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Wechsel in Private Krankenversicherung, wer darf 2012 ?

Außer einer Erhöhung der Verdienstgrenze bleibt es größtenteils bei den derzeitigen PKV-Regelungen

Die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze, die mitunter auch als Versicherungspflichtgrenze bezeichnet wird, legt fest, ab welchem Brutto-Jahresverdienst sich ein Arbeitnehmer bzw. Angestellter privat krankenversichern darf. Ab diesem Betrag ist er nicht mehr verpflichtet, sich in der gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Beamte, Richter, Abgeordnete sowie Freiberufler und Selbständige dürfen sich weiterhin in der privaten oder gesetzlichen Kasse versichern. Sie müssen keine Grenze einhalten.

Wechsel private Krankenversicherung sinnvoll ?

Ob man sich nun weiter freiwillig in der GKV versichert und in den meisten Fällen höhere Beiträge zahlt, oder einen Wechsel in die PKV zumindest erst einmal beantragt, liegt an jedem selbst.
Nicht selten bleiben immer noch viele in der GKV, obwohl sie durch einen PKV-Wechsel erheblich sparen könnten – sei es aus Unwissenheit oder einfach aus Trägheit. In diesem Fall verursacht die Macht der Gewohnheit unnötige Kosten im mehrstelligen Bereich.

Andererseits muss man ehrlicherweise hinzufügen, dass die Privatversicherer sich ihre Kunden aussuchen. Nur wer größtenteils gesund ist, wir in den meisten Fällen aufgenommen. Auf diese Weise können die niedrigen Beiträge beibehalten werden.

Wer Vorerkrankungen hat, sollte diese aber auf keinen Fall bei der Beantragung verschweigen. Eventuell ist eine Aufnahme trotzdem möglich mit einem etwas höheren, dem Risiko entsprechenden, Beitrag. Zum Beispiel sehen einige Privatkassen schon eine psychische Erkrankung oder die zurückliegende Behandlung von Depressionen als Ablehnungsgrund an. Moralisch verwerflich ist dies allemal.

Wie die beste PKV finden?

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, in eine Privatkasse zu wechseln und die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, ist ein Vergleich der privaten Krankenversicherungen zu empfehlen, denn unter den privaten KV’s sind die Beiträge und die Leistungen auch recht unterschiedlich. Dazu gibt es im Internet zahlreiche KV Rechner, mit denen Sie durch Eingabe weniger Daten wie Alter, Geschlecht und Berufsgruppe erfahren können, zu welchem monatlichen Betrag Sie sich privat versichern können.

Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass diese private Krankenversicherung Rechner kostenlos sind. Eine anschließende Beratung oder ein Angebot vom Betreiber dieses Vergleichsrechners sollte unverbindlich sein.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Sie einen neutralen PKV-Vergleich durchführen, ist es ratsam, bei unterschiedlichen Anbietern einen solchen Tarifrechner zu bemühen. Leider gibt es immer noch einige schwarze Schafe, die sich als neutral ausgeben, aber in Wirklichkeit an bestimmte Versicherungsgesellschaften gebunden sind oder solche bevorzugt vorschlagen, bei denen sie die höchste Provision erhalten.

Allgemein kann man sagen: Es gibt keine beste private Krankenversicherung an sich. Diese Einstufung hängt immer von jedem selbst ab. Jeder hat andere Erwartungen an die Leistungen. Mancher möchte auf jeden Fall Chefarztbehandlung und ein Einzel- bzw. Zweibettzimmer bei einem Krankenhausaufenthalt. Anderen ist bei im Vergleich zur GKV ähnlichen Leistungen nur der niedrige Beitrag wichtig. Und wieder andere möchten auf den gewohnten Betreuungsservice wie einen persönlichen Ansprechpartner bzw. eine Geschäftsstelle im Wohnumfeld nicht verzichten.

Auf jeden Fall kann man Besserverdienenden und jungen Menschen den Wechsel in die PKV ans Herz legen, weil diese in den meisten Fällen profitieren.

Jeder Interessierte sollte sich im Vorfeld immer gründlich informieren. Wir empfehlen dazu folgende Versicherungsseite TVERS.de

Nicht zuletzt sollte man wissen, dass auf Grund der ständig wachsenden Kosten eine Beitragserhöhung auch bei den privaten Krankenversicherungen nicht ausgeschlossen werden kann. Um größere Erhöhungen zu vermeiden, zahlen die Versicherungsgesellschaften einen Anteil der Beiträge in eine spezielle Altersbeitragssicherung ein. Nur so ist es möglich, die Beiträge auch künftig relativ stabil zu halten.

jetzt kommentieren? 08. Dezember 2011

Wie Akademiker von der Gesundheitsreform profitieren können

Nicht jede Reform bringt den Bürgern Vorteile. Das trifft in einigen Fällen auf die vergangenen Steuerreformen zu. Mit der aktuellen Gesundheitsreform mussten vor allem die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen einige weniger optimale Überraschungen hinnehmen. Das beste Beispiel dafür ist der einheitliche Beitragssatz zu der gesetzlichen Krankenversicherung. Den Versicherten wurde damit die Möglichkeit genommen, sich für eine Krankenkasse mit niedrigen Beitragssätzen zu entscheiden. Im Gegensatz dazu haben Akademiker, die sich privat versichern wollen, nach wie vor die Möglichkeit mit der günstigsten Krankenversicherung einen Vertrag abzuschließen. Vor allem für Akademiker die sich in einem Angestelltenverhältnis befinden ist die private Krankenversicherung eine interessante Alternative zu den gesetzlichen Krankenkassen. So ist für einen angestellten Assistenzarzt die private Krankenversicherung die beste Wahl, um sich umfassend abzusichern. Durch die Gesundheitsreform profitieren in einigen Bereichen die privat Versicherten. So müssen, aufgrund der neuen gesetzlichen Situation, auch Akademiker in eine private Krankenversicherung aufgenommen werden, selbst wenn sie unter einer chronischen Erkrankung leiden. Liegt das regelmäßige Einkommen des Akademikers über der Bemessungsgrenze, kann er auf einen Vertrag für die private Krankenversicherung bestehen. Die einzige Einschränkung in einem solchen Fall ist, dass dem chronisch Erkrankten nur der Basistarif angeboten werden muss. Rechtlich ist es nicht zu beanstanden, wenn solchen privat Versicherten der Komforttarif vorenthalten wird. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn Akademiker die bisher Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse waren, zügig in die private Krankenversicherung wechseln. Weitere Wahlmöglichkeiten werden durch die Gesundheitsreform den privat versicherten Akademikern eingeräumt. So ist es nun möglich auch in den preiswerten Basistarif zu wechseln, wenn der privat Versicherte 55 Lebensjahre bereits überschritten hat. Auch wer seine Beiträge für die private Krankenversicherung nur noch schwer zahlen kann, dem wurde durch die Gesundheitsreform die Möglichkeit eröffnet, in den Basistarif zu wechseln. Durch diese Reform wurde den privat versicherten Akademikern mehr Flexibilität eingeräumt.

jetzt kommentieren? 14. Juni 2009

Gesundheitsfonds – noch immer alles unklar

Jetzt kommt er doch, der Gesundheitsfonds. Das neue Jahr bringt somit für alle Krankenversicherten große Veränderungen und vor allen Dingen höhere Kosten mit sich. Obwohl die Einführung jetzt unvermeidlich erscheint, ist der neue Gesundheitsfonds nicht nur bei den Versicherten, sondern auch bei Fachleuten trotz langer Diskussionen und Vorbereitung sehr umstritten. Kein guter Start für ein Kernelement des künftigen deutschen Gesundheitswesens.

