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Private Krankenversicherungen sind zwar begehrt, besonders bei gehobenen Berufsständen, also zum Beispiel Unternehmern und Akademikern, aber verkauft werden müssen sie trotzdem. Zwar ähneln sich auch die Angebote der verschiedenen Anbieter von privaten Krankenvollversicherungen, aber jeder möchte neue Kunden natürlich für das eigene Unternehmen gewinnen. Der Wettbewerb ist hart, besonders weil die Zahl möglicher Neukunden durch den Gesetzgeber limitiert wird. Die Eingangsvoraussetzungen werden immer höher gelegt, so kommt zum Beispiel auf Grund der Beitragsbemessunggrenze ohnehin nur die besserverdienende Klientel als Kunde in Betracht, sofern es sich nicht um Beamte oder Selbstständige handelt, die ohne weiter Voraussetzungen in die PKV wechseln dürfen.Der Verkauf privater Krankenversicherungen lief bislang über so genannte Ausschließlichkeitsorganisationen. Das ist auch nach wie vor der Fall, was eine aktuelle Erhebung ergeben hat. Etwa die Hälfte aller Neuverträge werden über diesen Vertriebsweg abgeschlossen, obwohl der Anteil im Vergleich zum letzten Jahr spürbar gesunken ist.
Unabhängige Vertreter haben dagegen beim Vertrieb von privaten Krankenversicherungen deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Etwa ein Drittel aller Verträge geht auf ihr Konto, womit sie nunmehr in diesem Bereich ungefähr den gleichen Marktanteil halten wie bei Lebensversicherungen. Der Verkauf von privaten Krankenvollversicherung ist ein sehr beratungsintensives Geschäft, da es bereits jetzt unzählige Tarife gibt und in Zukunft die Auswahl wohl noch unübersichtlicher werden wird.
Kaum ein Rolle spielt in diesem Bereich der Direktvertrieb, ebenso ist der Vertrieb über Banken kaum der Rede wert. Dazu ist dieses Geschäft zu weit vom eigentlichen Bankgeschäft entfernt, um es für die Finanzdienstleister attraktiv zu machen. Der Direktvertrieb schneidet wohl deshalb schlecht ab, weil es an der erforderlichen Beratung fehlt, die die Kunden hier erwarten.
22. Oktober 2008
Die Gewerkschaften sind im 19. Jahrhundert als Reaktion auf die schlechten Arbeitsbedingungen entstanden, die damals unter anderem aufgrund eines Überangebots von Arbeitskräften herrschten. Deshalb taten sich die Arbeitnehmer wie zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) zu Interessengruppen zusammen, um gemeinsam ihre Position gegenüber den Arbeitgebern zu stärken und eine Verbesserung ihrer Arbeitssituation zu erreichen.Um den Gewerkschaften eine ebenbürtige Verhandlungsmacht entgegensetzen zu können, zogen die Unternehmen wie zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) mit der Gründung von Arbeitgeberverbänden nach.
Heute sind sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeberverbände verfassungsrechtlich geschützt.
Gewerkschaften heute sind anders strukturiert, dass muss zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) wissen.
Mittlerweile übernehmen Gewerkschaften nicht mehr nur die Rolle des Sozialpartners in Tarifauseinandersetzungen, sondern bieten ihren Mitgliedern auch verschiedene Serviceleistungen an, beispielsweise Rechtsbeistand bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten, finanzielle Unterstützung in Notlagen und die Bereitstellung von Bildungsangeboten.
Bei den Gewerkschaften lassen sich verschiedene Typen unterscheiden: Da sind zum einen die Industriegewerkschaften, die die Arbeitnehmer wie zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) eines gesamten Wirtschaftszweigs repräsentiert, ohne die unterschiedlichen Berufsbilder der Angestellten zu berücksichtigen. Bekanntestes Beispiel für diesen Gewerkschaftstyp sind die Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), dem unter anderem die IG Metall und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di angehören. Daneben gibt es auch Arbeitnehmerverbände, die sich über einen bestimmten Arbeitnehmertyp wie zum Beispiel eine private Krankenversicherung (PKV) definieren, wie etwa den Deutschen Beamtenbund, und eigenständige Berufsverbände, die bestimmte Berufe repräsentieren, wie zum Beispiel der Deutsche Journalistenverband.
