Wissenswertes

Aktuelle Informationen zur privaten Krankenversicherung im Jahr 2013

Wie werden die Versicherungsbeiträge in der PKV gebildet?

Im Gegensatz zu den gesetzlichen Krankenversicherungen, wo die Beiträge abhängig vom jeweiligen Einkommen des Versicherten errechnet werden, wird bei den privaten Krankenkassen das sogenannte Äquivalenzprinzip angewendet.

Umgangssprachlich könnte man sagen, eine Hand wäscht die andere. Es gibt also einen engen Zusammenhang zwischen den geleisteten Beiträgen der versicherten Person und den erbrachten Leistungen der Privatversicherung.

Bei der Festlegung der konkreten Beiträge wirkt das Prinzip der Kapitaldeckung. Der konkrete zu zahlende Beitrag errechnet sich bei der PKV nach dem Alter der Person sowie nach dem aktuellen Gesundheitszustand. Darüber hinaus entscheiden die erwarteten Leistungen in erheblichem Maße die Höhe des Monatsbeitrags. Bessere Leistungen kosten natürlich mehr.

Man muss auch wissen, dass Altersrückstellungen gebildet werden, um eine Erhöhung des Beitrags mit zunehmendem Alter abzumildern.

Welche Arten der privaten Krankenversicherung gibt es?

Zum einen haben wir die Vollversicherung, in der alle anfallenden Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen abgesichert sind. In der Regel meint man diese Vollversicherung, wenn man von der PKV spricht.

Darüber hinaus gibt es aber noch eine Teilversicherung und die Zusatzversicherung. Bei der Teilversicherung wird, wie der Name schon sagt, ein Anteil der anfallenden Behandlungskosten abgesichert. Eine typische Personengruppe hierfür stellt die Gruppe der Beamten dar.
Siehe auch: private Krankenversicherung Lehrer

Bei den Zusatzversicherungen sind beispielsweise die Zahnzusatzversicherung und die Auslandskrankenversicherung häufig genutzte und sinnvolle Varianten.

Suchen sich die privaten Krankenversicherungen Ihre Mitglieder aus?

Zunächst muss man hier erst einmal erwähnen, dass es für die Aufnahme in die private Krankenversicherung eine konkrete Verdienstgrenze gibt. Arbeitnehmer bzw. Angestellte, deren Brutto-Arbeitsentgelt im Jahr 2013 über 52.200 € liegt, sind von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse befreit und dürfen sich privat versichern. Gewerbetreibende und Selbstständige dürfen ohnehin frei wählen.

Doch nach der Antragstellung entscheidet die private Krankenversicherung, wen sie aufnimmt und wen nicht. Bei bestimmten Vorerkrankungen können auch bestimmte Leistungen ausgeschlossen werden. Alternativ wird ein Risikozuschlag erhoben.

Es ist auf jeden Fall ratsam, bei der Antragstellung alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten und alle Vorerkrankungen ehrlich anzugeben.

Was ist neu im Jahr 2013?

Neben der Erhöhung der angesprochenen Versicherungspflichtgrenze entfällt seit dem 1. Januar 2013 der Beitragsunterschied aufgrund des Geschlechtes. Dies gilt für die Beiträge neuer Tarife. Im internen Bereich dürfen die Privatversicherungen jedoch weiter geschlechtsabhängig kalkulieren.

Falls Sie Überlegungen zum Wechsel GKV PKV anstellen, ist es ratsam die zahlreichen Vergleichsrechner im Internet zu nutzen, um die vermeintlich beste private Krankenversicherung herauszufinden und dabei gleich konkret zu erfahren, welcher Beitrag und damit welche Beitragsersparnis anfallen würde.

Hierbei ist zu beachten, dass Sie auf jeden Fall nur kostenlose und unverbindliche KV Rechner
benutzen, um die für Ihre Bedürfnisse beste PKV
zu finden.

Ist später eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse möglich?

Die gesetzlichen Krankenkassen nehmen alle Personen auf, die versicherungspflichtig in der Krankenversicherung sind. Dies wird, wie bereits angesprochen, von der Versicherungspflichtgrenze bestimmt.

