Tagesarchiv für den 07. Juli 2008
Im Rahmen einer privaten Krankenversicherung (PKV) hat man als Mitglied bedeutend mehr Optionen an der Hand, als dies bei Versicherten der Fall ist, die in einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind. Allerdings sollte man vor dem Eintritt in eine private Krankenversicherung genau und sorgfältig eruieren, welche Leistungen man in den Tarif mit aufnehmen will, den man mit seiner privaten Krankenversicherung vertraglich fixiert. Durch die Definition des individuellen Tarifs kann man als Mitglied in einer privaten Krankenversicherung selbst bestimmen, welchen Umfang das Leistungsniveau hat. Dabei sollte man sich aber auch im Klaren darüber sein, dass die Höhe des monatlichen Beitrags, den man an seine private Krankenversicherung bezahlen muss, von dem Umfang der Leistungen abhängt, die man in Anspruch nehmen will: Je umfangreicher die Leistungen, umso höher der monatliche Beitrag. Vor dem Vertragsabschluss mit der privaten Krankenversicherung seiner Wahl sollte es einem also bewusst sein, was man von Tarif und damit von seinem Versicherungsschutz erwartet, und welchen Betrag man dafür pro Monat aufbringen möchte. Ein interessanter Aspekt der Tarife, die man mit den privaten Krankenversicherungen vereinbaren kann, ist die Tatsache, dass im Rahmen einer Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung die Option besteht, dass der Versicherte, der nicht oft krank ist, mit Hilfe einer Selbstbeteiligung und Beitragsrückerstattung eine Menge Geld sparen kann. Generell gilt vor dem Eintritt in eine private Krankenversicherung, dass man sich sorgfältig Gedanken darüber machen sollte, welche Leistungen man zum Beispiel bei einem stationären Aufenthalt in Anspruch nehmen möchte: Wer ein Einzelzimmer und Anspruch auf eine Behandlung durch den Chefarzt haben möchte, muss dies in dem Tarif, der mit seiner privaten Krankenversicherung vertraglich vereinbart wird, mit aufnehmen lassen. Ein weiteres Beispiel dafür ist der so genannte Zahntarif, über den man den Eigenanteil bei dentalen Behandlungen gering halten kann. Wer alternative Behandlungen favorisiert, sollte die Behandlung durch einen Heilpraktiker mit in den Tarif aufnehmen lassen, den man mit seiner privaten Krankenversicherung verinbarn will. Auch wenn der Wunsch nach besonderem Service bei einem Arztbesuch vorhanden ist, so kann dies in dem Tarif mit der betreffenden privaten Krankenversicherung mit aufgenommen werden. Zudem ist es immer eine Überlegung vor dem Vertragsabschluss mit einer privaten Krankenversicherung wert, ob man eine Selbstbeteiligung in Kauf nehmen will, dafür aber die monatlichen Beiträge gering halten kann, die man im Rahmen der Mitgliedschaft an die private Krankenversicherung bezahlen muss, bei der man versichert ist. Ein Tarif mit einer darin fixierten Beitragsrückerstattung lohnt sich in dem Fall, wenn man nicht oft krank ist und daher nur in seltenen Fällen medizinische Leistungen in Anspruch nehmen muss. Für Freiberufler und für Selbstständige sollte auf jeden Fall die Aufnahme des so genannten Krankentagegelds in den Tarif bei der privaten Krankenversicherung oberstes Gebot sein, denn mit diesem Geld, dass man bei Verdienstausfall bei einer Krankheit von den privaten Krankenversicherungen ausbezahlt kommt, besteht die Möglichkeit, dass man seine monatlichen Lebenshaltungskosten auch dann decken kann, wenn man arbeitsunfähig erkrankt ist. Freiberufler und Selbstständige sollten auf jeden Fall mit ihrer privaten Krankenversicherung ein Krankentagegeld im Tarifvereinbaren, da so im Notfall das eigene Einkommen und damit die eigene Existenz gesichert sind.
