Pflegeversicherung

31.Januar 2012

In vielen Familien werden bedürftige Eltern oder Schwiegereltern oft privat versorgt. Bedingt durch das hohe Pflegeaufkommen und die dadurch benötigte Zeit, werden so aber meist die eigenen Interessen und Aufgaben zurückgestellt oder vernachlässigt. Dabei könnten sich viele Familien durch die Inanspruchnahme der Pflegeversicherung selbst entlasten und auch den pflegebedürftigen Personen eine professionelle Pflege zukommen lassen. Nach der Feststellung der Pflegebedürftigkeit können je nach Pflegestufe Leistungen von der Krankenkasse beantragt und von ambulanten Pflegediensten ausgeführt werden.

Die gesetzliche Versicherung deckt aber nicht alle Leistungen ab. Daher ist es nicht selten dass die Kinder und Schwiegersöhne oder -töchter zum Ausgleich der anfallenden Pflegekosten zur Kasse gebeten werden. Um diese Kosten erst gar nicht entstehen zu lassen, ist es ratsam, sich schon in jungen Jahren um eine private Pflegepflichtversicherung zu kümmern. Die privaten Versicherer bieten hierzu mehrere Möglichkeiten an die sich in 3 Arten einer Pflegezusatzversicherung einteilen lassen. Pflegetagegeld, Pflegekostenerstattung und Pflegerente sind die gängigsten Versicherungsmodelle und sollten nicht ohne professionelle Beratung werden.

Jedes dieser Modelle birgt selbstverständlich Vor- und Nachteile. Da die Versicherungen abgeschlossen werden, wenn noch kein Pflegebedarf besteht, ist es oft nicht möglich bestimmte Leistungen komplett abzudecken. Wichtig vor dem Abschluss privater Pflegeversicherungen ist das Einholen mehrerer Angebote um eine gewisse Transparenz über die Kosten und Leistungen zu erhalten. Da sich die privaten Versicherungen an der Pflegestufe orientieren, ist dies besonders wichtig. Die teuerste Variante mit den meisten Vorteilen ist hierbei die private Pflegerente, mit der sich bspw. auch problemlos eine 24 Stunden Pflege finanzieren lässt. Die Pflegerente wird je nach Pflegestufe bezahlt und nicht nach den in Anspruch genommenen Leistungen, die sonst separat abgerechnet werden müssen. Des Weiteren ist eine Kündigung mit anschließender Auszahlung sowie eine Beitragserhöhung für eine höhere Rente möglich.

Artikel gespeichert unter: Akademiker Private Krankenversicherung

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