Wenn also ein privat Versicherter diese Verdienstgrenze später wieder unterschreiten sollte, wird er versicherungspflichtig und kann damit wieder in die GKV zurückwechseln.

jetzt kommentieren? 17. April 2013

Süßigkeiten aus Nougat – eine beliebte Geschenkidee

Nougat schmilzt auf der Zunge und entfaltet so seinen vollen Geschmack

Sie suchen noch nach einer Geschenkidee für den Valentinstag, für Ostern, für Weihnachten, für den Hochzeitstag oder einfach so? Wie wäre es mit hübsch verpackten Nougatstangen oder Nougatpralinen?

Nicht repräsentative Untersuchungen – bei mir zuhause – haben ergeben, dass aus den Pralinenkästen immer zuerst die Nougatpralinen verschwunden sind. Ist das bei Ihnen genauso?

Deshalb habe ich mir überlegt, warum sollte man sich nicht gleich diese leckere Nougatmasse pur beschaffen – und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie viele unterschiedliche Anbieter und Produktvarianten hier zu finden sind.

Was ist eigentlich Nougat?

Ganz egal, ob man nun „Nougat“ oder „Nugat“ schreibt, ob man „der“ oder „das“ Nougat sagt – alle diese Varianten sind erlaubt. Es geht immer um eine traumhaft weiche und überaus leckere Konfektmasse, die aus Haselnüssen und anderen köstlichen Zutaten wie Puderzucker, Kakaobutter, Sojafett, Kuvertüre, Vanillin und Milchpulver hergestellt wird.

Dabei hat natürlich jeder Hersteller sein Geheimrezept, das auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht verraten wird. Finden wir uns einfach damit ab.

Wenn Sie bei der Suche nach Nougatartikeln auf den Begriff “Schichtnougat” stoßen, dann sehen Sie in der Abbildung beiden Nougatarten, schichtweise vereint zu einer leckeren Köstlichkeit.
Man unterscheidet nämlich zwischen dunklem und hellem Nougat. Bei der dunkleren Variante ist Kakaopulver als Zutat beteiligt. Beim hellen oder auch weißen Nougat sind solche Ingredienzien wie Glukosesirup, Eischnee, Honig, Mandeln oder Pistazien und natürlich Zucker beigemischt.

Jeder findet sein Lieblingsprodukt

Wenn Sie einmal eine Süßwarenmesse besuchen, raten wir Ihnen, ruhig einmal die verschiedensten Nougaterzeugnisse zu testen. Glücklicherweise hat jeder einen anderen Geschmack. Nur dadurch konnte die Vielfalt an Nougatvarianten überhaupt erst entstehen.

So gibt es das knusprige Krokant-Nougat, das Zartbitter-Nougat für Freunde dieser etwas herben Geschmacksrichtung oder Mandel-Nougat für Fans von Mandelerzeugnissen. Auch als Brotaufstrich ist Nuss-Nougat-Creme sehr beliebt. Jeder könnte hier auf Anhieb den Namen eines Produktes nennen, den er zumindest aus der Werbung kennt.

Auch wie man seinen Gästen die leckeren Nougat-Kostproben serviert, ist von entscheidender Bedeutung, denn das Auge nascht ja schließlich mit. Der eine mag da eher die klassischen Nougatstangen, andere mögen die mundgerechten Nougatpralinen
und wiederum andere stehen eher auf das oben erwähnte Schichtnougat.

Nougat – eine Köstlichkeit für jede Gelegenheit

Wenn man sonst bei der Erwähnung von Süßigkeiten mehr an Kinder denkt, so gehört Nougat schon längst mit zu den Spezialitäten, mit denen Erwachsene sich selbst und Ihre Lieben verwöhnen, sei es als Geschenk zu einem bestimmten Anlass oder einfach so als kleine Nascherei, beispielsweise wenn Gäste zum Kaffeetrinken eingeladen sind.

Probieren Sie es ruhig einmal aus! Wenn unverhofft Besuch kommt und Sie keinen gebackenen Kuchen anbieten können, dann reichen Sie Ihrem Besuch eben aus Ihrer stillen Reserve ein paar Nougatriegel oder die beliebten Mini-Nougatstangen in separater Einzelverpackung.

Sie werden sehen, nach anfänglichem Zögern ist der Teller bald leer und Sie müssen nachfüllen. Süßwaren aus Nougat kann man immer im Hause haben, da die Haltbarkeit glücklicherweise recht lang ist.