Die Gründe für die geringe Akzeptanz sind nach wie vor die gleichen, die bereits die ganze Diskussion über die Einführung begleitet haben. Insgesamt sehen die meisten Betroffenen in der Summe eher Nachteile als Vorteile für sich selbst und das Gesundheitssystem als ganzem. Gerade die unerwartet über uns hereingebrochene Wirtschafts,- und Finanzkrise stellt eine weiter schwere Hypothek für den neuen Einheitsfonds dar. Die meisten Fachleute gehen davon aus, dass der Fonds bereits mit einem milliardenschweren Defizit an den Start gehen wird. Sie rechnen noch im Laufe des neuen Jahres damit, dass zahlreiche Krankenkassen von der Möglichkeit Gebrauch machen werden, von ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge zu verlangen. Die Sozialverbände sehen die Lage ebenso kritisch, da sie befürchten, dass die Einführung des Gesundheitsfonds mit all seinen Mängeln allein zu Lasten der Versicherten gehen wird.

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen sind hier mit den anderen Experten einer Meinung. Sie sehen ebenfalls die Finanzierung als nicht gesichert an und verlangen den Einsatz von Steuermitteln. Weiter fordern sie weitere Einsparungen auf breiter Front, die nach ihrer Ansicht ohne weiteres möglich wären.

Die privaten Krankenversicherungen sind von der Einführung des Gesundheitsfonds ebenfalls wenig angetan, wenn auch aus anderen Gründen. Sie sehen hier eine einseitige Bevorzugung der gesetzlichen Krankenversicherung, die bei Unterdeckung einfach mit Steuermitteln bedient werden, während die Privaten nicht nur zusätzliche finanzielle Lasten auferlegt bekommen wie etwa den obligatorischen neuen Basistarif, sondern dies auch alles allein mit dem Geld ihrer Versicherten finanzieren müssten.

jetzt kommentieren? 15. Februar 2009

Kooperationen von privaten Krankenversicherungen mit gesetzlichen Krankenversicherungen

Wie alle Versicherungsgesellschaften sind die privaten Krankenversicherungen auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern. Mit frischen Geschäftsideen lässt sich auch im Bereich der privaten Krankenversicherung der Ertrag steigern. So entdeckten viele Anbieter die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen als potenzielle Kunden. Dabei handelt es sich um gesetzliche Krankenkassenmitglieder, die nicht in die Möglichkeiten haben in die private Krankenkasse zu wechseln. Trotzdem gehört diese Klientel zu einer sehr stark umworbenen Personengruppe. Die privaten Krankenversicherungen haben nämlich seit dem Jahr 2004 Kooperationen mit den gesetzlichen Krankenkassen geschlossen. Ein großer Markt bietet sich dort den privaten Versicherern: Mit diversen Zusatzversicherungen versuchen sie die Lücken der gesetzlichen Krankenkassen abzudecken. Seit den ersten Kooperationen zwischen den Krankenversicherern und den Krankenkassen ist die Zusammenarbeit stark angestiegen. Die Zusatzversicherungen bieten allen Beteilligten Vorteile. Der gesetzlich Versicherte kann seine Zuzahlungen und Auslagen für Brillen oder Zahnersatz deutlich mindern. Ein positiver Synergieeffekt für die Krankenkassen ist es, dass die Mitglieder sich stärker an sie gebunden fühlen. Auch wird die Bereitschaft eingedämmt, in eine private Krankenkasse wechseln zu wollen. So bleiben auf Dauer der gesetzlichen Krankenversicherung die Mitglieder erhalten. Die privaten Versicherungsgesellschaften haben durch die Kooperationen neue Geschäftsfelder erschließen können. Bevor zu viele unnötige Zusatzversicherungen abgeschlossen werden, sollte der Krankenversicherte überlegen, welche Leistungen ihm wirklich wichtig sind. Meistens können als „Paket” eine Zusatzversicherung für das Krankenhaus, Zahnersatz und Brillen abgeschlossen werden. Wichtig ist vor Vertragsabschluss die Bedingungen der Versicherungen im Detail zu prüfen. Dabei sollten die angebotenen Leistungen mit den eigenen Prioritäten übereinstimmen. Bei der Krankenhaus-Zusatzversicherung sollte der Fokus nicht auf der Unterbringung in einem Zweibettzimmer oder einem Einzelzimmer liegen, sondern auch die gesonderten zusätzlichen Arztrechnungen beinhalten. Vor allem das Chefarzthonorar sollte durch diese Zusatzversicherung abgedeckt sein. Bei der Bezuschussung von Sehhilfen, muss beachtet werden, dass die Zusatzversicherungen meist nur 100 Euro hinzu zahlen und das auch nur alle zwei Jahre. Eine weitere Voraussetzung für die Zuzahlung ist, dass sich die Sehschärfe verändert haben muss.

jetzt kommentieren? 11. Januar 2009

Ärztetarif nach der Familiengründung

Der übliche Ärztetarif ist teuerer als der Assistenzarzttarif der privaten Krankenversicherung. Auch wenn der privat versicherte Arzt nach wie vor dieselben Leistungen bekommt, als zuvor in dem günstigen Assistenzarzttarif, sind die Beiträge zu der privaten Krankenversicherung nun erheblich höher. Ein Grund dafür ist  der hohe Sparanteil für den Aufbau der entsprechenden Altersrückstellung. Wer als Arzt allein stehend ist, zahlt in Relation zu den Leistungen der privaten Krankenversicherung gesetzt, relativ geringe Beiträge. Unabhängig davon ob es sich bei dem privat krankenversicherten Mediziner um eine Frau oder einen Mann handelt. Bei Ärzten gilt, wie bei anderen Versicherungsnehmern auch, dass sich der Tarif für die private Krankenversicherung erheblich verteuert, wenn bei dem Versicherungsnehmer schwere Vorerkrankungen vorliegen. Eine böse Überraschung kann es geben, wenn es zu einer Familiengründung bei der versicherten Ärztin oder dem Arzt kam. Solange es sich um gut bezahlte Doppelverdiener handelt, die ledig sind ist die private Krankenversicherung die beste Entscheidung. Doch auch hier gibt  es einen Ausnahmetatbestand: Werden aufgrund der vorangegangen Erkrankungen Risikozuschläge erhoben, ist die private Krankenversicherung für einen Arzt sehr teuer! Richtig ins Geld gehen die Beiträge zu einer privaten Krankenversicherung, wenn der versicherte Mediziner verheiratet ist und Kinder hat. Für die Frau und den Nachwuchs müssen dann Krankenversicherungsbeiträge gezahlt werden die über 800 Euro im Monat liegen können. Wer nicht auf einen „Magertarif” wechselt, in dem bestimmte Leistungen der privaten Krankenkasse gestrichen sind und ein hoher Selbstbehalt vorliegt, dem drückt der Krankenkassenbeitrag jeden Monat ordentlich auf das Budget. Im Vergleich zu den gesetzlichen Krankenversicherungen sind die Beiträge bei der privaten Krankenversicherung beträchtlich höher. Der einzige Trost für die Versicherten ist, dass die Leistungen sich in der Qualität deutlich von denen der gesetzlichen Krankenkassen abheben. Ein Wechsel in die preiswerteren Gesetzlichen macht wenig Sinn. Im Gegensatz zu den privaten Krankenversicherungen sind hier die Kinder kostenlos mitversichert. Bis zur Volljährigkeit oder zum Ende des Studiums ist der Nachwuchs über die Familienversicherung abgesichert.