07. Juli 2008
Unsere Gesetzgebung hat ganz klare Richtlinien aufgestellt, die Jahr für Jahr erneut einer Überprüfung unterzogen werden und falls nötig überarbeitet werden. Zu diesen Richtlinien gehört (was besonders für den Fall von Interesse ist, dass man Mitglied in einer privaten Krankenversicherung werden möchte) die so genannte Versicherungspflichtgrenze. Wird diese Grenze überschritten, kann man sich als so genannter besser verdienender Angestellter, wie es zum Beispiel die meisten Akademiker sind, entscheiden, ob man weiter auf freiwilliger Basis Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleibt oder ob man eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung (PKV) favorisiert. Denn sobald man die Versicherungspflichtgrenze hinter sich gelassen hat, gibt es für den jeweiligen Versicherten keine bindende Pflicht mehr, Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung bleiben zu müssen – vielmehr hat er zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, in eine private Krankenversicherung wechseln zu können. Die erwähnte Versicherungspflichtgrenze richtet sich an dem Bruttolohn aus, den der Versicherte im Jahr für sich verbuchen kann. Im vergangenen Jahr lag die Grenze bei 47.700 Euro. Das sind umgerechnet pro Monat 3.975 Euro. Die Hochsetzung der Versicherungspflichtgrenze nach oben entwickelt sich sukzessive in Schritten, die pro Jahr erfahrungsgemäß bei rund 1,0 bis 1,2 Prozent angesiedelt sind. Die Ausnahme bildet der Anstieg 2002/2003, als ein Anstieg von 13,3 Prozent zu verzeichnen war. Ab dem laufenden Jahr 2008 wurde eine zweite Grenze eingeführt, die für alle von Relevanz ist, die bis Ende 2002 schon als Mitglied in einer PKV versichert waren. Die Ursache dafür war die Intention, die Anzahl der Mitglieder in gesetzlichen Versicherungen wieder steigen zu lassen. Da eine große Anzahl der Versicherten, die zu diesem Zeitpunkt Mitglied in einer privaten Krankenversicherung waren und daher logischerweise privat versichert waren, ab diesem Zeitpunkt wieder versicherungspflichtig geworden wären, wurde die zweite Grenze eingeführt, die im vergangenen Jahr 42.750 Euro angesiedelt war. Eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung ist allerdings nicht nur von den Einkünften des Versicherten abhängig, sondern in gewissen Fällen zudem vom Beruf bzw. von dem beruflichen Status des Versicherten. So gilt zum Beispiel die Prämisse, dass Beamte immer Mitglied in einer privaten Krankenversicherung werden können, das gilt für den Zollbeamten genau so wie auch für den Richter, den Bürgermeister oder den Finanzbeamten. Auch Selbständige und Freiberufler können sich frei entscheiden, ob sie sich Mitglied in einer privaten Krankenversicherung sein wollen oder ob sie Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung bleiben wollen. Bei Journalisten und Künstler ist die Ausnahmen zu verzeichnen, dass sich diese Berufsgruppen bis hin zur Versicherungspflichtgrenze über die so genannten Künstlersozialkassen versichern können. Eine weitere Ausnahme von Versicherten in Deutschland, die die Wahl zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung besitzen, sind Studenten. Wenn Studenten einen Antrag auf eine Befreiung von der Versicherungspflicht stellen, können die Studenten Mitglied in einer privaten Krankenversicherung werden.
07. Juli 2008
Die Wahl zwischen den beiden Varianten, entweder als Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu verweilen oder eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung (PKV) zu beantragen, wird insbesondere für besser verdienende Angestellte, wie es zum Beispiel die meisten Akademiker sind, immer diffiziler. Sicherlich bestehen im Bereich der Krankenversicherungen immer vielfältigere Optionen für Versicherte, aber aus diesem Unstand resultierend existieren auch immer mehr Regeln, Voraussetzungen und Bedingungen, die man in Bezug auf seine Krankenversicherung und auch bei einem angestrebten Wechsel seiner Krankenversicherung definitiv nicht außer Acht lassen darf. Auf Grund eines seit wenigen Monaten gültigem, neuem Gesetz im Sektor des Gesundheitswesens hat jeder Versicherte die Pflicht, Mitglied in einer Krankenversicherung zu sein, .egal ob in einer privaten Krankenversicherung oder in einer gesetzlichen Krankenversicherung. Durch die Veränderungen innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherungen, die als Resultat mehr und mehr Eigenbeteiligungen von den Versicherten mit sich bringen, denken mehr und mehr Versicherte in Deutschland, dass man private präventive Maßnahmen