Sollte jetzt bei Ihnen das Wasser im Munde zusammen laufen, dann belohnen Sie sich, Ihre Kinder und Ihren Schatz demnächst doch einmal, indem Sie eine schmackhafte Portion Nougat oder leckere Schokolade kaufen, zum Beispiel in unserem Nougat Shop !

Am besten Sie schließen dabei die Augen, so dass Sie diesen Höchstgenuss mit allen Geschmacksnerven ohne Ablenkungen aufnehmen können.

jetzt kommentieren? 28. März 2013

Wechsel in Private Krankenversicherung, wer darf 2012 ?

Außer einer Erhöhung der Verdienstgrenze bleibt es größtenteils bei den derzeitigen PKV-Regelungen

Die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze, die mitunter auch als Versicherungspflichtgrenze bezeichnet wird, legt fest, ab welchem Brutto-Jahresverdienst sich ein Arbeitnehmer bzw. Angestellter privat krankenversichern darf. Ab diesem Betrag ist er nicht mehr verpflichtet, sich in der gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Beamte, Richter, Abgeordnete sowie Freiberufler und Selbständige dürfen sich weiterhin in der privaten oder gesetzlichen Kasse versichern. Sie müssen keine Grenze einhalten.

Wechsel private Krankenversicherung sinnvoll ?

Ob man sich nun weiter freiwillig in der GKV versichert und in den meisten Fällen höhere Beiträge zahlt, oder einen Wechsel in die PKV zumindest erst einmal beantragt, liegt an jedem selbst.
Nicht selten bleiben immer noch viele in der GKV, obwohl sie durch einen PKV-Wechsel erheblich sparen könnten – sei es aus Unwissenheit oder einfach aus Trägheit. In diesem Fall verursacht die Macht der Gewohnheit unnötige Kosten im mehrstelligen Bereich.

Andererseits muss man ehrlicherweise hinzufügen, dass die Privatversicherer sich ihre Kunden aussuchen. Nur wer größtenteils gesund ist, wir in den meisten Fällen aufgenommen. Auf diese Weise können die niedrigen Beiträge beibehalten werden.

Wer Vorerkrankungen hat, sollte diese aber auf keinen Fall bei der Beantragung verschweigen. Eventuell ist eine Aufnahme trotzdem möglich mit einem etwas höheren, dem Risiko entsprechenden, Beitrag. Zum Beispiel sehen einige Privatkassen schon eine psychische Erkrankung oder die zurückliegende Behandlung von Depressionen als Ablehnungsgrund an. Moralisch verwerflich ist dies allemal.

Wie die beste PKV finden?

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, in eine Privatkasse zu wechseln und die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, ist ein Vergleich der privaten Krankenversicherungen zu empfehlen, denn unter den privaten KV’s sind die Beiträge und die Leistungen auch recht unterschiedlich. Dazu gibt es im Internet zahlreiche KV Rechner, mit denen Sie durch Eingabe weniger Daten wie Alter, Geschlecht und Berufsgruppe erfahren können, zu welchem monatlichen Betrag Sie sich privat versichern können.

Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass diese private Krankenversicherung Rechner kostenlos sind. Eine anschließende Beratung oder ein Angebot vom Betreiber dieses Vergleichsrechners sollte unverbindlich sein.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Sie einen neutralen PKV-Vergleich durchführen, ist es ratsam, bei unterschiedlichen Anbietern einen solchen Tarifrechner zu bemühen. Leider gibt es immer noch einige schwarze Schafe, die sich als neutral ausgeben, aber in Wirklichkeit an bestimmte Versicherungsgesellschaften gebunden sind oder solche bevorzugt vorschlagen, bei denen sie die höchste Provision erhalten.

Allgemein kann man sagen: Es gibt keine beste private Krankenversicherung an sich. Diese Einstufung hängt immer von jedem selbst ab. Jeder hat andere Erwartungen an die Leistungen. Mancher möchte auf jeden Fall Chefarztbehandlung und ein Einzel- bzw. Zweibettzimmer bei einem Krankenhausaufenthalt. Anderen ist bei im Vergleich zur GKV ähnlichen Leistungen nur der niedrige Beitrag wichtig. Und wieder andere möchten auf den gewohnten Betreuungsservice wie einen persönlichen Ansprechpartner bzw. eine Geschäftsstelle im Wohnumfeld nicht verzichten.