Insgesamt waren im Jahr 2006 bundesweit ca. 17,5 % aller Beschäftigten in einer Gewerkschaft organisiert, das ist nicht besonders viel, gar keine Frage, aber leider Gottes nun mal als gesichert an zu sehen. Die Arbeitgeberverbände führen die Tarifverhandlungen auf Arbeitgeberseite und gewähren ihren Mitgliedern im Falle des Arbeitskampfes finanziellen Ausgleich für durch Streiks entstandene Produktionseinbußen. Sie sind nach dem Muster der Branchen organisiert und in der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zusammengeschlossen. Zu deren Aufgaben gehören beispielsweise die Koordination der Arbeitgeberpolitik, die Interessenvertretung gegenüber Regierung und Parlament und die tarifpolitische Beratung der Mitgliedsverbände. Innerhalb der BDA ist „Gesamtmetall” einer der größten Arbeitgeberverbände.
21. Oktober 2008
Konsumieren oder sparen? Das fragen sich heute viele Verbraucher, auch Akademiker, die über eine private Krankenversicherung (PKV) nachdenken.Neben der Tatsache, dass die privaten Haushalte mit ihrer Arbeit in den Unternehmen an der Produktion von Gütern und Dienstleistungen beteiligt sind, erfüllen sie in der Wirtschaft die wichtigen Aufgaben als Konsumenten und als Sparer. Anders ausgedrückt: Private Haushalte bieten den Unternehmen den Produktionsfaktor Arbeit an und stellen zudem als Sparer den Produktionsfaktor Kapital zur Verfügung.
Konsumieren oder sparen? Vor dieser Entscheidung stehen private Haushalte täglich, auch wenn es um einen Krankenversicherung Vergleich geht. Abhängig von der finanziellen Situation und den Bedürfnissen muss ein privater Haushalt genau kalkulieren, wie er mit dem ihm zur Verfügung stehenden Geld umgeht. Dieses Wirtschaftsgeld gehört zu den knappen Gütern und muss daher möglichst sinnvoll eingesetzt werden: Um die Grundbedürfnisse abzudecken und zudem noch weitere Bedürfnisse zu erfüllen, muss ein privater Haushalt sorgfältig planen. Daher kalkuliert man bei kostspieligen Anschaffungen (z.B. Urlaubsreise, Autokauf) genau, ob diese Ausgabe aus eigenen Mitteln finanzierbar ist, denn die Einnahmen müssen stets höher sein als die Ausgaben. Auch das Sparen ist ein wichtiger Faktor, denn dadurch wird Geld vorab schrittweise angesammelt, um in der Zukunft größere Anschaffungen tätigen zu können. Zudem dienen die Ersparnisse als Sicherheit für unvorhersehbare Situationen (z.B. Krankheit, Verdienstausfall).
Das bedenken Verbraucher heute, auch wenn es um den Abschluss einer privaten Krankenversicherung (PKV) geht.
Die Entscheidung Konsumieren oder Sparen hat großen Einfluss auf den wirtschaftlichen Kreislauf. Neigen die privaten Haushalte dazu, einen Großteil ihres Einkommens in Konsum zu investieren, fließt das Geld zurück zu den Unternehmen.
Gerade in Zeiten von Hochkonjunkturen neigen die privaten Haushalte dazu, ihr Einkommen für Konsum zu verwenden und wenig zu sparen Dies kann allerdings zu einer Übernachfrage führen, so dass der Bedarf nicht mehr aus der laufenden Produktion und den Lagerbeständen befriedigt werden kann. Dieser Nachfrageüberhang führt dazu, dass die Preise für Güter und Dienstleistungen steigen. Eine Erhöhung des allgemeinen Preisniveaus heißt Inflation.
