Tagesarchiv für den 04. August 2008

Um die passende private Krankenversicherung (PKV) zu finden, kann man sich insbesondere im Internet umfassend beraten lassen

Die privaten Krankenversicherungen können einen sehr großen Zulauf verzeichnen, was nicht überraschend ist, denn die Tarife sind attraktiv, die Leistungen umfangreich und die monatlichen Beiträge sind individueller, so wie das bei den  gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nicht der Fall ist. Allerdings kann nicht jeder die Option nutzen,  sich privat zu versichern. Wer sich privat versichern kann, um eine private Krankenversicherung zu haben muss die so genannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) überschreiten, sofern er nicht Künstler, Student, Beamter, Selbstständiger oder Freiberufler ist, sondern zu den besser verdienenden Angestellten zu zählen ist, wie es zum Beispiel die meisten Akademiker sind. Aber wie gesagt: Beamte, Freiberufler, Künstler, Selbstständige und Studenten können recht unkompliziert in eine  private Krankenversicherung wechseln. Dabei hilft ein Vergleich der privaten Krankenversicherungen, den Überblick zu behalten, denn knapp 50 Versicherungsgesellschaften bieten in Deutschland unterschiedliche private Krankenversicherungen mit verschiedenen Tarifen und komplizierten Tarifkombinationen an. So ist es als Laie schwierig, sich in der großen Menge Auswahl ohne Hilfe zu Recht zu finden. Ein Vergleich der privaten Krankenversicherungen hilft dabei, eine Idee zu bekommen, welchen man aus der Vielzahl von Tarifen wählen will, die es auf dem deutschen Versicherungsmarkt zu finden gibt, Zudem muss man auch an eine evtl. Selbstbeteiligung denken, und an die Tatsache, dass es für gewisse Berufe spezielle Sondertarife. So können sich  zum Beispiel Ärzte und Apotheker speziell privat versichern. Wenn man in eine private Krankenversicherung eintreten will, muss man sich im Vorfeld einer so genannten Gesundheitsprüfung unterziehen. Schon in Antrag muss man Angaben zu seinem Gesundheitszustand machen, die man auf alle Fälle wahrhaft und aufrichtig ausfüllen sollte, denn sonst kann es sein, dass man nicht aufgenommen wird. Bei Selbstständigen und Freiberuflern wird zudem eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Wenn man Vorerkrankungen hat, sollte man besser gleich mehrere Anträge stellen, denn wenn auf Grund der Vorerkrankungen schon eine private Krankenversicherung abgelehnt hat, muss man die Ablehnung bei einem kommenden Versicherungsantrag angeben. Am besten fragt man seinen Arzt über seine Vorerkrankungen, so dass man den Antrag wahrheitsgemäß ausfüllen kann, denn sonst kann es sein, dass man Sie seinen Versicherungsschutz gefährden kann.

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Änderungen ab 2009 bringen viele Selbstständige und Freiberufler zu der Überlegung, von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln.

Die nächste Gesundheitsreform wirft ihre Schatten schon weit voraus. Unter anderem wird es ein Krankentagegeld für Freiberufler in der gesetzlichen Krankenversicherung geben. Bedingt durch die Gesundheitsreform wird es so einige Veränderungen geben, denn außer einem einheitlichen Beitragssatz für sämtliche Versicherung ab dem kommenden Jahr 2009 müssen sich primär die Freiwilligen in den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) wie Freiberufler, Künstler oder Selbstständige zum Beispiel auf Änderungen einstellen. Ab Januar 2009 bekommen diese Personen kein Krankentagegeld mehr. Der bislang gültige Anspruch auf eine Weiterzahlung des Lohns bei einem Krankheitsfall wird durch die Gesundheitsreform am 31.12.2008 ein Ende gesetzt. Es gibt aber auch Ausnahmen, und die sind darin zu finden, dass ein Versicherter in einen so genannten Wahltarif bei der gesetzlichen Krankenversicherung wechseln kann, denn die gesetzlichen Krankenversicherungen bieten schon seit April 2007 die Option, als Versicherter in einen Wahltarif zu wechseln. Zu diesen Tarifen sind gewisse  Tarife zu zählen, die besondere Versorgungsarten wie die Teilnahme an gewissen Versorgungsverträgen beinhalten. Die gesetzlichen Krankenversicherungen bieten zudem auch noch so genannte Selbstbehalttarife in einer gewissen Höhe und einen so genannten Kostenerstattungstarif an. Sämtliche gesetzliche Krankenversicherungen sind verpflichtet, müssen ihren Mitgliedern besondere so genannte Hausarzttarife an zu bieten. Hierbei ist die Teilnahme an diesen Modellen immer auf einer freiwilligen Basis für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Der negative Aspekt im Bereich der Wahltarife ist, dass man eine vertraglich Bindung für die Dauer von ganzen drei Jahren eingehen muss und auf ein Sonderkündigungsrecht im Fall einer Beitragsanpassung verzichten muss, so dass das eigentliche Recht, die Kasse zu wechseln, für diese Zeit komplett ausgeschlossen ist. Um dem aus dem Weg zu gehen, bleibt nur die Alternative, bei einer privaten Krankenversicherung eine Zusatzversicherung wie zum Beispiel eine Versicherung im Bereich der Krankentagegeldversicherung ab zu schließen. Man kann aber auch direkt in eine private Krankenversicherung (PKV) wechseln, wenn sich ein Wechsel für einen persönlich denn rechnet und damit lohnt. Klar ist auf jeden Fall, denn dieser Fakt steht unumstößlich fest, dass mehr und mehr Selbstständige, Künstler, Freiberufler, Beamte und besser verdienende Arbeitnehmer wie zum Beispiel Akademiker, die in einer gesetzlichen Krankenversicherung auf freiwilliger Basis versichert sind, über einen Wechsel in eine der deutschen privaten Krankenversicherungen mehr als nur kurz nachdenken werden. Denn bei einer privaten Krankenversicherung hat man zumindest die Gewissheit, seinen Tarif selbst definieren zu können. Somit bestimmt man als Mitglied einer privaten Krankenversicherung durch die Wahl der Leistungen, die man in den Tarif aufnehmen will, die Höhe der monatlichen Beiträge selbst, die man an seine private Krankenversicherung zahlen muss. Als Faustregel gilt: Je umfangreicher die Leistungen in der privaten Krankenversicherung sind, umso höher sind die monatlichen Beiträge, die man an seine private Krankenversicherung zahlen muss. In einer gesetzlichen Krankenversicherung hat man diese Einflussmöglichkeiten nicht, da ist man von den Bestimmungen, die gelten, abhängig. Summa summarum ist es also definitiv kein Wunder, dass mehr und mehr Versicherte in Deutschland einen Wechsel in eine PKV in Betracht ziehen, auch wenn sie man höhere Monatsbeiträge an die private Krankenversicherung zahlen muss.

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