Tagesarchiv für den 05. August 2008

Sollte man seine private Krankenversicherung (PKV) jetzt schon wechseln, und kann man dabei dann Beiträge sparen? Ein umfassender Vergleich, bei dem man verschiedene Angebote anfordern sollte, ist nur jedem dringend zu raten

Bei einem Wechsel der PKV muss man eine Vielzahl von Bedingungen, Gesetzen und Modalitäten um Auge behalten. Es können zum Beispiel Krankheiten, die während der Mitgliedschaft in der bis dato als Partner bestehenden Versicherung zum Vorschein gekommen sind oder gerade anfangen, bevor ein Vertrag mit einer neuen Versicherung zu Stande kommt, als so genannte risikoreiche Vorerkrankung eingestuft werden und so in einigen Fällen dazu führen, dass man von der neuen Versicherung wegen Gesundheitsstörungen und körperlichen Schäden als Mitglied abgelehnt werden kann. Daher muss man den Antrag auf eine Mitgliedschaft auf jeden Fall wahrheitsgemäß ausfüllen. Man muss zum Beispiel alle bisherigen stationären Aufenthalte und Heilbehandlungen der letzten Zeit der neuen Krankenversicherung (KV) in dem Aufnahmeantrag angeben. Die Versicherung entscheidet dann im Anschluss daran, ob die mitgeteilten Risiken wie zum Beispiel bestehende Krankheiten zu normalen Bedingungen in den Versicherungsschutz mit einbezogen werden können oder ob der Beitrag auf Grund dessen um einen gewissen Risikozuschlag erhöht werden muss. Zudem taucht in dem Fall die Frage auf, ob es eine Krankheit in der Situation als nicht mehr tragbar gilt und deshalb von der Leistungspflicht ausgeschlossen werden muss. Es gibt also eine Menge zu beachten, wenn man sich mit den einzelnen Krankenversicherungen auseinander setzen will. So muss man zum Beispiel auch ebenfalls wissen, dass durch die Vertragsdauer auch die tariflichen Leistungen zum Vorteil des Versicherten ansteigen können – ein Punkt, denn viele Versicherte nicht in ihre Überlegung mit einfließen lassen, wenn sie sich überlegen, ob sie ihre Versicherung wechseln sollen oder eher nicht. Dabei sollte man sich als Laie unbedingt auch an einen Fachmann wenden, der sich auf dem Gebiet der Krankenversicherungen bestens und sehr umfassend natürlich auskennt, und bei dem man dadurch die beruhigende Gewissheit hat, dass man sehr gut und vor allen Dingen auch ausreichend über die komplizierten Bedingungen in Kenntnis gesetzt und aufgeklärt wird, die es auf dem Markt der KV in Deutschland zu finden gibt. Auf solch eine Beratung durch einen Experten sollte man auf gar keinen Fall verzichten, so viel ist wohl auf jeden Fall sicher.

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Sollte man auf Grund der bald greifenden neuen Gesundheitsreform noch in diesem Jahr seine private Krankenversicherung (PKV) wechseln oder erst einmal abwarten, wie sich der Markt der PKV im neuen Jahr entwickeln wird?

Viele privat Versicherte denken in diesen Tagen darüber ernsthaft nach, ob sie ihre private Krankenversicherung noch in diesem Jahr oder erst im kommenden Jahr 2009 wechseln sollen, denn es gibt viele noch offene Fragen, ob man seine laufendeprivate Krankenversicherung schon jetzt oder erst nächstes Jahr wechseln sollte. Dabei kommt es unter anderem auch darauf an, wie es dann exakt mit der Mitnahme der bereits erwirtschafteten Altersrückstellungen aussehen mag. Das ist aber nur eine der unzähligen Fragen, die man sich stellt, wenn man seine private Krankenversicherung PKV wechseln will. Wenn man mit seiner privaten Krankenversicherung nicht mehr zufrieden ist, kann man im kommenden Jahr zu Beginn die Option, die bislang gesammelten Altersrückstellungen partiell in die neue PKV mit zu nehmen. Aber warum sollte man nicht schon im laufenden Jahr 2008 seine private Krankenversicherung wechseln soll, um so einen Wechsel der PKV zu machen? Denn in dem Fall kann man noch eine deutlich bessere PKV bekommen, wenn man seine  private Krankenversicherung wechselt. Ab 2009 gilt dann, dass die angesammelten Altersrückstellungen im neuen Basistarif stets mitgenommen werden dürfen. Somit steht fest, dass man die „gesparten” Altersrückstellungen zu einem Teil mitnehmen darf. Wenn man schon seit geraumer Zeit Mitglied in einer privaten Krankenversicherung ist, hat man in der Regel schon eine gute Summe in Bezug auf  Altersrückstellungen angesammelt. Wartet man bis nächstes Jahr mit einem Wechsel, muss man sich auf jeden Fall auf eine Erhöhung der Beiträge einstellen. Will man also die private Krankenversicherung wechseln, muss man nicht nur auf den Beitrag und an die Leistungen achten, denn diese Punkte sind zwar auch sehr wichtig, wenn man die richtige private Krankenversicherung finden will, bei der man gerne privat versichert sein möchte. Man sollte sich die Leistungen und die Beiträge genau anschauen und einen guten, gründlichen und gewissenhaften PKV Vergleich anstellen, damit man nicht auf  Lockangebote reinfällt, die manche privaten Krankenversicherungen benutzen, um an neue Kunden zu kommen.

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