30. September 2008
Die nächste Gesundheitsreform wirft ihre Schatten schon weit voraus. Unter anderem wird es ein Krankentagegeld für Freiberufler in der gesetzlichen Krankenversicherung geben. Bedingt durch die Gesundheitsreform wird es so einige Veränderungen geben, denn außer einem einheitlichen Beitragssatz für sämtliche Versicherung ab dem kommenden Jahr 2009 müssen sich primär die Freiwilligen in den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) wie Freiberufler, Künstler oder Selbstständige zum Beispiel auf Änderungen einstellen. Ab Januar 2009 bekommen diese Personen kein Krankentagegeld mehr. Der bislang gültige Anspruch auf eine Weiterzahlung des Lohns bei einem Krankheitsfall wird durch die Gesundheitsreform am 31.12.2008 ein Ende gesetzt. Es gibt aber auch Ausnahmen, und die sind darin zu finden, dass ein Versicherter in einen so genannten Wahltarif bei der gesetzlichen Krankenversicherung wechseln kann, denn die gesetzlichen Krankenversicherungen bieten schon seit April 2007 die Option, als Versicherter in einen Wahltarif zu wechseln. Zu diesen Tarifen sind gewisse Tarife zu zählen, die besondere Versorgungsarten wie die Teilnahme an gewissen Versorgungsverträgen beinhalten. Die gesetzlichen Krankenversicherungen bieten zudem auch noch so genannte Selbstbehalttarife in einer gewissen Höhe und einen so genannten Kostenerstattungstarif an. Sämtliche gesetzliche Krankenversicherungen sind verpflichtet, müssen ihren Mitgliedern besondere so genannte Hausarzttarife an zu bieten. Hierbei ist die Teilnahme an diesen Modellen immer auf einer freiwilligen Basis für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Der negative Aspekt im Bereich der Wahltarife ist, dass man eine vertraglich Bindung für die Dauer von ganzen drei Jahren eingehen muss und auf ein Sonderkündigungsrecht im Fall einer Beitragsanpassung verzichten muss, so dass das eigentliche Recht, die Kasse zu wechseln, für diese Zeit komplett ausgeschlossen ist. Um dem aus dem Weg zu gehen, bleibt nur die Alternative, bei einer privaten Krankenversicherung eine Zusatzversicherung wie zum Beispiel eine Versicherung im Bereich der Krankentagegeldversicherung ab zu schließen. Man kann aber auch direkt in eine private Krankenversicherung (PKV) wechseln, wenn sich ein Wechsel für einen persönlich denn rechnet und damit lohnt. Klar ist auf jeden Fall, denn dieser Fakt steht unumstößlich fest, dass mehr und mehr Selbstständige, Künstler, Freiberufler, Beamte und besser verdienende Arbeitnehmer wie zum Beispiel Akademiker, die in einer gesetzlichen Krankenversicherung auf freiwilliger Basis versichert sind, über einen Wechsel in eine der deutschen privaten Krankenversicherungen mehr als nur kurz nachdenken werden. Denn bei einer privaten Krankenversicherung hat man zumindest die Gewissheit, seinen Tarif selbst definieren zu können. Somit bestimmt man als Mitglied einer privaten Krankenversicherung durch die Wahl der Leistungen, die man in den Tarif aufnehmen will, die Höhe der monatlichen Beiträge selbst, die man an seine private Krankenversicherung zahlen muss. Als Faustregel gilt: Je umfangreicher die Leistungen in der privaten Krankenversicherung sind, umso höher sind die monatlichen Beiträge, die man an seine private Krankenversicherung zahlen muss. In einer gesetzlichen Krankenversicherung hat man diese Einflussmöglichkeiten nicht, da ist man von den Bestimmungen, die gelten, abhängig. Summa summarum ist es also definitiv kein Wunder, dass mehr und mehr Versicherte in Deutschland einen Wechsel in eine PKV in Betracht ziehen, auch wenn sie man höhere Monatsbeiträge an die private Krankenversicherung zahlen muss.