jetzt kommentieren? 31. Dezember 2008

Die Antragstellung bei der privaten Krankenversicherung

Wer von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln möchte, sollte sich für die Wahl einige Zeit lassen. Bevor die Entscheidung für einen Versicherer fällt, sollte dessen Leistungen genauestens überprüft werden. Das Angebot sollte dem monatlichen Beitrag entsprechen.Wie auch bei der gesetzlichen Krankenversicherung muss vor der Aufnahme bei der privaten Krankenversicherung ein Aufnahmeantrag gestellt werden. Da die private Krankenversicherung die Aufnahme ablehnen kann, sofern der Versicherte ein großes Versicherungsrisiko darstellt, beinhaltet der Aufnahmeantrag viele Fragen zu Vorerkrankungen. Diese müssen wahrheitsgemäß und ausführlich beantwortet werden. Bewusste Unterschlagungen können bei einer späteren Folgeerkrankung ein Nichteintreten der Kasse zur Folge haben. Welche Erkrankungen relevant sind und welche nicht, entscheidet der Versicherer. Ein Nichtbeantworten der Fragen bedeutet eine Verneinung. Bei Unklarheiten darf der Versicherer relevante Unterlagen vom behandelnden Arzt einfordern.

Der Versicherer muss in den ersten sechs Wochen nach Antragseingang keine Kosten übernehmen. Diese sechs Wochen beinhalten die gesetzliche Widerrufs- und Widerspruchsfrist. Der Antragsteller ist in diesen sechs Wochen demnach gebunden. Um das Risiko, ohne Versicherungsschutz zu sein, zu umgehen, sollte die alte Versicherung erst nach Annahme des Antrags und Aushändigung der Police gekündigt werden. Nach Annahme des Antrags folgt eine Wartezeit, die in der Regel drei Monate beträgt. Bei Unfällen entfällt diese Wartezeit, auch bei Kinder- oder Ehegattennachversicherung muss keine Wartezeit eingehalten werden. Eine Verkürzung der Wartezeit wird nur dann gewährt, wenn ein schriftlicher Antrag zum Wartezeiterlass eingeht. In diesem Fall beginnt der Versicherungsschutz mit dem Eingang des ärztlichen Befunds.

Die private Krankenversicherung darf den Antrag binnen der sechswöchigen Frist ohne eine Angabe von Gründen ablehnen. Dies erfolgt in der Regel dann, wenn das Versicherungsrisiko als zu groß erscheint, das Versichern des Antragstellers demnach sehr hohe Kosten verursachen könnte. Erhält der Antragsteller kein Antwortschreiben innerhalb der sechs Wochen, gilt der Antrag ebenfalls als abgelehnt. Jede Vertragsschließung bedarf einer schriftlichen Aufnahmebestätigung.

jetzt kommentieren? 29. Dezember 2008

Beihilfe für verbeamtete Akademiker zur privaten Krankenversicherung

Beamte haben es gut. Wer nach dem Studium zu einem Dienstherren des öffentlichen Dienstes wechselte und dort hoheitliche Aufgaben verrichtet, kann in das Beamtenverhältnis übernommen werden. Auch wenn die Bezahlung der Staatsdiener oft weniger üppig ist, als in der freien Wirtschaft, so hat der Status eines Beamten doch seine Vorzüge. Beamte müssen sich privat Krankenversichern. Das Sozialgesetzbuch regelt ganz klar, dass Beamte nicht in die gesetzliche Krankenkasse aufgenommen werden dürfen. Sie gelten wie Selbständige und Freiberufler als versicherungsfrei. Für die Staatsdiener wäre es möglich sich als Selbständiger in die gesetzliche Krankenversicherung aufnehmen zu lassen. Doch dies wäre unvorteilhaft, denn die Beiträge würden nach dem Bruttogehalt erhoben werden. Beamte im öffentlichen Dienst haben einen Anspruch auf Beihilfe. Dies gilt aber auch für Akademiker bei einem öffentlichen Arbeitgeber, wenn das Gehalt die Jahresentgeltgrenze überschreitet. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass ein Anspruch auf Beihilfe für Angestellte nur während der aktiven Zeit besteht. Im Ruhestand erhalten Akademiker die im öffentlichen Dienst arbeiteten keine Beihilfe. Durch die Beihilfe deckt der Arbeitgeber einen Teil der entstandenen Krankheitskosten ab. Die Höhe der Beihilfe fällt unterschiedlich aus. Je nach Dienstherren variiert dieser Prozentsatz. So kann bei einem unverheirateten Beamten, der bei der Bundesrepublik Deutschland seinen Dienst versieht, beispielsweise 50 Prozent der Kosten für eine zahnärztliche Behandlung übernommen werden. Sind die Kinder von Beamten in der privaten Krankenversicherung, erhalten auch sie für ihre ärztlichen Behandlungen eine entsprechende Beihilfe. Gleiches gilt für Ehefrauen von Beamten. Auch für diese zahlt der Dienstherr des verbeamteten Gatten eine entsprechende Beihilfe. Viele Beamte schließen, um eine Behilfedeckung von 100 Prozent zu erreichen eine entsprechende Versicherung ab. Im Gegensatz zu Angestellten im öffentlichen Dienst, die privat Krankenversichert waren, erhalten die Beamten auch im Ruhestand ihre Beihilfe. Diese beträgt in den meisten Fällen 70 Prozent. Der große Vorteil an dieser Regelung ist für die Beamten, dass sie die zusätzliche Beihilfeversicherung entsprechend herabsetzen lassen können. Ein Sparpotenzial, das nicht ungenutzt bleiben sollte.

