bestehen, das ist nun de facto nicht so einfach von der Hand zu weisen und sollte bei einem angedachten Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV) auf jeden Fall in die Überlegungen mit einbezogen werden, keine Frage. Wer im Grunde genommen mit den Tarifen seiner privaten Krankenversicherung (PKV) vollends zufrieden ist, dem ist nur dazu zu raten, dass er erst mal Mitglied in seiner bisherigen privaten Krankenversicherung (PKV) bleiben sollte, weil man durch einen Wechsel dann direkt für 18 Monate  auf Grund der so genannten Bindungsfrist an die neue private Krankenversicherung (PKV) gebunden ist.

Wenn man dann merkt, dass die neue private Krankenversicherung (PKV) den Vorstellungen von Dingen wie zum Beispiel, Tarif, Service, Beiträge, Altersrückstellungen und Leistungsumfang doch nicht genügt, kann man erst nach Ablauf der erwähnten Bindungsfrist wieder kündigen, weil man die Kündigungsfrist einhalten muss, das ist nun mal so.

Artikel gespeichert unter: gesetzliche Regelungen

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