Akademiker und die private Krankenversicherung: Eine lohnenswerte Liaison

29.Mai 2008

Als freiberuflicher bzw. als selbstständiger Akademiker ist man in de glücklichen Lage, sich direkt ohne Einkommensnachweis in eine private Krankenversicherung eintreten zu können. Ist man hingegen als Akademiker angestellt, muss man gemäß den Bedingungen der vollzogenen Gesundheitsreform mindestens 3 Jahre über der so genannten festgelegten Beitragsbemessungsgrenze verdient haben. Hat man dieses Kriterium erfüllt, kann man auch als angestellter Akademiker Mitglied in einer privaten Krankenversicherung werden. Der Vorteil, als angestellter Akademiker Mitglied in einer privaten Krankenversicherung zu sein, ist, dass man sich die Beiträge zu der privaten Krankenversicherung mit seinem Arbeitgeber zur Hälfte teilt. Das hat bei der privaten Krankenversicherung zur Folge, dass ein beträchtlicher Anteil der Beiträge in positive Altersrückstellungen für die Zeit nach dem Arbeiten, also für das Rentenalter, angespart wird. Daher sollte man bei der Wahl seiner privaten Krankenversicherung neben den passenden Leistungen und adäquaten Beiträgen genau darauf achten und daher die einzelnen privaten Krankenversicherungen auf das Kriterium hin vergleichen, dass die private Krankenversicherung seiner Wahl auch eine hohe Eigenkapitalquote aufweist, damit man von hohen Rückstellungen im Alter profitieren kann. Kann man als angestellter Akademiker nicht sofort auf Grund der Beitragsbemessungsgrenze Mitglied in einer privaten Krankenversicherung werden, so empfiehlt es sich in dem Fall, eine Zusatzversicherung abzuschließen. Diese Zusatzversicherung kann dann später, wenn man die Kriterien der Beitragsbemessungsgrenze erfüllt, in eine Vollversicherung umgewandelt werden. Dabei sollte man dann sorgfältig überlegen, welche Leistungen wie zum Beispiel Selbstbeteiligung, Zahnzusatzversicherung, Krankenhaustagegeld oder auch Krankentagegeld in den Vertrag über die private Krankenversicherung mit aufgenommen werden sollen.

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