04. August 2008
Mitglieder in einer privaten Krankenversicherung haben es in der Regel besser, da die Kosten die durch ihre Behandlungen entstehen, sich für Mediziner lohnen, da die Kosten nicht wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung durch Budgets eingeschränkt sind. Doch mehr Leistung ist gleich bedeutend mit höheren Beiträgen, die die Mitglieder in einer privaten Krankenversicherung an ihre Kasse zahlen müssen. Im Falle von Beamten sowie bei jungen, gesunden, männlichen Singles kann man sagen, dass sich eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung pauschal lohnt, weil diese Gruppen Bares sparen können. Jeder andere Versicherte sollte sich genau überlegen, ob er den höheren Beitrag privaten Schutz auf Dauer bezahlen kann und will. Angestellte dürfen sich gemäß der erfolgten Gesundheitsreform nur dann privat versichern, wenn ihre jährliches Einkommen drei Jahre lang am Stück die Pflichtgrenze überschritten hat. Ein Tipp: Wenn man sich für den Wechsel in eine private Krankenversicherung entscheidet, sollte man sich von mehreren privaten parallel ein Angebot erstellen lassen, denn die privaten Krankenversicherungen stellen im Antrag Fragen zum gesundheitlichen Zustand des Antragsstellers. Daraufhin entscheidet die jeweilige private Krankenversicherung, ob dem Antrag statt gegeben wird und wie hoch die monatlichen Beiträge sein werden, die der Antragsteller für seinen Versicherungsschutz an seine private Krankenversicherung zu bezahlen hat. Bei diesen Fragen macht es keinen Sinn, eine vergangene oder aktuelle Krankheit zu verschweigen. Wenn die Versicherung davon Wind bekommt, verliert man umgehend seinen Versicherungsschutz, selbst wenn man den Antrag nur versehentlich falsch ausgefüllt hat. Auf die Schweigepflicht seiner Ärzte sollte man sich nicht verlassen, weil man bei einem Antrag auf eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung seine Ärzte von der Schweigepflicht entbinden muss.
18. Juli 2008
Es besteht für die private Krankenversicherung eine Hülle und Fülle an Vergleichsangeboten, die im Internet zu finden sind. Ein Vergleich der privaten Krankenversicherungen (PKV) mit den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) gibt den Versicherten, wie zum Beispiel gut verdienenden Angestellten wie Akademikern, die Chance, eine Menge viel Geld zu sparen und sich außerdem noch um einiges besser abzusichern. Es gibt im Internet mehr und mehr Portale zu finden, auf denen eine große Anzahl privater Krankenversicherungen, auch PKV genannt, getestet wird. Diese Privaten Krankenversicherungen bieten eine private Krankenvollversicherung an, wobei sich bei einem Vergleich viele Unterschiede in den Beiträgen als auch in den Leistungen ergeben haben. Eine private Krankenversicherung bietet ihren Versicherten die Option, sich gegen selbst fest gelegte Risiken abzusichern. Je nach dem ausgewählten Kredit kann man so deutlich umfangreichere Leistungen in Anspruch nehmen, als dies in der gesetzlichen Krankenkasse möglich ist.. Bei niedrigerem Leistungsspektrum ist es so machbar, einen Teil der Prämie zu sparen oder aber bei größtmöglichem Versicherungsschutz im Ernstfall perfekt abgesichert zu sein. Wer nicht die Kriterien für eine Aufnahme in einer privaten Krankenversicherung erfüllt, dem stehen andere Optionen zur Verfügung. Der Versicherungsschutz für Arbeitnehmer mit einem Gehalt unter der so genannten Beitragsbemessungsgrenze, die gesetzlich pflichtversichert sind, lässt sich mit einer privaten Zusatzversicherung zum Beispiel. für Zahnersatz deutlich aufstocken. Ein Versicherungsvergleich im Bereich der privaten Krankenversicherungen hilft dem Verbraucher dabei, sich einen eigenen komplexen Überblick verschaffen zu können. Jedem Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung ist nur dazu zu raten, sich mit Hilfe einer zusätzlichen Krankenversicherung abzusichern. Auch bei einer Auslandsreise macht es Sinn, sich durch eine private Krankenversicherung in Form einer Auslandskrankenversicherung absichern zu lassen. Ein Krankenversicherungsvergleich fußt auf einer gewissenhaften Recherche, bei dem auch die Schnelllebigkeit, die auf dem Markt der Krankenversicherungen vorherrscht, berücksichtigt werden muss.