jetzt kommentieren? 22. Dezember 2008

Wenn sich um die Arztrechnung gestritten wird……

Immer wieder kommt es zu Missverständnissen zwischen privat Versicherten und den Versicherungsgesellschaften. Immer wieder bezweifeln die Versicherer die Notwendigkeit bestimmter medizinischer Behandlungen an. Auch kommt es regelmäßig zu gekürzten Rechnungen der Zahnlabors. Dabei handelt es sich oft um Beträge die mehrere hundert Euro betragen. Derartige unerwartete ärztliche Rechnungen summieren sich im Laufe eines Jahres zu einem größeren Betrag. Sinnvoll ist es, wenn der Krankenversicherer nicht zahlt oder den Rechnungsbetrag gekürzt hat, nicht viel Zeit zu verlieren. Der Rechnungs ausstellende Arzt sollte um Rat gefragt werden: Ist mit seine Abrechnung alles in Ordnung? Ziel ist es, dass der privat Versicherte die Rechnung nachvollziehen kann. Räumt der behandelnde Arzt einen Fehler bei der Rechnungsstellung ein, sollte die Forderung gegenüber dem Mediziner an die Krankenkasse abgetreten werden. De strittige Betrag wird umgehend an den Versicherten überwiesen. Die offenen Rechtsfragen klären der Arzt und die Krankenkasse. Ein Schreiben an die Krankenversicherung ist der erste Schritt. Wird der Antrag auf die volle Auszahlung des Rechnungsbetrages weiterhin abgelehnt, kann dies in einen sehr langwierigen Schriftwechsel enden. Dadurch eskaliert die Situation und eine sinnvolle Lösung mit der beide Seiten zufrieden sein können, rückt in weite Ferne. Sinnvoll ist es, sich mit dem Ombudsmann in Verbindung zu setzen, oder sich einen Rechtsanwalt zur Hilfe zu holen.  Die Versicherten müssen bei gekürzten Abrechnungen beachten, dass die Ansprüche Verjährungsfristen unterliegen. Innerhalb von drei Jahren müssen derartige Forderungen angemeldet werden. Die ursprüngliche Frist zur Klage, welche innerhalb von sechs Monaten erfolgen musste, gibt es nicht mehr. Gerne bieten Versicherungen an, aus Kulanzgründen die Behandlungskosten einmalig zu bezahlen. Oft ist eine vorgefertigte Vereinbarung  beigefügt, oder eine Ergänzung zum bestehenden Versicherungsvertrag beigefügt. Wer eine derartige Vereinbarung unterschreibt, verzichtet zukünftig auf bestimmte Leistungen. Bei der Auswahl des Rechtsanwaltes sollte ein spezieller Fachanwalt für Versicherungs- oder Medizinrecht ausgewählt werden. Wer eine Rechtsschutzversicherung mit dem Zusatz eines Vertragsrechtsschutzes hat, muss nur eine Selbstbeteiligung für den Rechtsstreit mit dem Versicherer bezahlen. Verbraucherschützer gehen davon aus, dass jede zehnte Abrechnung zu Unrecht gekürzt wurde.

jetzt kommentieren? 11. Dezember 2008

Gesundheitsfonds – schon jetzt fehlt Geld

Noch vor dem Start des Gesundheitsfonds im nächsten Jahr sieht es so aus, als ob bereits eine riesige Finanzierungslücke bestehen würde. Der neue Fonds wird wohl schon mit Schulden in Milliardenhöhe seine Arbeit aufnehmen. Grund dafür ist ein Ereignis, dass man allerdings kaum vorhersehen konnte, nämlich die Finanzkrise und die daraus resultierende Wirtschaftskrise, in der wir gerade stecken und deren Ende noch nicht absehbar ist.Als der Gesundheitsfonds entworfen wurde, dachte niemand daran, dass wir kurz vor seinem Start in der schwersten Wirtschaftskrise stecken könnten, die es seit Jahrzehnten gegeben hat. So wurde der Einheitsbeitrag, der ab nächstem Jahr von allen Versicherten erhoben wird, auf Grundlage der damaligen Wirtschaftsdaten ermittelt. Diese waren noch wesentlich günstiger als die augenblicklichen Prognosen, gingen sie doch noch von einem Wachstum um die die zweieinhalb Prozent aus. Dies ist nunmehr Geschichte, vielmehr müssen wir im schlimmsten Fall sogar mit einem Schrumpfen der Wirtschaft rechnen.

Der Berechnung des Einheitsbeitrages, der bei 15,5 Prozent liegen soll, fehlt also inzwischen die Grundlage. Wie genau sich verschiedene Szenarien der wirtschaftlichen Entwicklung auf die Finanzierung des Einheitsfonds auswirken könnten, wir eine Expertenkommission nunmehr berechnen. Das mögliche Defizit des Einheitsfonds könnte im extremsten Fall bei zwei Milliarden Euro liegen. Dies dann, wenn die Arbeitslosenquote auf Grund der Wirtschaftskrise stark steigen sollte. Dies würde mehre hundert Millionen Euro Defizit bewirken.

Um die Zahlungsfähigkeit des Fonds zu gewährleisten, muss eine entstehende Deckungslücke daher mit Steuergeldern gefüllt werden, das die gesetzlichen Krankenkassen jedoch im Folgejahr wieder zurückzahlen müssen. Um dies zu verhindern, würden einige Krankenkassen schon zum Start den Einheitsbeitrag gerne erhöhen.

jetzt kommentieren? 09. Dezember 2008

Eine Investition in die Gesundheit ist eine Investition für die Zukunft

Selten war die Kluft zwischen der Versorgung durch die private Krankenversicherung und die gesetzliche Krankenversicherung so groß wie in dieser Zeit. Gerade gesetzlich Versicherte müssen mit immer weniger Leistungen zurechtkommen, dabei sollte die Gesunderhaltung keine Frage des Einkommens sein.Private Zusatzversicherungen decken die Bereiche ab, in denen die Leistungen der gesetzlichen Versicherungen keine akzeptable Abdeckung bieten. Vor allem im Bereich der Versorgung mit Zahnersatz bieten gesetzliche Versicherungen keine umfassende Leistung; höherwertiger Ersatz wie Vollkeramikkronen oder Implantate werden nicht übernommen und der Patient muss den größten Teil der Kosten tragen. Schnell können so einige hundert Euro zusammenkommen. Private Zusatzversicherungen übernehmen die anfallenden Kosten, je nach Versicherungsschutz nur einen gewissen Prozentsatz oder sogar den Gesamtbetrag. Wer eine solche Zusatzversicherung abschließen möchte, sollte sich genau überlegen, ob er lieber einen höheren monatlichen Beitrag zahlen oder im Behandlungsfall einen größeren Teil der Rechnungssumme übernehmen möchte. Viele Versicherungen bieten zwei oder mehr Tarife an, die in unterschiedlicher Höhe Ersatz leisten.