Auf jeden Fall kann man Besserverdienenden und jungen Menschen den Wechsel in die PKV ans Herz legen, weil diese in den meisten Fällen profitieren.

Jeder Interessierte sollte sich im Vorfeld immer gründlich informieren. Wir empfehlen dazu folgende Versicherungsseite TVERS.de

Nicht zuletzt sollte man wissen, dass auf Grund der ständig wachsenden Kosten eine Beitragserhöhung auch bei den privaten Krankenversicherungen nicht ausgeschlossen werden kann. Um größere Erhöhungen zu vermeiden, zahlen die Versicherungsgesellschaften einen Anteil der Beiträge in eine spezielle Altersbeitragssicherung ein. Nur so ist es möglich, die Beiträge auch künftig relativ stabil zu halten.

jetzt kommentieren? 08. Dezember 2011

Gibt es die beste private Krankenversicherung?

Jeder Interessent, der die Zugangsvoraussetzungen zur privaten Krankenversicherung erfüllt, möchte wissen: Welches ist nun die beste private Krankenversicherung? Ob es wirklich diese Eine gibt und zu weiteren bei einem Versicherungswechsel zu bedenkenden Aspekten wird im Folgenden informiert.

mehr lesen... jetzt kommentieren? 28. Mai 2011

Die dokumentierte Patientenaufklärung

Jeder medizinische Eingriff ist eine Körperverletzung- auch dann, wenn dieser als notwendige Konsequenz aus dem Befund resultiert. Es liegt also im Interesse des Arztes, den Patienten über alle Risiken aufzuklären und sich dessen Einverständnis zu sichern. Oftmals jedoch reicht die Aufklärung nicht aus, und der Patient weiß nicht über alle Risiken Bescheid. Entsprechend kann er seine Entscheidung gegen oder auch für einen Eingriff nicht auf der Basis eines fundierten Wissens treffen. Verschiedene Herausgeber bieten deshalb Bögen zur dokumentierten Patientenaufklärung an.

 

Die Bögen zur dokumentierten Patientenaufklärung sollten ergänzend zu der Aufklärung durch den Arzt gelesen werden. Diese Bögen sind zweiteilig aufgebaut. Der erste Teil enthält alle wissenswerten Informationen zu dem bevorstehenden Eingriff. Hier wird der Nutzen erläutert, jedoch auch auf mögliche Risiken oder Folgeerkrankungen eingegangen. Im zweiten Teil befindet sich die Dokumentation. Nach der vollständigen Lektüre des Informationsteils kann der Patient durch seine Unterschrift dokumentieren, dass er über alle den Eingriff betreffenden Komponenten aufgeklärt wurde. Dieser Teil wird dem Arzt übergeben, der ihn der Patientenakte beifügt. Ergeben sich aus dem Informationsteil weitere Fragen, sollte der Patient seinen Arzt gezielt darauf ansprechen. Erst wenn er sich hinsichtlich aller Belange umfassend informiert fühlt, sollte er dem Eingriff zustimmen.

 

Die dokumentierte Patienteninformation dient sowohl dem Patienten als auch dem Arzt. Entwickelt wurde sie aufgrund der oftmals mangelhaften Aufklärung und der daraus folgenden Rechtsstreits. Entwickelt werden sie von renommierten Ärzten. Bislang sind Patienteninformationen zu über 700 Eingriffen und Behandlungen erhältlich.

 Die Bögen informieren den Patienten umfassend und nachhaltig, andererseits sichern sie den Arzt gegenüber dem Patienten ab. Jeder Patient kann und sollte seinen Arzt nach den Patienteninformationen fragen. Die umfassende Aufklärung ist das Recht des Patienten, gleich welcher Krankenkasse er angehört. Viele der Patienteninformationen sind inzwischen auch frei erhältlich, so dass Patienten sich diese bestellen können, ohne den Arzt bitten zu müssen.