nicht mehr ausreichend genug medizinisch versorgt ist. Dabei fällt es auf Grund der zahlreichen Neuerungen, Veränderungen und Ergänzungen schwerer und schwerer, einen geeigneten Überblick zu behalten und im Auge behalten zu können, welche Krankenversicherung ihre Leistung in welcher Qualität präsentier und wie hoch die Kosten werden, die man als Mitglied in Form von Beiträgen an seine Krankenversicherung bezahlen muss. Um also beurteilen zu können, ob es sich als besser verdienender Angestellter lohnt, wie es zum Beispiel die meisten Akademiker sind, die Krankenversicherung zu wechseln, muss man sich beraten lassen, wie die Voraussetzungen sowie die Bedingungen der einzelnen Krankenversicherungen geregelt sind und was man alles bei einem Wechsel der Krankenversicherung beachten muss, um einen guten und zugleich umfassenden Versicherungsschutz in Anspruch nehmen zu können. Zum Glück ist es in Deutschland noch so, dass man auf Grund der Tatsache, dass es in der Mehrzahl gut ausgebildete, qualifizierte Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger und Krankenhäuser von einem hohen qualitativen Standard, auf eine gute Versorgung im Gesundheitssektor zurück greifen kann. Daher, aus diesen Dingen resultierend, besteht Deutschland definitiv ein hoher Standard, was den Bereich der Krankenversicherung betrifft. Allerdings muss Auf Grund der neuen Modalitäten, die sich auf dem Gebiet der Krankenversicherungen jüngst ergeben haben und sich auch in naher Zukunft weiter ergeben werden, immer höhere Eigenkosten getragen werden, die in der Vergangenheit noch durch die gesetzliche Krankenversicherung abgesichert worden sind. Die privaten Krankenversicherungen besitzen den wesentlichen Vorteil, dass man sich die Tarife seinen Wünschen nach individuell zusammen stellen kann – was allerdings zu höheren monatlichen Beiträgen führt. Damit man die adäquate private Krankenversicherung finden kann, muss man erst einmal die individuellen Ansprüche, die man an seine private Krankenversicherung stellt, präzise eruieren. So muss man zum Beispiel die Überlegung anstellen, ob man eine Chefarztbehandlung im Falle eines stationären Aufenthalts in Anspruch nehmen möchte und ob man sich auf dem zahnmedizinischen Sektor zusätzlich präventiv absichern möchte. Hierbei muss man zudem die Überlegung mit einbeziehen, welchen Umfang die Leistungen der privaten Krankenversicherung besitzen sollen und im Anschluss daran die Angebote der einzelnen privaten Krankenversicherungen einem sorgfältigen Vergleich unterziehen. Diesen Vergleich kann man per Internet mithilfe von Checklisten schnell und unkompliziert selber ziehen und/oder ein Gespräch mit einem Fachmann in Erwägung ziehen. Hat man schließlich festgelegt, wie die Leistungen der privaten Krankenversicherung aussehen sollen, sollte man im Anschluss einen Vergleich der einzelnen privaten Krankenversicherungen beginnen und sich dazu Angebote von den einzelnen PKV zukommen lassen. Dabei wird man rasch beim Vergleich der privaten Krankenversicherungen zu dem Schluss kommen, dass höhere Beiträge nicht automatisch auch einen qualitativeren und damit besseren Tarif nach sich ziehen. Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass zwei private Krankenversicherungen ein- und dieselben Tarife zu unterschiedlichen Beiträgen anbieten. Ein sorgfältiger Vergleich der diversen privaten Krankenversicherungen lohnt sich also, und die Anfrage in Bezug auf ein Angebot ist in der Regel bei den privaten Krankenversicherungen kostenfrei und unverbindlich. Im Falle eines Vergleichs der privaten Krankenversicherungen besitzt man die Möglichkeit, kostenfrei und unverbindlich einzelne Angebote einzuholen und die privaten Krankenversicherungen im Anschluss daran gewissenhaft miteinander zu vergleichen und sich dann für die private Krankenversicherung zu entscheiden, deren Tarife und die sich daraus ergebenden monatlichen Beiträge am adäquatesten zu den persönlichen Wünschen und Bedingungen in Bezug auf eine private Krankenversicherung passen. Daher ist jedem besser verdienenden Angestellten, wie es zum Beispiel die meisten Akademiker sind, definitiv dazu zu raten, nicht einfach die erste private Krankenversicherung auszuwählen, sondern erst einmal einen sorgfältigen Vergleich der einzelnen privaten Krankenversicherungen in Angriff zu nehmen, weil ein gewissenhafter Vergleich der privaten Krankenversicherungen dazu führt, dass man Geld bei den monatlichen Beiträgen sparen kann, indem man sich für die individuell passende private Krankenversicherung entscheidet.
07. Juli 2008