Neben Zusatzversicherungen speziell für Zähne gibt es auch Versicherungspakete, die andere ärztliche Kosten auffangen. Mit diesen sind unter anderem auch die Behandlungen von Heiltherapeuten, Massagen und meist auch Ersatz für die Brille abgesichert. Solche Versicherungspakete gibt es ebenfalls mit unterschiedlichem Umfang, so dass jeder das Paket wählen kann, das zu den persönlichen Wünschen passt.

Für einen umfassenden Schutz sollte sowohl eine Zahnzusatzversicherung als auch eine Versicherung, die andere Behandlungen fängt, gewählt werden. Die Kosten dafür variieren sehr, mindestens 30 Euro für beide Versicherungen sollten jedoch veranschlagt werden. Beim Abschluss sollte beachtet werden, dass manche Versicherungen eine mehrmonatige Sperrfrist setzen, in der keine Kosten erstattet werden. Manche Versicherer fordern auch die medizinischen Unterlagen zur Einsicht an- bei gravierenden Vorschädigungen kann die Aufnahme von Seiten der Versicherung abgelehnt werden. Ebenfalls bedacht werden sollte, dass die Kosten für eine Privatärztliche Behandlung direkt mit dem Patienten abgerechnet werden. Das bedeutet, dass dieser in Vorkasse treten muss, auch bei einer umfangreichen Behandlung. Dennoch lohnt sich der Abschluss der Versicherungen, denn sie ermöglichen die bestmögliche medizinische Betreuung, die Voraussetzung ist für ein gesundes Leben.

jetzt kommentieren? 24. November 2008

Gesund bleiben mit starken Wurzeln

Gesundheit ist nicht nur eine Frage der Physis, sondern es gibt zahlreiche Faktoren, die dazu beitragen, dass man seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit dauerhaft erhalten kann. Während relativ klar ist, was man für den Körper tun kann, damit er gut funktioniert, sieht es bei psychischen Ursachen für Erkrankungen, und damit sind auch organische gemeint, wesentlich schwieriger aus. Ein gesundes Umfeld im weitesten Sinne gehört wohl offensichtlich dazu, auch wenn der Zusammenhang zwischen Ursache und konkreter Wirkung als Erkrankung keinesfalls geklärt ist. Während sowohl gesetzliche Krankenkassen als auch private Krankenversicherer vielfältige Angebote breit halten, die körperliche Gesundheit zu erhalten, muss man sich um sein geistiges und seelisches Wohlbefinden hauptsächlich selbst kümmern. Eine Ursache für dauerhaftes Unwohlsein ohne körperliche Symptome oder Ursachen scheint eine neue Studie ans Tageslicht gebracht zu haben. Immer mehr Menschen leiden offenkundig an einem ausgeprägten Heimweh, dass jedoch weiter geht, als es der überkommene Begriff vermittelt. Daher hat man die Krankheit vorläufig Dis-Embedding getauft. Dies bedeutet konkret, dass eine Person leidet, weil sie sich nirgendwo zu Hause fühlt und an keinem Ort Wurzeln schlagen kann.Dieses Krankheitsbild taucht nicht zufällig gerade jetzt auf. Wer einen anspruchvolleren Beruf ausübt, der muss statistisch gesehen nicht weniger als sechs Mal während seines Berufslebens die Stelle wechseln. Das ist in Zeiten der Globalisierung und immer stärkerer Vernetzung aller Volkswirtschaften oft auch damit verbunden, in eine andere Stadt oder gar in ein anderes Land zu ziehen. Diese Beweglichkeit wird heute von jedem Arbeitnehmer verlangt, der nicht auf der Strecke bleiben will. Ein Arbeitsplatz am Heimatort ist heute eher die Ausnahme als die Regel.

Noch ausgeprägter ist ein umfassendes Heimweh bei Menschen, die aus politischen oder anderen unabwendbaren Gründen ihre Heimat verlassen mussten und dorthin auch nicht mehr zurückkehren können. Für letzteren Personenkreis werden mittlerweile sogar psychologische Amulanzen bereit gestellt. Genauso betroffen sind jedoch auch leitende Angestellte, die auf Grund häufiger Ortswechsel keine stabilen sozialen Bindungen mehr aufbauen können oder einen Bezug zu dem Ort bekommen können, an dem sie allzu kurze Zeit eingesetzt sind, bevor es an den nächsten Einsatzort weiter geht. Das hat spürbare Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und führt zu Identitätskrisen. Daraus können nicht nur behandlungsbedürftige psychische Krankheiten erwachsen, sondern auch eine physische Erkrankung kann die Folge davon sein.

Menschen können sich auf Dauer nur dann wohl fühlen, wenn sie sich mit einem Ort verwurzelt sind. Daher nehmen viele Arbeitnehmer weite Strecken zur Arbeit in Kauf, nur um den Heimatort nicht verlassen zu müssen.

jetzt kommentieren? 18. November 2008

Ärztliche Schweigepflicht in Gefahr

Das gerade vom Bundestag verabschiedete BKA – Gesetz hat auch Auswirkungen auf das Gesundheitswesen. Ärzte klagen an, dass durch die neuen Befugnisse für das Bundeskriminalamt die ärztliche Schweigepflicht praktisch ausgehöhlt wird. Sie hegen die Befürchtung, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient leiden wird, wenn der Patient nicht mehr sicher sein kann, dass seine Daten vertraulich bleiben. Dies ist nicht nur ein theoretisches Problem, sondern kann zum Beispiel durch die neuen Befugnisse zur Bekämpfung des Terrorismus sehr konkret werden. Erleidet ein Patient zum Beispiel Verletzungen, die auch im Zusammenhang mit einer terroristischen Straftat entstanden sein könnten, so ist ein Arzt künftig verpflichtet, der Polizei alle gewünschten medizinischen Auskünfte über seinen Patienten zur Verfügung zu stellen. Da die ärztliche Schweigepflicht jedoch die Basis des Arzt – Patienten – Verhältnisses ist, sehen die Vertreter des Ärztestandes die Grundlage ihrer Arbeit bedroht.Besonderer Kritikpunkt der Ärzteschaft ist die Ungleichbehandlung verschiedener Geheimnisträger. Während zum Beispiel Abgeordnete oder Priester weiterhin schweigen dürfen, wenn die Polizei Auskünfte verlangt, müssen Ärzte und Journalisten die vertraulichen Daten ihrer Patienten beziehungsweise Informanten preisgeben. Dafür würde ein sachlicher Grund fehlen, da es keinen nachvollziehbaren Grund dafür geben würde, dass eine Berufsgruppe weiterhin ihr Berufsgeheimnis wahren darf, während es bei der anderen aufgehoben wird.

Die Befürworter des Gesetzes dagegen argumentieren, dass die Informationen gebraucht würden, um Menschenleben zu schützen. Daher müsste das Vertrauensverhältnis der Berufsgeheimisträger zu ihren Kunden zurückstehen.