jetzt kommentieren? 25. April 2009

Die Krankenversicherung in der Elternzeit

Die Geburt und die anschließende ersten Monate mit dem eigenen Kind sind für die meisten Menschen einschneidende Erlebnisse. In der Regel geht ein Elternteil nach der Niederkunft des Kindes in Elternzeit. Diese gilt bis zur Vollendung des dritten Lebensjahrs des Nachwuchses, in der der Elternteil, der in die Elternzeit geht, von seiner Arbeit freigestellt wird. Die Elternzeit muss spätestens sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin schriftlich beim Arbeitgeber eingereicht werden. Die Freistellung zieht gleichzeitig einen Verzicht auf das Einkommen nach sich. Wer möchte, kann eine Teilzeitbeschäftigung in einem Rahmen von bis zu 30 Stunden in der Woche nachgehen. Schwierig wird es beim Thema Elternzeit oft dann, wenn sich die Frage nach der Krankenversicherung stellt, denn das herrschende System ist recht unübersichtlich.

 

Obwohl der Elternteil in Elternzeit kein reguläres Einkommen hat, muss natürlich für die Krankenversicherung gesorgt sein. Pflichtversicherte Arbeitnehmer sind in der Elternzeit kostenfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, sofern der Ehepartner gesetzlich versichert ist. Das Kind wird ebenfalls beitragsfrei in die Familienversicherung aufgenommen. Besteht keine Möglichkeit, sich über den Ehepartner zu versichern, fallen geringe Beiträge an.

War der Elternteil in Elternzeit privat versichert, muss er dies auch weiterhin bleiben. Ein Wechsel in die gesetzliche Versicherung ist nicht möglich, auch Familienversicherungen werden von den privaten Kassen nicht angeboten. Die Beiträge müssen ohne Unterbrechung weiterhin gezahlt werden. Ausnahmen sind auf Antrag möglich, vor allem bei Alleinerziehenden. Auch für das Elterngeld muss ein entsprechender Antrag bei der privaten Krankenversicherung gestellt werden. Geht der vormals privat Versicherte während der Elternzeit einer Teilzeitbeschäftigung nach und verringert sich dadurch das Einkommen in der Art, dass es unter die Beitragbemessungsgrenze fällt, so steht der Weg in die gesetzliche Versicherung wieder offen.

Ist der Elternteil in Elternzeit gesetzlich versichert, der Ehepartner dagegen privat, so bemisst sich der Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung an der Hälfte des Einkommens, allerdings nur im Rahmen der geltenden Höchstsätze.

jetzt kommentieren? 01. April 2009

Wie fängt man am besten Ärzte?

Viele dünn besiedelte Regionen in Deutschland leiden unter einem akuten Ärztemangel. Besonders in den östlichen Bundesländern und dort in ländlichen Gebieten ist die Not besonders groß. In Brandenburg hat man daher bereits Prämien für solche Ärzte ausgelobt, die eine Praxis in einem schlecht versorgen Gebiet zu übernehmen bereit sind. Dieser so genannte Sicherungszuschlag beträgt aktuell immerhin fünfzig Tausend Euro. Die Einführung dieser Prämie hat die Ärzteschaft zusammen mit den dortigen Krankenkassen auf den Weg gebracht. Während im laufenden Jahr die Krankenkassen diese Kosten tragen, soll er in Zukunft gemeinsam durch die Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung getragen werden. Zweck der Übung ist es, möglichst junge Mediziner auf das flache Land zu locken und dort auch zum Bleiben zu bewegen.

 

Zwar gab es schon bisher finanzielle Anreize, um sich in solchen Gebieten als Arzt niederzulassen. Dieser neue Zuschlag liegt jedoch deutlich über den bislang geleisteten Zulagen. Vorher wurde unterschieden, ob es sich um ein bereits unterversorgtes Gebiet handelt, dann waren dreißig Tausend Euro fällig, oder ob nur eine Unterversorgung drohte, dann zwanzig Tausend.

 

Bei einer neuen Praxis gibt es jetzt statt bislang dreißig Tausend Euro finanzielle Hilfe zehntausend Euro mehr. Eine Außenstelle einer vorhandenen Praxis wird mit fünfzehn Tausend Euro gefördert. Damit entsprechen die jetzigen Beträge denen, die auch andere Bundesländer mit ähnlichen Problemen bereits zahlen.