09. Juli 2008
Seit dem letzten Jahr müssen die Versicherten, die bei einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind, der Verpflichtung nachkommen, sich in Bezug auf die Normen und Bestimmungen bezüglich Vorsorgeuntersuchungen umfassend zu informieren. Zuallererst ist eine Beratung über die Vorsorgeuntersuchungen seit 2008 Pflicht; im Anschluss an diese Beratung kann dann jeder Versicherte selbst entscheiden, ob man an einer solchen Vorsorgeuntersuchung teilnehmen will. Durch diese Regelung soll gewährleistet werden, dass die Versicherten zur Genüge über die Risiken aufgeklärt werden, falls sie nicht an einer Vorsorgeuntersuchung teil nehmen. Sollte man auf eine Vorsorgeuntersuchung verzichten, trägt der Versicherte die eventuellen Folgen zu einem größeren Teil selbst, wenn er Beratung durch die Krankenversicherung und seinen Hausarzt auf eine Vorsorgeuntersuchung verzichtet. Die neuen Regeln der Krankenversicherungen bezüglich Vorsorgeuntersuchungen sind für alle Frauen bindend, die nach dem 1. April 1987 zur Welt gekommen sind. Diese Frauen haben die Verpflichtung, sich binnen von 24 Monaten von ihrem Hausarzt über Untersuchungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs beraten zu lassen. Es ist mittels der Krankenversicherungen geregelt, dass eine Vorsorgeuntersuchung bereits ein Informationsgespräch des Arztes mit der Patientin mit sich trägt. Jedem Patienten kann nur dazu geraten werden, die Pflicht der Beratung im Rahmen seiner Krankenversicherung auf jeden Fall ernst zu nehmen. Denn wenn man dieser Pflicht nachweislich nachkommt, muss man bei einer Erkrankung weniger Eigenanteil tragen, als wenn man auf eine Beratung verzichtet. Leider ist es momentan noch Fakt, dass eine Vielzahl der gesetzlich Versicherten die Beratung durch ihre Krankenversicherung und durch ihren Hausarzt nicht nachkommt. Dies liegt daran dass sie nur unzureichend darüber informiert sind, wie es in Bezug auf ihre Rechte im Rahmen der Krankenversicherung aussieht und weil die Versicherten dem Irrglauben unterliegen, dass auch bei einem Informationsgespräch die Praxisgebühr zu entrichten ist. Dem ist aber nicht so, denn die gesetzlichen Krankenversicherungen haben sich darauf verständigt, dass weder bei einer relevanten Vorsorgeuntersuchung noch bei der anfallenden Beratung Mehrkosten für den Patienten entstehen dürfen. Die neue Regelung in Bezug auf die Pflicht zur Vorsorgeuntersuchung bei den gesetzlichen Krankenversicherungen soll einen neuen Anreiz für die Versicherten bieten, um die Untersuchungen und die Beratung wahrzunehmen, da dieser Regelung folgender Umstand zum Tragen kommt: Dauerkranke, die permanent ärztliche Betreuung brauchen, besitzen bei den Zuzahlungen das Recht, auf eine halbierte Belastungsgrenze Anspruch zu stellen, allerdings nur dann, wenn sie nachweisen können, dass sie sich bereits vor ihrer Erkrankung über die betreffenden Vorsorgeuntersuchungen einer Beratung unterzogen haben.