Allerdings wird es allgemein als problematisch angesehen, dass die Polizei nunmehr Befugnisse erhalten soll, die ansonsten den Nachrichtendiensten vorbehalten sind. Während letztere durch parlamentarische Kommissionen überwacht werden, fehlt entsprechende Regularien im BKA – Gesetz.

jetzt kommentieren? 17. November 2008

Der Basistarif – wem er nutzen wird

Ab nächstem Jahr sind alle privaten Krankenversicherungen verpflichtet, einen so genannte Basistarif anzubieten. Er muss von den Leistungen her und auch von der Beitragshöhe in etwa dem entsprechen, was auch die gesetzlichen Krankenkassen anbieten. Dies ist eine ganz neue Alternative für eine Krankenversicherung, die einer Reihe von Personen zu Gute kommen wird.Einmal profitieren davon diejenigen, die bereits privat versichert sind, die aber Geld sparen wollen oder müssen. Wer auf die Zusatzleistungen seines bisherigen Tarifes verzichtet, kann jederzeit in den Basistarif seiner Versicherungsgesellschaft wechseln. Das gilt auch für alle, die in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwilliges Mitglied sind. Im ersten Halbjahr 2009 dürfen sie ebenfalls in den Basistarif einer privaten Krankenversicherung ihrer Wahl wechseln. Das gilt auch dann, wenn man erst später freiwilliges Mitglied der GKV wird. Dann läuft ebenfalls die halbjährige Frist zum Wechsel in den Basistarif.

Wer einmal privat krankenversichert war, dies nun aber nicht mehr ist, weil er entweder gekündigt wurde oder weil er freiwillig ausgeschieden ist, da er die Prämien nicht mehr bezahlen konnte, der ist ebenfalls möglicher Kunde für einen Basistarif. Wer noch niemals eine Krankenversicherung hatte und auch kein Pflichtmitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung ist, für den bietet sich mit dem Basistarif ebenfalls eine neue Option.

Ein großer Vorteil dieses Tarifs für die Versicherten ist, dass individuelle Risiken nicht in den Beitrag eingerechnet werden dürfen. Der Beitrag berücksichtigt lediglich die Tatsache, ob man eine Frau oder ein Mann ist sowie das Lebensalter. Das bedeutet, die umfangreichen Fragebögen oder gar eine Gesundheitsprüfung entfallen beim Eintritt in den Basistarif, obwohl man dadurch Mitglied einer privaten Krankenversicherung wird. Erklärt man sich bereit, einen gewissen Betrag der jährlichen anfallenden Kosten selbst zu übernehmen, kann man nochmals beim monatlichen Beitrag sparen. Hilfsbedürftige zahlen lediglich die Hälfe des normalen Beitrags. Wer als Arbeitnehmer in den Basistarif wechselt, der erhält wie für seine bisherige gesetzliche Krankenkasse die Hälfte der Beiträge vom Arbeitgeber bezahlt. Auch hier wird, wie bei jeder privaten Krankenversicherung, eine Altersrückstellung gebildet. Dies kann man auch mitnehmen, wenn man einmal in einen anderen Tarif seines Versicherers überwechselt.

jetzt kommentieren? 12. November 2008

Behinderung ist keine Ausnahme

Über zehn Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an einer Behinderung, die offiziell anerkannt ist. Das sind beinahe neun Millionen Menschen, mehr als die doppelte Einwohnerzahl der Hauptstadt Berlin.Es existieren sehr detailierte Statistiken, die Zusammenhänge etwas zwischen aufgeübtem Beruf und einer Behinderung deutlich machen. Diese Informationen, die noch aus der letzten großen Volksbefragung stammen, können wertvolle Hinweise darauf liefern, wo man ansetzen könnte, um Menschen das Schicksal einer dauerhaften Behinderung zu ersparen. Das hätte volkswirtschaftlich einen sehr positiven Nutzen, ganz abgesehen natürlich von den persönlichen Schicksalen, die sich hinter diesen Zahlen verbergen. Ein ganz überwiegender Teil der Betroffenen kann nämlich seinen Lebensunterhalt nicht mehr mit eigener Arbeit erwirtschaften, sondern ist auf Rentenzahlungen angewiesen. Zwar leiden häufig ältere Menschen an einer Behinderung, aber viele haben das Renteneintrittsalter noch längst nicht erreicht, wenn sie erkranken. Nur etwas zwanzig Prozent können noch selbst für ihr Auskommen sorgen, ein kleinerer Teil lebt auf Kosten der Familie.

Bemerkenswert ist die Erkenntnis, das fast ein Drittel aller Behinderten Menschen über keinerlei Schulabschluss oder eine Berufsausbildung verfügt. Lediglich die Hauptschule abgeschlossen haben über sechzig Prozent der Betroffenen. Nur eine geringer Teil hat es bis zum Abitur oder einem Studium geschafft. Offenkundig scheint das Risiko, durch einen Erkrankung oder einen Unfall behindert zu werden, eng mit dem Bildungsstand zusammen zu hängen. Naheliegenderweise müssen Menschen mit keinem oder einem geringen Bildungsabschluss oft Tätigkeiten verrichten, die körperlich anstrengend sind, zu ungünstigen Zeiten absolviert werden müssen, oder die eine hohe Wahrscheinlichkeit bergen, einen Unfall zu erleiden oder mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Berührung zu kommen. Eine Lösung, um künftig einer größeren Anzahl von Menschen dieses Schicksal zu ersparen, könnten also in vermehrten Bildungsanstrengungen liegen. Das würde die Sozialsystem, angefangen von den Krankenkassen bis zur gesetzlichen Rentenversicherung dauerhaft entlasten.

jetzt kommentieren? 11. November 2008

Krankenhäuser kranken an Unterfinanzierung

Den deutschen Krankenhäusern geht es schlecht. Trotz Milliardenzuschusses vom Bund hat sich die Lage nicht wesentlich verbessert. Vor kurzem haben die Beschäftigen der Kliniken auf ihre Lage mit Demonstrationen aufmerksam gemacht. Dennoch macht ein Drittel aller Klinken nach wie vor Verluste. Obendrein fehlt es an dringend notwendigen Investitionen in die Gebäude. Noch dringender wird mehr Personal, sowohl Ärzte als auch Pflegekräfte benötigt, um die Patienenversorgung auch nur annähernd sicher zu stellen. Die steigenden Kosten im Gesundheitswesen, namentlich bei den Medikamenten, machen den Häusern ebenfalls schwer zu schaffen. Trotz massiven Personalabbaus in den letzten Jahren können viele Kliniken die Kosten nicht in den Griff bekommen. Es gibt über viertausend offene Stellen, die mit Ärzten besetzt werden sollen, aber mangels finanzieller Mittel nicht besetzt werden können. Die Krankenhäuser benötigen nach Angabe ihres Verbandes beinahe sieben Milliarden Euro zusätzlich, da andernfalls noch mehr Personal entlassen werden müsste. Da die Patienten schon heute oft nur noch mit dem Nötigsten versorgt werden können, wenn überhaupt, käme das einer Katastrophe gleich.Das kürzlich auf den Weg gebrachte Paket der Regierung, das mit über drei Milliarden Euro den Krankenhäuser erste Hilfe leisten soll, ist nach wie vor im Gesetzgebungsverfahren. Ob und wann das Geld tatsächlich bei den Betroffenen ankommt, ist bis heute völlig ungewiss. Die Haushaltsplanung für das kommende Jahr wird so für viele Häuser nahezu unmöglich, da sie die versprochenen Mittel noch nicht einplanen können. Mit Gewinn arbeitet zur Zeit nur ein gutes Drittel aller deutschen Häuser. Alle anderen machen entweder Verluste oder kommen mit ihren Einnahmen gerade zurecht.