 

Ganz anders hat man dieses Problem im amerikanischen Bundesstaat Hawai gelöst. Wer dort ein medizinisches Problem hat, ruft seinen Arzt einfach an und zeigt sein Problem mittels einer Webcam dem Fachmann. Das kostet ganz zehn Dollar; dafür bekommt man zehn Minuten der ärztlichen Zeit.

jetzt kommentieren? 24. März 2009

Befreiungsmöglichkeiten für Angestellte

Die Möglichkeit, sich freiwillig privat zu versichern besteht nur für wenige Personen. Neben Beamten und Selbständigen können sich die Personen privat krankenversichern, deren Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Sofern das Einkommen wieder darunter liegt, besteht die Pflicht zu einer Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse. Dabei gibt es jedoch einige Ausnahmeregelungen, die zu einer Befreiungsmöglichkeit führen.

 

Arbeitnehmer, deren Einkommen für mindestens fünf Jahre über der Jahresarbeitentgeltgrenze lag, bleiben auch dann versicherungsfrei, wenn sie ihre Arbeitszeit deutlich reduzieren und ihr Einkommen deshalb sinkt. Vorraussetzung ist jedoch, dass die Beschäftigung weiterhin bei dem gleichen Arbeitgeber bestehen bleibt.

Im Falle einer Anhebung der Jahresarbeitentgeltgrenze behalten alle Angestellten, deren Einkommen bislang über der festgesetzten Grenze lag, ihr Befreiungsrecht. Nur dann, wenn das Einkommen zum Beispiel durch den Wechsel des Arbeitsplatzes sinkt, tritt wieder eine Versicherungspflicht ein.

 

Auch Eltern in Elternzeit können sich auf das Befreiungsrecht berufen, sofern sie bei ihrem bisherigen Arbeitgeber eine Tätigkeit ausüben, die 30 Stunden in der Woche nicht überschreitet. Diese Befreiung beschränkt sich jedoch auf die Elternzeit.

 

Befreiungsberechtigt sind darüber hinaus auch Studenten und Ärzte im Praktikum. Die Befreiung gilt während des gesamten Studiums und kann nur dann widerrufen werden, wenn eine Versicherungspflicht nach anderen Vorschriften entsteht, zum Beispiel im Fall der Aufnahme eines Angestelltenverhältnisses.

 

Auch Rentner haben die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. In diesem Fall ist die Befreiung unwiderruflich, eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse ist also ausgeschlossen. Dies gilt auch dann, wenn der Rentner eine versicherungspflichtige Tätigkeit aufnimmt. Darüber hinaus darf der Rentner sich auch nicht freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern.

 

Das Befreiungsrecht muss innerhalb von drei Monaten nach dem Zeitpunkt gültig gemacht werden, an dem die Versicherungspflicht eintrat. Dafür ist es nicht nötig, den Nachweis über eine private Krankenversicherung zu erbringen. Der Befreiungsantrag ist bei den Ortskrankenkassen oder aber bei der Krankenkasse erhältlich, bei der zuletzt Versicherungsschutz bestand.

jetzt kommentieren? 22. Februar 2009

Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenze

Die Versicherungspflichtgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze werden oft synonym füreinander verwendet, obwohl sie unterschiedliche Dinge bezeichnen.

Die Versicherungspflichtgrenze bezeichnet die Höhe des Bruttoeinkommens eines Arbeitnehmers, bis zu dem er sich in der gesetzlichen Krankenkasse versichern muss. Arbeitnehmer sind dann versicherungspflichtig, wenn ihr Einkommen die Jahresarbeitentgeltgrenze nicht übersteigt. Wie hoch diese Grenze angesetzt ist, wird jedes Jahr von neuem aufgrund der aktuellen durchschnittlichen Bruttolohnsumme festgelegt. Erst wenn das regelmäßige Einkommen diese Grenze über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren überschritten hat, kann sich der Arbeitnehmer freiwillig privat versichern, sofern auch für das kommende Jahr ein Überschreiten der Jahresarbeitentgeltgrenze zu erwarten ist. Verdient der Arbeitnehmer wieder weniger und unterschreitet den festgesetzten Betrag, tritt die Versicherungspflicht automatisch wieder ein und der Arbeitnehmer muss wieder in die gesetzliche Krankenkasse zurückkehren.