03. Juli 2008
Die Änderungen, die auf Grund der Gesundheitsreform im kommenden Jahr 2009 im Bereich der privaten Krankenversicherungen (PKV) zu erwarten sind, werfen schon jetzt ihre Schatten weit voraus. Das Ringen um die gesunden Kunden im besten Alter könnte für manche Unternehmen ein Ritt auf der Klinge werden. Die privaten Krankenversicherungen sind aufgefordert, ausführlich und gewissenhaft zu beraten.In dem Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2009 und dem 30. Juni 2009 besitzen alle Mitglieder der privaten Krankenversicherungen die Chance, ihre private Krankenversicherung unter Mitnahme der bereits vorhandenen Alterungsrückstellungen zu wechseln. Nach dem 30. Juni 2009 besteht nur noch die Möglichkeit, diesen Wechsel der privaten Krankenversicherung nur noch mit Einschränkungen vornehmen zu können. Bei einem Wechsel der privaten Krankenversicherungen kann man nur in den Basistarif der neuen privaten Krankenversicherungen aufgenommen werden. Dabei gibt es aber den Kniff, dass man sich in den Basistarif der privaten Krankenversicherung einschreibt, um dann direkt und unmittelbar in einen leistungsstärkeren Tarif zu wechseln. Ob man dann aber die Alterungsrückstellungen mitnehmen kann, ist im Augenblick noch nicht vollends geklärt. Diese Änderungen, die auf die privaten Krankenversicherungen zukommen werden, beschäftigen die privaten Krankenversicherungen schon heute.
Für die privaten Krankenversicherungen bedeutet dies in erster Linie, dass die privaten Krankenversicherungen ihre Versicherten ausführlich über die neuen Möglichkeiten sowie über deren Vor- und Nachteile informieren müssen, wenn sich die privaten Krankenversicherungen sich nicht schadenersatzpflichtig machen wollen. Die privaten Krankenversicherungen müssen zudem Ihre Mitglieder darüber informieren, dass der prozentuale Anteil der Alterungsrückstellungen, die bei einem Wechsel in eine andere private Krankenversicherung mitgenommen werden dürfen, umso höher ist, desto kürzer das jeweilige Mitglied bei seiner vorherigen privaten Krankenversicherung versichert und je niedriger der aktuelle Tarif ist. Einige der privaten Krankenversicherungen sind der Meinung, dass der Versicherte bei einem Wechsel in einen höheren Tarif der neuen privaten Krankenversicherungen seine Alterungsrückstellungen im Basistarif zurücklassen muss und damit de facto von Vorne anfängt Null anfängt, mit dem Resultat, dass es im Alter zu einer Explosion der laufenden Kosten kommen könnte. Andere der privaten Krankenversicherungen und ebenfalls das Bundesgesundheitsministerium (BMG) schätzen diese Meinung als Irrglauben ein, denn im neuen Gesetz ist die Frage, wie die privaten Krankenversicherungen bei einem Tarifwechsel dieser Art mit den Alterungsrückstellungen umzugehen haben, nicht definiert. Das Bundesgesundheitsministerium ist der Meinung, dass das neue Gesetz nach seiner Ausrichtung interpretiert werden muss. Intention des Gesetzes sei es nach Auffassung des Bundesgesundheitsministeriums, einen für den Versicherten nahezu nachteilsfreien Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherungen zu gewährleisten. Ergo verlangt das BMG, dass die Alterungsrückstellungen bei einem Wechsel zu einer anderen privaten Krankenversicherung nicht bloß in den Basistarif, sondern zudem in alle anderen Tarife mitgenommen werden dürfen. Definitiv bleibt es dabei, dass sich ein wechselwilliger Versicherter bei einem Wechsel seiner privaten Krankenversicherung einem Gesundheitscheck unterziehen muss. Bei einem Abschluss über „nur” einen Basistarif soll dies nur dazu dienen, die Risiken kategorisieren zu können, die