Mit einer Verbesserung der Lage rechnen daher nur wenige. Vielmehr stellen sich über die Hälfte der Betriebe auf noch schlimmere Zeiten im nächsten Jahr ein. Ausbaden werden am Ende die Misere die Patienten, für die weder genug Personal noch ausreichende Ausrüstung zur Verfügung steht. Kritiker wenden ein, dass in Deutschland zu viele Krankenhäuser existieren würden und es an Effektivität bei der Arbeit fehlen würde. Auf Grund der Finanzlage werden ohnehin in der nächsten Zeit zahlreiche Häuser auf Dauer schließen müssen, was besonders in ländlichen Regionen die Versorgungslage deutlich verschlechtern wird.

jetzt kommentieren? 08. November 2008

Pleite aber krankenversichert

Der Gesetzgeber hat in guter Absicht eine ambitionierte Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, die jeden Bürger eine Krankenversicherung garantiert. Die Krankenkassen wurden verpflichtet jeden wieder zu versichern, der einmal Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse gewesen ist. Das Angebot haben seit letztem Jahr fast einhundert Tausend Personen wahrgenommen und sind nunmehr wieder Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das eine Person keine Krankenversicherung hat, liegt jedoch meist nicht daran, dass er glaubt keine zu brauchen, sondern hat in aller Regel einen finanziellen Hintergrund. Das Gros der Bürger, die bislang ohne Krankenversicherungsschutz waren, konnten sich diesen schlicht nicht leisten oder benötigten das Geld für andere Zwecke. Letzteres kommt häufig vor Selbstständigen, insbesondere solchen, die erst seit kurzem auf eigenen Beinen stehen. Daher verwundert es nicht, das ein großer Teil der Rückkehrer der Krankenkasse Beiträge schulden. Inzwischen ist haben diese Rückstände ein Volumen von über einhundert Millionen Euro erreicht. Der Rückstand an Beiträgen liegt jedoch nicht allein daran, dass die Betroffenen ihre aktuellen Beiträge nicht bestreiten könnten. Vielmehr ist die Rückwirkung dafür verantwortlich, die der Gesetzgeber in das Gesetzt eingebaut hat. Dieses trat im April in Kraft und ab diesem Zeitpunkt ist jedermann verpflichtet, eine Krankenversicherung zu haben. Wer erst später zurückkehrt, hat dadurch nicht etwa die Beiträge für den vorangegangenen Zeitraum gespart, sondern muss diese rückwirkend zahlen. Da kommen rasch bedeutende Summen zusammen, die nicht jedermann zur Verfügung hat. Wer überschuldet ist oder als Unternehmer nicht über ausreichend Einnahmen verfügt, versucht meist sich erst dann bei seiner Krankenkasse zu melden, wenn er medizinische Hilfe benötigt. Dadurch entstehen zum Teil hohe Nachzahlungsverpflichtungen, von denen nur Harz IV – Empfänger ausgenommen sind, da hier das Arbeitsamt die Beiträge übernimmt. Auch viele freiwillig Versicherte sind hinken inzwischen mit Beitragszahlungen hinterher. Da sie trotzdem nicht gekündigt werden können, wachsen auch hier erhebliche Schuldenberge.

jetzt kommentieren? 31. Oktober 2008

Die Beitragserhöhung der gesetzlichen Krankenkassen und ihre Folgen!

Zum 01.01.2009 gilt in Deutschland für alle gesetzlichen Krankenkassen ein einheitlicher Beitragssatz. 15,5% des Bruttoeinkommens sind nun als Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse fällig. Die Zeiten in denen Betriebskrankenkassen und Ersatzkassen über die unterschiedlichen Beitragshöhen miteinander konkurrierten sind vorbei. Die Folge wird sein, dass einige Krankenkassen sich in den nächsten Jahren auflösen werden oder mit anderen fusionieren müssen.Als einzige Möglichkeit sich von den Wettbewerbern auf dem Markt der gesetzlichen Krankenkassen abzugrenzen besteht nun in den Sonderleistungen. Leider ist das Angebot bei manchen gesetzlichen Krankenkassen derart unübersichtlich, dass es den Versicherten schwer fällt den Überblick zu bewahren. Gerade die Transparenz der Sonderleistungen ist jedoch für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen wichtig, denn so können diese zusätzlichen Leistungen entscheiden oft darüber welcher Krankenkasse beigetreten wird.

Viele gesetzliche Krankenkassen bieten Bonusmodelle an. Diese sind in ihren Prämien her und dem System nach dem ein Bonus erreicht werden kann extrem unterschiedlich. Bei manchen Krankenkassen müssen die Versicherten Bonushefte führen, in denen sie sich diverse Vorsorgeuntersuchungen und die regelmäßige zahnärztliche Prophylaxe bestätigen lassen. Am Ende eines Kalenderjahres sind diese Nachweise der Krankenkasse vorzulegen. Leider ist es für viele Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen nur schwer nachvollziehbar, wie sich der Bonus errechnet. Fehler die bei der Bonusberechnung passieren, kann der Laie in den wenigsten Fällen erkennen.

Bonus wird auch gewährt, wenn Raucher sich einer Therapie unterziehen und zum Qualmen aufhören. Ebenso gibt es einen Bonus, wenn der Versicherte seine körperliche Fitness nachweisen kann. Für den angesammelten Bonus erhalten die Versicherten zur Belohnung Sachpreise oder auch Geld. In den besten Fällen, kann dies mehrere hundert Euro ausmachen. Wichtig ist, wenn ein gesetzlich Krankenversicherter an einem Bonusprogramm seiner Krankenkasse teilnimmt, dass er die Bedingung eines Selbstbehaltes nicht akzeptiert!

