Rätsel raten auf dem Markt der privaten Krankenversicherungen (PKV): Sollte man auf Grund der kommenden Reform seine private Krankenversicherung wechseln oder sollte man Mitglied in seiner bisherigen privaten Krankenversicherung bleiben? Fragen über Fragen …

06.August 2008

Auf Grund der vielen Änderungen und des Näherkommens der Gesundheitsreform bestehen eine Hülle und Fülle an Ungereimtheiten in dem Bereich der privaten Krankenversicherungen (PKV). Eine dieser Unklarheiten ist der Fakt, dass zum Beispiel die Modalitäten für einen Wechsel oder für eine Kündigung einer privaten Krankenversicherung (PKV) noch nicht ganz genau geregelt sind, obwohl im Grunde genommen eigentlich alles beim Alten bleibt und sich zunächst einmal nicht so besonders viel ändert. Wie bis dato üblich kann man auch in der Zukunft seine private Krankenversicherung auf zwei verschiedene Arten und Weisen wechseln, denn man kann entweder mit Hilfe einer Kündigung, die mindestens 3 Monate vor dem Ende des laufenden Versicherungsjahrs erfolgt, nach der Beendigung der so genannten Mindestvertragsdauer seine private Krankenversicherung (PKV) kündigen. Die zweite Art und Weise besteht aus der Option, mit Hilfe einer so genannten außerordentlichen Kündigung zu kündigen. Das geht in dem Fall, wenn bei der privaten Krankenversicherung (PKV), bei der man Mitglied ist, eine Beitragserhöhung oder auch eine Leistungskürzung zum Zeitpunkt der Erhöhung von Statten geht. Allerdings geht es bei einem Wechsel zwischen zwei privaten Krankenversicherungen (PKV) auch darum, dass man ja den größten Teil seiner Alterungsrückstellung, also die so genannte Wechselleistung zu der neuen privaten Krankenversicherung (PKV) transportieren will. Das geht aber nur über den Basistarif, und dadurch ist es dann bei einem Wechsel zwischen zwei privaten Krankenversicherungen (PKV) etwas komplizierter. Wenn man sich die Wahl des Basistarifs ansieht, dann sieht man, dass wird die Altersrückstellung als Beitragsermäßigung in die neue private Krankenversicherung (PKV) mit einfließt und somit auch auf jeden Fall berücksichtigt wird, so viel steht heute schon auf jeden Fall fest. Die Beitragsreduzierung fällt in dem Fall allerdings recht niedrig aus, da sie de facto nicht die tatsächliche Alterungsrückstellung ist, sondern nur ein an dem  Basistarif orientierter Wert. Aber es ist Land in Sicht, und die deutsche Bundesregierung trägt ihren Teil dazu bei, indem sie verfügt hat, dass die relevante  Verweildauer zur Anrechnung der „Alterrückstellung” ein Minimum von 18 Monaten aufweisen muss. Dies ist ähnlich wie bei der so genannten Bindefrist in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Artikel gespeichert unter: Akademiker Private Krankenversicherung

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