Eine Abgrenzung erfolgt hier noch zwischen der allgemeinen und der besonderen Jahresarbeitentgeltgrenze. Diese wurde im Jahr 2003 eingeführt, als die Summe deutlich angehoben wurde, damit sich die Zahl der Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse erhöht. Da die Arbeitnehmer, die bis zu diesem Zeitpunkt privat versichert waren, nicht wieder zu der Rückkehr in die gesetzliche Versicherung gezwungen sein sollten, wurde die besondere Jahresarbeitentgeltgrenze eingeführt. Diese gilt noch immer den freiwillig Versicherten, deren Einkommen die Entgeltgrenze überschritt, bevor diese angehoben wurde. Auch die Höhe der besonderen Jahresarbeitentgeltgrenze wird jährlich neu berechnet und ist derzeit identisch mit der Beitragsbemessungsgrenze. Arbeitnehmer, die bis zu der Erhöhung nicht privat versichert waren, müssen ein Einkommen über der allgemeinen Entgeltgrenze aufweisen, um von der Versicherungspflicht befreit zu werden.

 

Der Begriff Beitragsbemessungsgrenze wird fälschlicher Weise oft genutzt, um die Höhe des Einkommens zu benennen, bei der die Möglichkeit zu einer freiwilligen Krankenversicherung eintritt. Dabei bezeichnet die Beitragsbemessensgrenze jedoch im eigentlichen Sinn die Höhe des Einkommens, ab der der Beitrag für die Krankenversicherung nicht weiter steigt, auch dann nicht, wenn der Verdienst deutlich über der festgesetzten Summe liegt. Auch für die Festsetzung der Beitragbemessungsgrenze werden die durchschnittlichen Jahresbruttogehälter der Arbeitnehmer herangezogen.

jetzt kommentieren? 31. Januar 2009

Ablehnungsdiagnosen

Freiberufler, Selbständige und Personen mit einem Einkommen, das die Beitragsbemessensgrenze übersteigt, können sich freiwillig privat versichern. Vor dem Wechsel in die private Krankenversicherung steht nicht allein die Auswahl der passenden Kasse und die Überlegung, welcher Tarif angemessen ist, sondern vor allem auch der Aufnahmeantrag. In diesem muss der Antragsteller Angaben zu seiner Person machen, dabei sind vor allem bereits bekannte Vorerkrankungen interessant.

 

Anders als die gesetzlichen Krankenkassen dürfen private Krankenkassen die Aufnahme eines Kunden ablehnen. Dies geschieht dann, wenn der Antragsteller aus versicherungstechnischer Sicht ein zu hohes Risiko mitbringt, also Vorerkrankungen aufweist, für deren weitere Behandlung die private Kasse nicht aufkommen möchte. Dabei handelt es sich um Krankheiten, deren Behandlung sehr kostenintensiv ist und die somit nicht durch den monatlichen Beitrag gedeckt werden können. Welche Krankheiten im Einzelnen zu einer Ablehnungsdiagnose führen, kann der Antragsteller im Internet einsehen.

 

Die Liste der Krankheiten ist sehr lang. Neben körperlichen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen sind auch Suchtkrankheiten und psychische Störungen oft Grund für einen negativen Aufnahmebescheid. Auch abschließend behandelte Erkrankungen können zu einer Ablehnung führen, da ein möglicher Rückfall nicht ausgeschlossen werden kann. Andersherum ist eine Absage aufgrund einer vorhandenen Vorerkrankung nicht zwingend. Viele private Krankenkassen nehmen auch Kunden auf, die eine schwerwiegende Vorerkrankung mitbringen. Deshalb lohnt der Versuch in jedem Fall. Wenn eine Kasse den Antrag ablehnt, sollte eine andere angeschrieben werden.

 

Die Krankheiten, die zu Ablehnungsdiagnosen führen, wirken sich lediglich auf die Aufnahme in eine private Krankenkasse aus. Tritt eine Erkrankung während der Versicherungslaufzeit auf, muss die Kasse in jedem Fall für die entstehenden Kosten aufkommen. Eine Kündigung der Versicherungsleistung darf daraus nicht entstehen.

Auch für gesetzlich Versicherte kann eine Vorerkrankung nachteilige Folgen hinsichtlich der Versicherung haben, nämlich dann, wenn eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden soll. Sowohl bei allgemeinen medizinischen Zusatzversicherungen als auch bei einer Versicherung für Zahnbehandlungen können Vorerkrankungen eine Ablehnung des Antrags nach sich ziehen.

jetzt kommentieren? 25. Januar 2009


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