Bei so genannten Selbsthalttarifen bezahlen die Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse, wie privat Versicherte, zuerst mit dem eigenen Geld die Arztkosten bis zu einem bestimmten Betrag. Die Krankenkasse erstattet ihnen diese ausgelegten Beträge zurück. Dafür gibt es einen Beitragsnachlass. Jedoch besteht bei diesem Konstenerstattungsprinzip ein großes Risiko, auf einen Teil der Behandlungskosten sitzen zu bleiben.

jetzt kommentieren? 28. Oktober 2008

„Pflegegericht” neu eingeführt

Nicht nur bei der sonstigen Gesundheitsvorsorge sind die Dinge im Fluss und viele Änderungen und vor allen Dingen Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen stehen an oder sind bereits in Kraft. Auch die Pflegeversicherung wird weiter entwickelt. Zuletzt mit einem Gesetz, dass zur Jahresmitte in Kraft getreten ist und das die Beteiligten verpflichtet, bis zum aktuellen Monat eine so genannte Schiedsstelle für die Pflegeversicherung einzurichten. Diese Verpflichtung wurde inzwischen erfüllt. Die neue Schiedsstelle hat nunmehr auch eine Geschäftsordnung und kann ihre Arbeit wie geplant aufnehmen.Die Idee, eine Schiedsstelle überhaupt einzurichten, kommt aus dem Gedanken heraus, langwierige und teure Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Pflege zu vermeiden und eine unabhängige Instanz zu schaffen, die schnell und kostengünstig Konflikte klärt, zum Wohle aller Beteiligten, vor allen Dingen dem der Pflegebedürftigen. Daher hat man diese Schiedsstelle auch mit entsprechenden Fachleuten besetzt, die allerdings unabhängig von alle anderen Beteiligten arbeiten und keiner Weisung unterliegen. Zweck dieser Einrichtung ist es, schnelle und gute Ergebnisse bei Streitfällen zu erreichen. Sie soll vor allem dann ihre Funktion erfüllen, wenn es um die Qualität von Pflegeleistungen geht und eine Anlaufstelle sein, wenn Standards gesetzt werden sollen. Darüber hinaus soll sie als unabhängige Stelle Rechenschaftsberichte von Pflegestellen prüfen und Mindeststandards sichern helfen.

Die unabhängig Mitglieder werden in Kürze ernannt werden. Eine Prozedere zur Erstellung von Standards ist ebenfalls schon spruchreif und verabschiedet. Was die Prüfung von Pfelgedienstleistungen angeht, so hat sich besonders dieses Gebiet als äußerst schwierig erwiesen. Welche Maßstäbe hier angelegt werden sollen ist nach wie vor in der Diskussion und ein Ergebnis steht noch aus. Verständlich, da es hier um Ruf und vor allem um geldwerte Aufträge der geprüften Stellen gehen wird. Negative Prüfberichte werden aus nahe liegenden Gründen auf wenig Begeisterung stoßen. Daher wird auf beiden Seiten hart darüber verhandelt, welche Kriterien eine Pflege erfüllen muss, die gewissen festgelegten Standards genügen soll.

jetzt kommentieren? 27. Oktober 2008

Krankenkasse pleite – das ist die Zukunft

Auch Krankenkassen können in Zukunft in Konkurs gehen. Das ist die Folge des gerade vom Gesetzgeber verabschiedeten Gesetzes zur so genannten Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen der Krankenkassen.  Das heißt konkret, das ab übernächstem Jahr auch Krankenkassen in die Insolvenz gehen können, wenn sie über keine Mittel mehr verfügen ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Dieses Schicksal konnte bisher nur solche Kassen ereilen, die unter Bundesaufsicht standen, also alle bundesweit tätigen großen Krankenkassen. Die allseits bekannen regionalen Kassen, allen voran die AOKs, müssen also künftig wie jedes andere Unternehmen mit ihrem Geld haushalten und darauf achten, dass ihre Einnahmen die Ausgaben decken. Die Länder sind durch die neue Regelung aus der Haftung für die Verbindlichkeiten der Kassen entlassen worden. Geht es einer Kasse künftig finanziell schlecht, müssen erst einmal ihre Schwesterkrankenkassen aushelfen. Hilft das nicht, springt in der größten Not der Bundesverband der Krankenkassen ein, der auch Kassen zur Rettung miteinander verschmelzen kann.

Für alle Krankenkassen gilt künftig einen einheitliche Buchführungspflicht. Außerdem müssen sie in spätestens vierzig Jahren eine ausreichende Kapitaldecke gebildet haben.

Die Bundesländer werden durch die neuen Regelungen davor geschützt, durch den Fonds über eine Höchstgrenze hinaus in Anspruch genommen zu werden. Dafür sind im Gesundheitsfonds Mittel vorgesehen, die in Notfällen zum Einsatz kommen sollen.

Aufgehoben wird die bisherige Altersgrenze für Ärzte. Diese dürfen ab sofort auch über das achtundsechzigste Lebensjahr hinaus tätig sein.

Das so genannte Hausarztmodell soll zum Standard ausgebaut werden. Die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet, entsprechende Vereinbarungen für ihre Versicherungen zu treffen. Wer künftig statt direkt zum Spezialisten zu gehen, erst den Hausarzt aufsucht, wird dafür finanziell belohnt.

jetzt kommentieren? 24. Oktober 2008

PKV wird teuer – so kann man gegensteuern

Viele PKV – Kunden haben bereits oder werden demnächst unerfreuliche Post von ihrer privaten Krankenversicherung erhalten. Es stehen Beitragserhöhungen ins Haus. Manche dieser Erhöhungen sind sozusagen Routine, etwa weil eine Prämienanpassung auf Grund des Alters angezeigt ist. Auch die steigenden Gesundheitskosten werden die Unternehmen nunmehr an ihre Kunden weiter geben. Die Erhöhungen werden sich voraussichtlich im zweistelligen Prozentbereich bewegen, also ein ganz erheblicher Kostensprung.Wer nicht mehr zahlen kann oder will, hat zum Beispiel die Möglichkeiten, den so genannten Selbstbehalt zu erhöhen, um den Preisanstieg abzumildern. Bei wem diese Option im Vertrag vorgesehen ist, kann also vereinbaren, dass er künftig Rechnungen bis zu einer bestimmten Höhe selbst übernimmt. Das kann die Prämie ganz erheblich drücken.

Ob man sich auf diese Bedingungen einlässt, hängt natürlich von den persönlichen Verhältnissen ab. Wer ein ausreichend hohes Einkommen hat, kann auf einen höheren Selbstbehalt vermutlich ohnehin verzichten. Für alle anderen gilt der Rat, sich für eventuelle Rechnungen, die für Behandlungen fällig werden, entsprechend zu wappnen. Man sollte also ausreichend Rücklagen bilden, um den vereinbarten Selbstbehalt auch leisten zu können. Da man nie wissen kann, ob man erkrankt oder ein Unfall zu einer ärztlichen Behandlung zwingt, muss dieses Geld auf jeden Fall zur Verfügung stehen. Im Idealfall legt man die vereinbarte Summe auf einem Konto an, auf das man auch kurzfristig zugreifen kann.

Ob sich der höhere Selbstbehalt auch lohnt, lässt sich am besten im Gespräch mit dem Versicherungsberater klären. Der Selbstbehalt lohnt natürlich umso mehr, je jünger und gesünder man ist. Ist das Risiko einer Erkrankung gering, ist auch die Wahrscheinlichkeit nicht hoch, tatsächlich eigenes Geld bei einer Behandlung einsetzen zu müssen.

jetzt kommentieren? 23. Oktober 2008

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