Wie können die Privaten Krankenversicherungen für einen Akademiker besser sein?

25.Mai 2009

Immer wieder stellt sich bei manchen Wechselwilligen die Frage, warum die privaten Krankenversicherungsgesellschaften bessere Leistungen anbieten können und trotzdem günstigere Beiträge erheben, als die gesetzliche Krankenversicherung. Dazu muss gesagt werden, hier ist viel Optik dabei. Aus diesem Grund lohnt es sich, als Akademiker der in eine private Krankenversicherung wechseln will, die mittel- und langfristige Entwicklung der Beiträge zu betrachten. Vor allem junge Akademiker sind eine beliebte Zielgruppe der Krankenversicherer. Um sich diese solvente Klientel langfristig zu sichern, bieten die privaten Krankenversicherungen sehr günstige Einstiegstarife an. Auch Sondertarife, beispielsweise für Assistenzärzte, haben dieselbe verlockende Wirkung. Je älter der Versicherte jedoch wird, umso mehr steigen die Beiträge. Trotzdem bleiben die Leistungen der privaten Krankenversicherung auf einem hohen Niveau, zu einem allerdings hohen Preis. Daher sollten Akademiker die sich privat versichern wollen, einen gesunden Realismus haben.

 

Im Gegensatz zu einer gesetzlichen Krankenversicherung ist eine Private nichts für bequeme Zeitgenossen. Oft werden von privat versicherten Patienten gewissen Einzelkämpferqualitäten gefordert. So muss mit dem Arzt vereinbart werden, welche Leistungen er vollbringen soll. Dabei ist es wichtig, dass der privat versicherte Akademiker darauf achtet, dass sich diese ärztlichen Leistungen mit denen seiner Police decken. Ansonsten bleibt er auf den Kosten sitzen. Ebenso ist es wichtig, auch als Patient, die Abrechnung des Arztes zu überprüfen. Allzu gerne zahlen die privat Versicherten diese Rechnungen ohne einen Blick darauf zu werfen und geben sie an die Krankenversicherung weiter. Wer diese Aufstellungen der Ärzte nicht versteht, benötigt erst mal einen Experten, der ihm diese Ausführungen in die Alltagssprache übersetzt. Immer wieder mal kommt es vor, dass sich Abrechnungspositionen auf eine solche Honorarnote verirren, die gar nicht geleistet wurden. Die Versicherungen prüfen ebenfalls diese Abrechnungen. Das dauert durchschnittlich zwischen zwei und vier Wochen. Wenn die Versicherung die vom Patienten eingereichten Abrechnungen überweist, muss der Versicherte ebenfalls prüfen, ob alle Positionen anerkannt und erstattet wurden.

Artikel gespeichert unter: Akademiker Private Krankenversicherung

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