die jeweilige private Krankenversicherung eingehen muss. Zuschläge sind in Bezug auf einen Basistarif Tabu und dürfen nicht erhoben werden. Möchte der neue Kunde hingegen in einen höheren Tarif seiner neuen privaten Krankenversicherung wechseln, sind die üblichen Risikozuschläge gültig. Dieser Umstand könnte die Gefährdung des Bestands besonders für diejenigen privaten Krankenversicherungen zur Folge haben, welche hohe Prämien und ein Gros an alten und/oder kranken Mitgliedern besitzen. Wenn nun in hoher Zahl auf Grund der neuen gesetzlichen Bestimmungen viele junge und gesunde Versicherte ihre private Krankenversicherung wechseln, könnte dies zur Folge haben, dass die verbleibenden Mitglieder alle in den Basistarif eingeordnet werden müssten. Was dies für rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte, ist für die privaten Krankenversicherungen zum heutigen Zeitpunkt nicht absehbar. Daher werben schon jetzt viele der privaten Krankenversicherungen mit günstigen Tarifen und vorgezogenen Gesundheitschecks um wechselwillige Versicherte.
02. Juli 2008
Experten gehen davon aus, dass es im kommenden Jahr 2009 zu einem Anstieg der Anzahl der Versicherten in den privaten Krankenversicherungen (PKV) kommen wird. Auf Grund der als sehr wahrscheinlich geltenden Steigerung der Beiträge auf einen Satz zwischen 15 und 15,5 Prozent bei den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) ist es durchaus im Bereich des Möglichen, dass mehr als die Hälfte der freiwillig Versicherten von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung wechseln wird. Das würde bedeuten, dass die privaten Krankenversicherungen einen erheblichen und signifikanten Anstieg ihrer Versichertenanzahl im kommenden Jahr verzeichnen könnten. Allerdings müssen im kommenden Jahr auch die Mitglieder der privaten Krankenversicherungen auf Grund der Gesundheitsreform mit höheren Beiträgen rechnen. Bei einer Neuaufnahme in eine private Krankenversicherung ist nächstes Jahr damit zu rechnen, dass die Beiträge um bis zu zehn Prozent steigen könnten. Die privaten Krankenversicherungen begründen diesen Schritt damit, dass die neuen, weil die Wechselmodalitäten der Kunden berücksichtigt werden müssten. So ist es wahrscheinlich, dass einige Versicherte noch in diesem Jahr von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung wechseln werden und sich somit für einen Vertrag bei einer privaten Krankenversicherung entscheiden, weil sie in dem Fall noch von den momentan bestehenden Konditionen profitieren können. Für die privaten Krankenversicherungen wäre eine solche Entwicklung ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, denn gegenwärtig haben so gut wie alle privaten Krankenversicherungen mit einem deutlichen Rückgang im Neukundengeschäft zu kämpfen. Bei einigen privaten Krankenversicherungen bezifferte sich der Rückgang um rund 3 Prozent, was sich logischerweise auch in einem Rückgang der Beitragseinnahmen bemerkbar machte. Aus dieser sich bietenden Chance resultierend planen die privaten Krankenversicherungen, aus den neuen Gegebenheiten Kapital zu schöpfen und ihre Mitgliederzahl steigern zu können. Um für Selbstständige, Freiberufler, Beamte und für besser verdienende Angestellte wie zum Beispiel Akademiker attraktiv zu sein und diese zu einem Wechsel in die private Krankenversicherung bewegen zu können, planen die privaten Krankenversicherungen zeitgemäße Tarife und interessante Vertragsangebote, um mehr und mehr Versicherte zu einer Aufnahme bei den privaten Krankenversicherungen bewegen zu können.
30. Juni 2008
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